Es gibt Neuigkeiten über Meek Mill und seinen Gefängnisaufenthalt, allerdings scheinen es keine positiven zu sein.

Wie inflexwetrust.com berichtet, wurde Meek inhaftiert, weil man ihm seine Bewährung entzogen hatte. Gründe dafür seien unter anderem gewesen, dass er ständig seine Telefonnummer ändere und diese seinem Bewährungshelfer nicht rechtzeitig mitteile. Außerdem soll er sowohl über die zuständige Richterin und seinen Bewährungshelfer getweetet haben. Desweiteren soll er für Shows außerhalb von Philadelphia gebucht wurden sein und zugesagt haben ohne sich vorher eine Genehmigung dafür einzuholen. Als er dann auch noch auf Instagram ein Foto von sich mit einer Waffe hochgeladen hatte, wurde ihm die Bewährung entzogen.

Zuerst wurde berichtet, dass Meek es wahrscheinlch "nur" zwischen drei bis vier Wochen hinter Gittern aushalten müsse. Nun scheint es allerdings so als könnte sich alles etwas in die Länge ziehen. Seine Anwälte haben eine weitere Anhörung angefordert, diese wurde jedoch abgelehnt. Es heißt, die Richterin habe keine Zeit dafür. Daraufhin versuchte einer von Mills Anwälten den Fall an einen anderen Richter weiterzugeben, doch auch das wurde von der zuständigen Richterin abgelehnt. Vor September wird sich an seiner aktuellen Situation wohl nicht viel ändern. 

Ob sein kommendes Album Dreams Worth More Than Money, das am 9. September erscheinen soll nun verschoben werden muss, ist bisher noch nicht bekannt.

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Urteil steht: Gzuz muss erneut ins Gefängnis

Urteil steht: Gzuz muss erneut ins Gefängnis

Von Clark Senger am 29.09.2020 - 10:15

Das Amtsgericht Hamburg hat am heutigen Morgen entschieden, dass Gzuz von der 187 Strassenbande für anderthalb Jahre ins Gefängnis gehen muss. Gründe für seine erneute Haftstrafe sind laut DPA Drogenbesitz, Körperverletzung sowie Verstöße gegen das Waffengesetz. 187-Kollege Bonez MC nennt das Urteil in Kommentaren auf Instagram "utopisch" und kündigt an, dass man gegen das Urteil in Berufung gehen will.

Gzuz zu 1 Jahr & 6 Monaten Haft verurteilt

Wörtlich heißt es in der Pressemitteilung zu den konkreten Vorwürfen: "Unter anderem soll der 32-Jährige einer jungen Frau, die ein Selfie mit ihm machen wollte, mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben."

Die Staatsanwaltschaft hatte ein Jahr und zwei Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung gefordert. Gzuz' Verteidiger, der unter anderem aus RTL-Sendungen bekannte Anwalt Cristopher Posch, wollte, dass sein Mandant in allen Anklagepunkten freigesprochen wird.

Zur Haft kommen laut Focus 510.000 Euro Strafe wegen unerlaubten Waffenbesitzes hinzu (300 Tagessätze á 1.700 Euro). Zur Berechnung dieser Summe seien Kontoauszüge des Rappers von Anfang August 2019 bis Ende Juli 2020 herangezogen worden, laut denen Gzuz in diesem Zeitraum über ein Bruttoeinkommen von etwa 1,4 Millionen Euro verfügt haben soll.

Ein Dialog zwischen Gzuz und dem Richter bei der Urteilsverkündung wird wie folgt zitiert:

"Wer, wenn nicht Sie, gehört in den Knast? Sie sind ein Sozialrüpel, Sie missachten die Regeln des sozialen Miteinanders auf das Übelste" – Amtsrichter Johann Krieten

"Sie auch!" – Gzuz

"Das Schöne ist ja, ich habe hier das letzte Wort." – Amtsrichter Johann Krieten

Nicht Gzuz' erste Freiheitsstrafe

Dass Gzuz in der Vergangenheit schon häufiger strafrechtlich in Erscheinung getreten war – beispielsweise wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung – könnte bei der Festlegung des Strafmaßes eine Rolle gespielt haben. Zuletzt war der Rapper 2017 für fünf Tage in U-Haft.

Außerdem saß der 32-Jährige von 2010 bis 2013 im Gefängnis. In dieser Zeit ging es für die 187-Jungs langsam bergauf, auf Tour wurde #FreeGzuz-Merch verkauft und bei der Entlassung fand Gzuz sich in einer anderen Situation als zuvor wieder.

Grund für seine damalige Freiheitsstrafe: Er soll einen Handyladen überfallen haben und war auch zuvor, als Jugendlicher, kein unbeschriebenes Blatt, wie er in einem Juice-Interview 2015 erklärte:

"Ich habe viel Straßenscheiße gemacht – mich gehauen, Drogendelikte und dann noch ein Raub. Ich war lange beim Jugendrichter, der hat mich immer wieder davonkommen lassen. Irgendwann war ich aber beim Erwachsenengericht und dann kam einiges dazu. Unter anderem die Videos von 187."

Komplett überraschend dürfte die Entscheidung für Gzuz nicht kommen. Bereits 2019 rappte er auf 18 Karats Song "Immer auf der Straße" von einer bevorstehenden Haftstrafe:

"Ich glaub', Ende des Jahres muss ich wieder hinter Gitter / Aber mir ist scheißegal, bisschen Knast macht mir Spaß"


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