Vor gut anderthalb Monaten erschien überraschend der "Saad Freestyle" auf dem YouTube-Kanal von Yakary, auf dem der Bremer unter anderem Kolja Goldstein disst. Jetzt entschuldigt sich Saad über seine Instagram-Story für die Lines gegen Kolja. Der macht in seiner Instagram-Story wiederum keinen Hehl daraus, dass diese Entschuldigung wohl nicht gänzlich aus freien Stücken veröffentlicht wurde.
Saad entschuldigt sich bei Kolja Goldstein für Diss
Auf dem "Saad Freestyle", der inzwischen offline genommen wurde, hatte Saad unter anderem gerappt, dass sich Kolja Goldstein Schutz suche, weil ihm Yakary zu echt sei, und gleichzeitig die Realness des "Kouwe Ouwe"-Rappers hinterfragt. In seiner Story schreibt er jetzt, dass er dies nun klarstellen und aus der Welt schaffen wolle.
Er gibt an, er habe sich "belabern" lassen und sich für den "vermeintlich Schwachen" einsetzen wollen. In diesem Fall also Yakary. Das sei jedoch "eine falsche Entscheidung" gewesen, so Saad. Gleichzeitig bedankt er sich bei namentlich nicht weiter genannten Freunden, die sich für einen Frieden zwischen den beiden eingesetzt hätten.
"Ich möchte mich für die Zeilen bei Kolja entschuldigen, denn wenn man ehrlich ist, hat er mir nichts getan."
Kolja repostet Saads Entschuldigung in seiner Instagram-Story, schlägt aber einen deutlich weniger versöhnlichen Ton an. Er schreibt: "An alle Rapper, die sich mir gegenüber respektlos äußern oder sich inakzeptabel verhalten. Ich toleriere solch ein Verhalten nicht – ich warne jeden einzelnen von euch nachdrücklich." Weiter deutet er recht offensichtlich an, dass Saad sich nicht aus der Güte seines Herzens, sondern aufgrund von Druck von außen, entschuldigt habe. Wer sich mit ihm anlege, müsse mit "schwerwiegenden Konsequenzen rechnen und [sich] öffentlich entschuldigen", so Kolja. Entsprechend solle man es sich gut überlegen, ob es das wert sei.
In seinem "Libanossi"-Podcast hatte Saad kurz nach Veröffentlichung des Freestyles erklärt, dass er sich auf die Seite von Yakary geschlagen habe, weil er es für "unfassbar unmöglich" empfunden hätte, dass auf dessen Haus geschossen wurde. "Der macht Musik, dann mach doch Musik zurück. Du kannst doch nicht auf einen 25-jährigen Künstler schießen lassen oder sein Haus verbrennen, während der nicht mal zu Hause ist", erklärte Saad dort.
Yakary und Kolja Goldstein tragen bereits seit einigen Monaten ihren Konflikt in der Öffentlichkeit aus.
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