Seit einem Jahr ununterbrochen in den Charts: Bausa mit "Was du Liebe nennst" weiter auf der Erfolgswelle

Die Erfolgsstory von Bausas "Was du Liebe nennst" findet auch über ein Jahr nach Release kein Ende.

"Was du Liebe nennst" stieg am 6. Oktober 2017 auf Platz 51 der Charts ein, es folgten neun Wochen auf Platz eins. Nun ist der Song seit einem Jahr ununterbrochen in den Top 100 platziert. Dafür sorgten inzwischen über 1,2 Millionen Verkäufe beziehungsweise die entsprechenden Streamingzahlen. Im April wurde Bausa somit zum ersten deutschen Rapper mit Diamantauszeichnung. Gratulation an dieser Stelle auch an die Produzenten Jugglerz und The Cratez!

Hinzu kommen über 112 Millionen Views auf das Video zu dem Track. Außerdem ist Bausa für die MTV Europe Music Awards als "Best German Act" nominiert.

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Norbert Rudnitzky, Chef von Bausas Labelheimat Downbeat Records, die mit Warner kooperieren, zeigt sich dementsprechend erfreut:

"Ein Jahr in den Charts, da bin ich gerade selber erstaunt gewesen. So ein massiver Hit ist ja immer Segen und Fluch zugleich. Aber Bausa hat danach mit der Goldsingle 'Casanova' [mit Summer Cem, Anm. d. Red.] und der erst kürzlich veröffentlichten Top-10-Single 'Vagabund' eindrucksvoll gezeigt, daß er kein One-Hit-Wonder ist."

BAUSA - Was du Liebe nennst (Official Music Video) [prod. von Bausa, Jugglerz & The Cratez]

Das Video zur neuen Single "Was du Liebe nennst" ► Was du Liebe nennst jetzt hier streamen und downloaden: http://wmg.click/Bausa_WasDuLiebeNennstAY ► Hol' dir das Album!

Erst im Juni hatte Bausa einen weiteren Rekord aufgestellt:

"Was du Liebe nennst" ist erster deutschsprachiger Song mit 100 Millionen Spotify-Streams

Ein Rapper ist der erste deutschsprachige Act, der den digitalen Meilenstein von 100 Millionen Streams auf einem einzigen Song bei Spotify knackt ...

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Rekordjahr 2019: GfK zeigt, wie Deutschrap die Charts zerlegt hat

Rekordjahr 2019: GfK zeigt, wie Deutschrap die Charts zerlegt hat

Von Robin Schmidt am 16.01.2020 - 13:35

Nicht nur einzelne Künstler konnten 2019 mit ihren Streamingzahlen beachtliche Erfolge einfahren. Auch die gesamte Hiphop-Szene darf sich über einen neuen Rekord freuen: 18 Alben erreichten im letzten Jahr Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts. Damit holten sich so viele Rapper wie nie zuvor die Spitzenposition.

Neuer Rekord 2019: 18 Hiphop-Alben auf Platz 1 der Charts

Das Marktforschungsinstitut GfK Entertainment ermittelt anhand der Verkaufs- und Streamingzahlen wöchentlich die Offiziellen Deutschen Charts. In einer Auswertung zum Jahr 2019 hat das Institut festgestellt, dass es 18 Rapplatten auf Platz 1 der Albumcharts schafften. Verglichen mit den Zahlen aus den letzten Jahren bis 2000 ergibt sich daraus, dass 2019 ein neuer Rekord aufgestellt wurde. Bisher waren 2018 und 2015 mit jeweils 17-Nummer-1-Alben die stärksten Jahre für Hiphop.


Foto:

GfK Entertainment

Capital Bra, Dendemann, Shirin David: Diversität auf Platz 1

Die 18 Künstler*innen, die es 2019 mit ihrem Werk auf Platz 1 schafften, könnten dabei diverser nicht sein. Capital Bra ist mit seinem Soloalbum "CB6" und der Kollaboplatte "Berlin Lebt 2" mit Samra gleich zweimal vertreten. Dazu holte sich Kool Savas mit "KKS" den Thron, Azet & Zuna mit "Super Plus", KC Rebell mit "Hasso" und Shindy mit "Drama". Dendemanns erstes Album ("Da nich für!") nach acht Jahren erreichte ebenso Platz 1 wie RAF Camoras wohl letzte Platte "Zenit". Fler mit "Colucci" oder Ufo361 mit "Wave" pushten den aktuellen Zeitgeist ganz nach vorne. Mit Shirin David ("Supersize") holte sich die erste Rapperin Platz 1 der Albumcharts.


Foto:

GfK Entertainment

Wie die Liste von GfK Entertainment zeigt, hielt sich keines der Alben länger als eine Woche auf Platz 1. Das war in den vergangenen 20 Jahren auch nicht wirklich anders.

Eminem und Bushido holten in den 2000er Jahren regelmäßig Platz 1

Betrachtet man die Entwicklung der Hiphop-Alben, die es auf Platz 1 der Charts schafften, lässt sich erkennen, dass die Verlaufskurve ab 2009 kontinuierlich steigt.


Foto:

GfK Entertainment

Das Jahr 2013 war dann der Icebreaker für gut positionierten Rap in den Charts.Gleich zehn Alben, darunter zum Beispiel Caspers "Hinterland" oder "JBG 2" von Kollegah und Farid Bang, kletterten auf die 1. In den Jahren zuvor schafften es in aller Regel nur Bushido oder Eminem mit ihren Werken ganz nach oben.

Aus dieser Liste der GfK, die bis ins Jahr 2000 reicht, war "The Eminem Show" dann auch das erste Album, das sich die Spitzenposition holte. Ein Jahr später sollten die Beginner mit "Blast Action Heroes" die erste 1 der Albumcharts von deutschprachigen Rap-Künstlern erreichen. Sido gelang 2008 mit "Ich und meine Maske" seine erste 1, Kool Savas mit "Aura" und Samy Deluxe mit "SchwarzWeiss" landeten erstmals 2011 ganz vorne. 


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