Schwesta Ewa muss offenbar für 22 Monate ins Gefängnis

Schwesta Ewa wurde anscheinend erneut verurteilt. Beziehungsweise hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe offenbar die Revisionsgesuche abgelehnt. Damit bleibe das Urteil von vor knapp zwei Jahren rechtskräftig und Schwesta Ewa müsse ins Gefängnis, wie unter anderem die Bild schreibt.

Urteil gefällt: Schwesta Ewa muss ins Gefängnis

Heute morgen sei Schwesta Ewa mit ihrer sechs Wochen alten Tochter zur Revisionsverhandlung vorm Karlsruher Bundesgerichtshof erschienen.

Dort wurde verhandelt, ob ihre Verurteilung vom Juni 2017 weiterhin gültig ist. Die Revisionen wurden laut Bild dann heute aber verworfen.

Schwesta Ewa wurde zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Acht Monate ihrer Strafe hat sie bereits in Untersuchungshaft abgeleistet.

Urteil im Prozess gegen Schwesta Ewa gefällt

Im Prozess gegen Schwesta Ewa wurde heute das Urteil gefällt. Die Rapperin werde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Anklage hätte vier Jahre und drei Monate gefordert, die Verteidigung ein Jahr und sechs Monate bis zwei Jahre auf Bewährung. Der Haftbefehl sei jedoch aufgehoben worden und Ewa dürfe vor Haftantritt erstmal nach Hause.

Wie geht es jetzt mit Schwesta Ewa weiter?

Die Frankfurter Rapperin muss jetzt noch für ein Jahr und zehn Monate ins Gefängnis. Unklar bleibt, wann genau sie ihre Haftstrafe antreten soll.

Auch wo sie ins Gefängnis kommt, muss offenbar jetzt noch das Frankfurter Landgericht entscheiden, wenn der Bild-Bericht stimmt.

Viele dürften sich auch fragen, was jetzt mit dem Kind von Schwesta Ewa passiert. Möglicherweise kann Schwesta Ewa ihre junge Tochter mit in ein Mutter-Kind-Gefängnis nehmen.

"Mit Menschenhandel nichts zu tun": Schwesta Ewa redet über den Prozess, ihr neues Album und ihr Buch

Gestern Abend ist Schwesta Ewa auf Instagram live gegangen. Ungefähr 40 Minuten hat sie dabei ganz offen geredet. Es ging um ihre Verurteilung, die laufende Revision, die Monate im Knast, die mediale Darstellung des Verfahrens und eigene Fehler. Zudem verkündete die Rapperin ihren Albumtitel und die Veröffentlichung eines Buchs.

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Nach "Affalterbach"-Video: Urteil zu Shindys Kennzeichenmissbrauch

Nach "Affalterbach"-Video: Urteil zu Shindys Kennzeichenmissbrauch

Von Till Hesterbrink am 25.06.2020 - 14:45

Der Prozess um Shindys angeblichen Kennzeichenmissbrauch hat ein rasches Ende gefunden: Herr Schindler kommt (fast) straffrei davon. Zwar gab es einen Freispruch für Shindy und er muss die zuvor veranschlagten 175.000 € nicht zahlen, dafür jedoch 10.000 € an eine gemeinnützige Stiftung.

Das Urteil für Shindy: Freispruch

Dem Künstler aus Bietigheim-Bissingen wurde vorgeworfen, beim Videodreh zu "Affalterbach" in einem Auto mit gefälschtem Kennzeichen gefahren zu sein. Dieses Vergehen wurde zu einem Thema, da er während der Fahrt mit dem Wagen geblitzt wurde.

Nun stellte sich heraus: Shindy ist die meiste Zeit nicht selbst gefahren, da das Auto mit dem Kennzeichen „DAD DY 1“ größtenteils per Anhänger transportiert wurde. Wenn er gefahren sei, dann nur in einer Kolonne mit den Aufnahmefahrzeugen. Daher konnte das Verfahren gegen eine Geldauflage von 10.000 € eingestellt werden.

Shindy verdient nicht genug, um die Strafe zu zahlen

Eigentlich war für die Strafzahlung ein Betrag von 175.000 € angesetzt, der sich aus Shindys mutmaßlichem Einkommen berechnete. Der Rapper gab jedoch an, gar nicht so viel zu verdienen, sodass die Höhe der Strafe gesenkt wurde.

Um zu beweisen, wie schlecht es ihm finanziell geht, tauchte er beim Prozessauftakt mit einem Bentley-Cabrio und Louis Vuitton Halstuch auf. Zweiteres verwendete er als Mundschutz. Unklar ist, ob diese Zurschaustellung von Shindys Lebensstil wirklich zu Mitleid bei dem Amtsrichter führte.

Shindy nicht zum ersten Mal vor Gericht

Es ist nicht das erste Mal, dass Shindy sich vor Gericht verantworten muss. An Silvester 2016 war der Rapper in eine Schlägerei mit zwei Männern verwickelt und wurde anschließend zu einer 14-monatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Schon damals musste er 5.000 € an eine gemeinnützige Organisation zahlen, zusätzlich zum Schmerzensgeld für die Opfer.

Shindy wegen "Affalterbach"-Video vor Gericht

Nach dem Streit mit Shirin David hat Shindy nun erneut Ärger wegen seiner Single "Affalterbach". Dieses Mal geht es aber nicht um die Musik, sondern um das entsprechende Video. Dem Rapper aus Bietigheim drohen laut Bild bis zu 175.000 Euro Strafe.


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