Shindy: Was der Erfolg für Ängste mit sich bringt

"Der größte Antrieb ist die Angst davor, das alles wieder zu verlieren", heißt es seitens Shindy in dessen Buch-Trailer zu Der Schöne und die Beats. Offenbar keine leeren Worte, wie er in unserer neuesten #waslos-Folge unterstreicht.

Er habe auf jeden Fall Angst davor, dass die extreme Erfolgswelle, auf der er zurzeit schwimmt, abebben könnte: "Ich hatte schon bei FBGM halt diese Angst gehabt und die wird halt immer schlimmer. [...] Der Erfolg und so wird immer krasser, finanziell wird's immer besser. [...] Man passt seine Ausgaben dem Verdienst an. Natürlich hast du 'n bisschen Paranoia, wenn das alles weg ist, musst du dich wieder 'n bisschen runtergewöhnen. Man, es gibt Schlimmeres, Leute hungern und so, aber so jetzt auf die Karriere bezogen: Klar, hast du diese Angst."

Bezüglich Investitionen habe er lange überlegt, ein Haus zu kaufen, in seiner Gegend jedoch nichts Passendes gefunden. Aktuell wohne er in einem Mietshaus, doch der größte Traum sei ein Leben in seinem Stammhotel, dem Waldorf Astoria. Allerdings sei das eher "so 'n Junggesellen-Ding" und keine langfristige Lösung, da er später auch Familie haben wolle.

Aktuell muss Shindy sich um Finanzen ohnehin keine Sorgen machen. Seine Biografie geht in Massen über den Ladentisch und auch die Arbeiten am nächsten Album laufen:

Verkaufszahlen: Shindys Biografie ging weg wie warme Semmeln

Wie würde es ein Erwachsener formulieren, der gerade das Jugendwort des Jahres 2014 für sich entdeckt hat und jung wirken will? - LÄUFT bei Shindy! Bestsellerliste rocken läuft ebenso wie Erstauflage nach einem Tag ausverkauft haben. Dank des Tagesspiegels wissen wir jetzt auch, was das in konkreten Zahlen bedeutet: 60.000.

Neuer Arbeitstitel zum nächsten Album: Shindy geht's halt nicht wie Biggie

Wie war das noch mit dem Verhältnis zwischen Geld und Problemen? Biggie meinte 1997 (wohlgemerkt posthum!), dass mehr Geld mehr Probleme mit sich bringt. Der neue vorläufige Arbeitstitel zu Shindys anstehendem Album spricht fürs Gegenteil: Mo Money No Problems heißt die neue LP jetzt als Anspielung auf Mo Money Mo Problems von The Notorious B.I.G., Puff Daddy und Mase.

Checke hier Shindy im Interview ab:

Shindy: Angst vor Karriereende? Familie? Für immer im Hotel Astoria wohnen? + Live-Aufnahmen #waslos

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Sneaker-Business – Was man von Yeezy, Nike & Virgil Abloh lernen kann (Lrnings Podcast)

Sneaker-Business – Was man von Yeezy, Nike & Virgil Abloh lernen kann (Lrnings Podcast)

Von HHRedaktion am 06.06.2020 - 19:24

Hiphop.de-Herausgeber Toxik und sein Homie Phillip Böndel veröffentlichen seit einigen Wochen jeden Mittwoch ihren Business-Podcast "Lrnings". Wie der Name schon sagt: Es soll etwas gelernt werden. Dazu knöpfen die beiden sich für jede Sendung bestimmte Personen vor und ziehen ihre Schlüsse aus deren Moves, Taktiken, Erfolgen und Rückschlägen. Nachdem Tox und Phillip zuletzt den Fokus auf Rapper*innen (u.a. Capital Bra und Loredana) gerichtet haben, sind dieses Mal Kanye, Virgil Abloh und Co an der Reihe. Let's talk sneaker things!

Sneaker sind ein Wahnsinnsgeschäft. Nike-Gründer Phil Knight gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Dabei waren andere viel früher auf dem Markt. Allen voran die deutschen Unternehmen Adidas und Puma. Wie Gründer Phil Knight es trotzdem schaffte, erzählt er in seiner Start-up-Biografie "Shoe Dog". Wie hat die Branche es geschafft, einen Sportartikel zu einer Lifestyle-Ikone zu entwickeln?

Was du für dein Marketing daraus lernen kannst: Biete ein Produkt an, mit dem Menschen ihre Individualität ausdrücken können. Lerne von Nike, wie man auf innovative Ideen kommt. Unterschätze nicht die Bedeutung von Strategie und Taktik. Mach dich, dein Produkt, deine Skills rar – damit Kunden bei dir Schlange stehen, wie Phillip vor dem Afew-Store. Und vergiss nie: Überzeugend wird dein Marketing erst, wenn du selbst überzeugt bist.

Michael Jordans Sneaker für Rekordsumme versteigert

Michael Jordans acht Jahre andauernder Markenrechtsstreit um seine Jordan Brand könnte zu einem Ende gekommen sein. Der Oberste Gerichtshof in China hat zugunsten der Basketball-Legende entschieden..

Entscheidend waren Kollaborationen mit Sportlern wie Michael Jordan und Musikern wie Kanye West. Jordan machte durch sein Image und seine Erfolge aus Nike das größte Objekt der Begierde für eine ganze Generation von Jugendlichen. Kanye West und Adidas brachten mit der Yeezy-Linie Sneaker in den High-Fashion Bereich.

Neben der Idee, Prominenten eine eigene Produktlinie zu geben, können Marketing-Techniken wie Drops und Collaborations auch andere Branchen inspirieren. Sneakermarken arbeiten heute mit Fashion Brands und Designern wie Supreme und Virgil Abloh, aber auch mit Ben & Jerry’s, AriZona Iced Tea und den Berliner Verkehrsbetrieben – ganz ähnlich wie Rapper, die gemeinsam Songs aufnehmen.

Zum Erfolg werden solche Kooperationen, wenn die Partner ihre Gemeinsamkeiten deutlich machen und durch Synergie etwas spannendes Neues passiert.

Learnings aus dieser Folge

  • 1. Mach dich und deine Skills rar – gerade dann, wenn der Bedarf am höchsten ist! Je mehr du dich anbiederst, desto weniger interessant wirkt dein Angebot.
  • 2. Eine Kollaboartion alleine ist noch keine Idee. Positiver Image-Transfer kann nur stattfinden, wenn es einen gemeinsamen Kern und natürliche Schnittstellen gibt.
  • 3. Schaffe Produkte und Angebote, die das Individualitätsbedürfnis der Menschen befriedigen und ihnen das Gefühl geben, etwas besonderes zu sein.
  • 4. Innovation bedeutet, vorhandene Dinge originell zu verknüpfen. Finde etwas, das funktioniert. Versteh, warum es funktioniert und wende es auf deinen Bereich an.
  • 5. „Business ist Krieg ohne Kugeln“ (Phil Knight). Unterschätze nicht die Bedeutung von Strategie und Taktik.
  • 6. Überzeugend ist es, wenn du selbst überzeugt bist

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