Die Kölner Newcomerin Sazou ist zwar in den letzten Zügen von Massivs Rap-Castingshow "Prototyp Rapstar" ausgeschieden, hat sich aber mit den Performances während des Wettbewerbs einige neue Fans gemacht. Darunter auch Jurymitglied Sido, der sie nach ihrem Ausscheiden bei "Prototyp Rapstar" bei seinem Label Def Jam Germany unter Vertrag nehmen wollte. Trotz eines bereits veröffentlichten Willkommens-Posts bei Instagram ist dieser Deal jedoch nicht zustande gekommen. Das berichtet Sazou auf Instagram und Sido anschließend auch in einem Statement gegenüber Mr. Rap. Beide Seiten nennen denselben Grund für das gescheiterte Signing: Geld. Die Ansichten von Sazou und Sido gehen dabei jedoch auseinander.
Sido: Sazou wollte "zu viel Geld"
Im Statement gegenüber Mr. Rap gibt Sido an, dass der fehlgeschlagene Deal mit Sazou hauptsächlich an finanziellen Aspekten gescheitert sei. Man sei sich "nicht einig geworden", da Sazou in Sidos Augen einen Vorschuss verlangt habe, den sie schlicht "noch nicht wert" sei. "Sie dachte halt, sie wird direkt bezahlt für alles", so der Berliner im Mr. Rap-Video. Laut Sido hätte Sazou "vergessen", dass er ihr mit seinem Standing und seiner Erfahrung und den Universal-Connections des Labels "richtig gut" hätte helfen können.
Hier könnt ihr euch das Video von Mr. Rap anschauen. Sidos Statement zu Sazou ist ab 4:00 zu sehen:
Sazou über fehlgeschlagenes Signing: Sido versuche, sie "öffentlich schlecht zu reden"
Sazou hat sich in ihrer Instagram-Story ebenfalls zu dem gescheiterten Signing geäußert. Von Sidos Statement bei Mr. Rap scheint die Kölner Rapperin wenig begeistert zu sein. Sazou könne nicht nachvollziehen, warum es von Sidos Seite kein Verständnis für ihre Situation gebe – vor allem, weil der "größte Rapper Deutschlands" aus ihrer Sicht bislang keine Erfolge als Labelchef vorweisen könne.
"Also ein Multimillionär, der noch nie einen Nachwuchs-Artist groß gemacht hat und selber von einem Creative Director gebaut wurde, ist echauffiert, dass ich überhaupt Geld für meine Kunst haben möchte, die ich mir ausgedacht habe."
Außerdem könne Sazou nicht nachvollziehen, warum Sido als so großer Act das Verlangen danach verspürt, sich direkt bei Mr. Rap zu der Sache zu äußern, nur weil "eine Rapperin mit 6K Followern eine Story postet" [sic!]. In den Augen der "Prototyp Rapstar"-Teilnehmerin würde sich Sido davon "bedroht" fühlen, dass sie "trotz allem groß" werde und er sie deshalb öffentlich schlechtrede.
Weder Sido noch sein Label Def Jam German haben sich bisher zu dem Vorwürfen von Sazou geäußert.
Alles zu dem ursprünglich geplanten Signing könnt ihr hier lesen:
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