"Vom SEK durchsucht & verwüstet": Arafat wendet sich an Bushido

Arafat Abou-Chaker richtet öffentlich eindringliche Worte an Bushido und die Polizei Berlins. Offenbar wurde Letzere nämlich bei dem Labelboss und ehemaligen Geschäftspartner vorstellig. Allerdings uneingeladen und ohne anzuklopfen: Es gab wohl eine Hausdurchsuchung. Dafür macht Arafat in einem Instagram-Post offenbar Bushido verantwortlich.

Arafat richtet sich öffentlich an Bushido & die Polizei

Arafat Abou-Chaker klagt auf Insta darüber, dass "die Polizei ähhh die Freunde des Gangsterrappers" Bushido in den frühen Morgenstunden des 4. Junis bei ihm "einmarschiert" seien. Und zwar "ohne Rücksicht auf Verluste".

Dazu liefert er gleich zwei Bilder: Eines zeigt eine offenbar eingetretene oder aufgebrochene Tür, das andere ein Schreiben der Polizei beziehungsweise einen Beschluss des Amtsgerichtes Tiergarten.

Darin geht es um Angaben, die Bushido gemacht haben soll. Allem Anschein nach dreht es sich um einen Totschläger, der angeblich am 3. Juni 2017 in München an Arafat übergeben worden sein soll.

"Seitdem hat keine Durchsuchung bei dem Beschuldigten stattgefunden."

Das scheint der Grund für die Durchsuchung zu sein (wobei der Brief aus dem Februar stammt), aber Arafat Abou-Chaker spricht sich in seinem Post gegen diese Darstellung aus.

"Mit deinen Lügen über drei Jahre alte Geschichten kommst du nicht weit. Bisher habe ich meinen Mund gehalten, aber bald rede ich mal."

Er bedankt sich allerdings bei der Polizei und auch bei Bushido selbst für dessen "nächste 31er-Aktion".

Heute wurden zwei Wohnungen meiner Brüder vom SEK durchsucht, komplett verwüstet und ein Bruder dabei schwer verletzt. Danke an @bush1do für seine nächste 31er Aktion. „Nach den Angaben des Anis Ferchichi wurden dem Beschuldigten am 3. Juni 2017 in München bei einem Festival Totschläger übergeben. Seitdem hat keine Durchsuchung bei dem Beschuldigten stattgefunden." Mit deinen Lügen über drei Jahre alte Geschichten kommst du nicht weit. Bisher habe ich meinen Mund gehalten, aber bald rede ich mal. Nur nicht mit deinen Polizei-Freunden, die dich schützen, obwohl du Leute in deinen neuen Tracks als Hurensöhne bezeichnest. Das ist genauso sinnfrei, wie dein neuer Kumpel @babasaad, der mich monatelang heuchlerisch angerufen und über dich abgelästert hat. Und an jede Großfamilie dich mich in letzter Zeit wegen ihm kontaktiert hat, geht mir nicht auf die Eier. Mit hinterhältigen Menschen habe ich nichts zu tun, aber ihr schon. Denn Dreck gehört zu Dreck. Auf bald... @bush1do @polizeiberlin Danke ...ps: am 4.6.2020 um 6 Uhr morgens ist die Polizei ähhh die Freunde des Gangstertapper @bush1do zu Besuch in den Wohnungen einmarschiert ohne Rücksicht auf Verluste

Welcome back to Instagram. Sign in to check out what your friends, family & interests have been capturing & sharing around the world.

Auch über Baba Saad verliert Arafat Abou-Chaker einige Worte. Der habe sich nämlich über Monate immer wieder bei ihm gemeldet und über Bushido "abgelästert".

Mehr zu Arafat & Bushido:

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Kommentare

Bla Bla Bla...

Sind beide 31'er...

Wen interessieren diese Bushido Müll Themen? 'Künstler' diesen Kalibers sind voll Sonderschule und dürfen überhaupt keine Aufmerksamkeit bekommen...

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Young Thug tobt wegen Pusha Ts neuem Drake-Diss

Young Thug tobt wegen Pusha Ts neuem Drake-Diss

Von Michael Rubach am 08.07.2020 - 11:36

Ein offiziell nicht releaster Pop Smoke-Song erhitzt die Gemüter. Auf dem geleakten Track, der wohl "Paranoia" heißt und vorerst nicht auf dem posthumen Album "Shoot For The Stars Aim For The Moon" zu finden ist, sind neben Pop Smoke noch Young Thug, Gunna und Pusha T zu hören. Letzterer hat seinen Beitrag mutmaßlich dafür genutzt, erneut in Richtung von Intim-Feind Drake zu feuern. Das schmeckt Young Thug wiederum überhaupt nicht.

Young Thug respektiert Pusha Ts Verse nicht

Pusha Ts Verse geht wohl auf ein unschönes Ereignis in Drakes Heimatstadt Toronto ein. 2018 kam es bei einem Gig von Pusha zu einem Zwischenfall, der seinerzeit auch Kanye West auf die Palme brachte. Mehrere Besucher versuchten damals, die Bühne zu stürmen. Sie hatten es dem Vernehmen nach auf Pusha T abgesehen. Drake soll hier angeblich seine Finger im Spiel gehabt haben. Auf diese Angelegenheit spielt Pusha wohl an, wenn er unter anderem rappt:

"Let 'em rush the stage when you made like Sinatra / Only to hide the blade flyin' back through LaGuardia"

Als Young Thug mitbekam, welche Inhalte sein Kollege auf dem Track transportiert, droppte er ein Statement auf Instagram. Er respektiere den Beitrag von Pusha nicht. Er und Gunna haben nichts mit diesem Beef zu tun. Hätte er gewusst, dass Pusha sich so verhält, wären von seiner Seite noch Änderungen vorgenommen worden.


Foto:

Screenshot via instagram.com/thuggerthugger1

Pusha T frontet Drake & Young Thug

Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In mehreren Insta-Storys machte Pusha T seinen Standpunkt klar. Er erklärte, dass niemand gewusst habe, über was er in seinem Verse rappt. Sogar die Verantwortlichen des Labels hätten keine Ahnung, um was es sich dort genau dreht. Sie würden nur annehmen, dass es um den Beef mit Drake ginge, weil er es ihnen gesagt habe.

Mit er ist offenbar Drake gemeint. Von solchen "Police n***as" distanziere Pusha T sich. Drake habe schon auf gleiche Weise dafür gesorgt, dass ein Gast-Verse von Pusha auf "Maybach Music VI" verschwinde. Der Track ist auf Rick Ross' Album "Port of Miami 2" vertreten und hält Lil Wayne und John Legend als Features bereit. Dort wurde ebenfalls angenommen, dass Pusha in seinem schließlich heruntergenommenen Part unterschwellig gegen Drake austeilt. Der Beef zwischen Drake und Pusha gipfelte 2018 in dem Track "The Story of Adidon". Im Song wurde unter anderem exposed, dass Drake Vater eines Sohnes ist.

Die drei gemeinsten Minuten des Sommers: Wie Pusha T Drake mit seinem neuen Disstrack zersägt

Das Battle zwischen Drake und Pusha-T hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem Pusha auf "Infrared" Drake erneut mit Ghostwriting-Vorwürfen konfrontierte und der Kanadier mit "Duppy Freestyle" antwortete, kontert der G.O.O.D. Music-Rapper nun mit "The Story of Adidon".

Zusätzlich ist es Pusha T noch wichtig zu betonen, dass er den Respekt von Young Thug nicht benötige. Dem Management von Pop Smoke schlägt Pusha vor, seinen Part einfach vom Track zu nehmen. Er wolle weitere Verwirrung vermeiden.

Young Thug vs. Pusha T: "Mach den Dreck auf deinem eigenen Song!"

Young Thug kann mit diesen Äußerungen nur bedingt etwas anfangen. Er findet den Move von Pusha ausschließlich belastend. Für ihn hat Pusha mit dem Disstrack "The Story of Adidon" bereits alles gesagt, was es zu sagen gibt. Das permanente Anspielen auf Drake empfindet der Thugger als vollkommen unnötig. Mehr noch: Für ihn buhlt Pusha T nun auf dem Nacken eines Verstorbenen um Aufmerksamkeit.

"Du hast nur das Gefühl, dass du nicht genug Views für deinen eigenen Scheiß bekommen würdest, also bist du gekommen und hast ein bisschen Scheiße auf das Album eines Verstorbenen gebracht. Der Versuch einen kompletten Vibe zu zerstören, weil du das Gefühl hast, dass es die perfekte Plattform ist. Thug, Gunna und Pop Smoke. Dies ist die perfekte Plattform, um ihn in den Arsch zu treten [...]. Mach den Dreck auf deinem eigenen Song!"

("You didn't even have to do all that. You just feel like you wouldn't get enough views on your own sh*t, so you came and put some bullsh*t on a whole 'nother n*gga who's resting in peace music. Trying to f*ck up a n*gga whole vibe 'cause you feel like it's the perfect platform. Thug, Gunna, and Pop Smoke. This is the perfect platform to go at this n*gga ass [..] Do that sh*t on your own song!")

Young Thug ist bisher eigentlich nicht dafür bekannt gewesen, sich übermäßig stark in Beefs aufzureiben Dieses Jahr scheint er allerdings Gefallen an der öffentlichen Konfrontation gefunden zu haben. Mit French Montana hatte er auch schon eine Auseinandersetzung.

Mehr Hits als Kendrick Lamar? Young Thug wütet gegen French Montana

French Montana und Young Thug tragen aktuell einen intensiven Social-Media-Beef aus - ein Beef, der vor Beleidigungen jeglicher Art anscheinend nicht zurückscheut. Grund dafür ist French Montanas enorme Selbstsicherheit. Am vergangenen Dienstagabend hat der New-Yorker-Rapper seine Twitter Community nämlich mit dem Statement unterhalten, dass er mehr Hits hätte als Kendrick Lamar.


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