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Rooz x Olexesh: Neues Roozy Baby "Karte brennt" kommt diesen Monat

Die Zeit ist reif für ein neues Roozy Baby! Unser Brudi Rooz greift auch 2019 an und hat sich dieses Mal keinen Geringeren Platin-Rapper Olexesh ins Boot geholt.

"Karte brennt" heißt die mittlerweile dritte Single, die Rooz im Rahmen seines Musikprojektes veröffentlichen wird. Der Song geht ordentlich nach vorne, bleibt schnell im Ohr und der Bratan gibt in seinen Parts OL-mäßig Vollgas. Hit, versprochen!

Olexesh in prominenter Gesellschaft

Rooz' erste Single, "Immer wieder" mit MoTrip im letzten Jahr, wurde direkt ein voller Erfolg und hat inzwischen Goldstatus erreicht. Mit Dardan, Jayem und "Mi Corazon" lieferte er wenig später den Sound für den Sommer 2018. Mit Olexesh an seiner Seite beweist Rooz dieses Mal, dass er noch eine weitere Facette in der Hinterhand hat.

Olexesh in der Booth

Rooz und Olexesh im Studio

(Alle Fotos: Memo Filiz - instagram.com/memofiliz)

Bei mehreren Sessions im Studio hat Rooz unterschiedliche Sound- und Songentwürfe zusammengestellt, von denen sich “Karte brennt“ nach und nach als Favorit herauskristallisierte. Zusätzliche Produktion kommt von BeatColoss, der schon einige Bretter für Olexesh gezimmert hat.

Rooz x Olexesh: Wann kommt der Track?

Der dritte Streich von Rooz erscheint am 15. März. Am gleichen Tag droppt zudem ein Musikvideo. Die Besonderheit: Das Samsung Galaxy S10 Plus liefert die Bilder für den Clip von Regisseur Daniel Zlotin, der schon andere Stars wie Farid Bang, Kollegah, Xatar, RAF Camora, SSIO und viele weitere in Szene gesetzt hat.

Das neue Smartphone-Flaggschiff von Samsung wurde erst kürzlich beim Samsung Unpacked 2019 in San Francisco der Öffentlichkeit präsentiert. Schon wenige Wochen später begleitet es nun Rooz und Olexesh getreu dem Motto #WithGalaxy, wenn die "Karte brennt". Am 15. März könnt ihr euch davon überzeugen, was das gute Stück draufhat.

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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