R.I.P. Prodigy: Wenn fast die komplette Rap-Elite zur Beerdigung kommt

Prodigy von Mobb Deep ist am 20. Juni im Alter von 42 Jahren gestorben. Die Beerdigung fand am 29. Juni in New York Citys Frank E. Campbell-Friedhofskapelle statt – an dem Ort, wo auch The Notorious B.I.G. beigesetzt wurde. Die Liste der Anwesenden, die Prodigy (mit bürgerlichem Namen Albert Johnson) die letzte Ehre erwiesen haben, liest sich dann auch wie ein Who is Who der US-Rapszene.

Nas wollte zwar eigentlich ebenfalls kommen, war dann aber doch verhindert und ließ seine Kondolenzwünsche ausrichten. Anwesend waren: Lil Kim, Big Daddy Kane, Ice-T, Naughty by Nature, Onyx, LL Cool J, Fat Joe, 50 Cent, Questlove, Eddie Huang, Louis Farrakhan, Remy, Papoose, Statik Selektah, Raekwon, Mic Geronimo, Anderson.Paak und Mitglieder des Infamous Mobb.

Während die Familienmitglieder in einer privaten Zeremonie Abschied nehmen konnten, war ein Teil der Beerdigung auch für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Schlange der Wartenden soll sich über 500 Meter und um einen gesamten Block herum erstreckt haben:

Patrick Beverly on Twitter

People wait patiently in line to show their respect and love for #Prodigy during his funeral viewing in #NewYorkCity. #MobbDeep https://t.co/mQ1GiYEubF

The Guest List for Prodigy's Funeral Was Outrageous

Several weeks ago, Prodigy was hospitalized for chronic sickle cell anemia. Following days of intensive hospital care, it's believed that the rapper died from accidental asphyxiation. On Thursday, a lengthy list of rap legends paid tribute to the fallen soldier at a funeral in New York.

Auch wenn schon länger bekannt ist, dass Prodigy an Sichelzellenanämie gelitten hat, steht die Todesursache immer noch nicht offiziell fest.

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Eminem und Kendrick Lamar huldigen Prodigy mit A-capella-Parts

Mit Prodigy ist kürzlich einer der einflussreichsten Rapper aller Zeiten verstorben. Im Zuge dieses traurigen Ereignisses widmet der New Yorker Radio-DJ Peter Rosenberg eine ganze Sendung der Rap-Kunst des nur 42 Jahre alt gewordenen Ausnahme-MCs. Zwei aktuelle Schwergewichte des US-Rap lassen es sich nicht nehmen, am Anfang der Show eine ganz persönliche Hommage an Prodigy zu rappen.

R.I.P. Prodigy: Einer der größten Rapper aller Zeiten geht von uns.

Albert Johnson ist heute im Alter von 42 Jahren gestorben. Besser bekannt war er unter seinem Künstlernamen Prodigy, die eine Hälfte des legendären Rap-Duos Mobb Deep. Als ich Prodigy kennenlernte, galt er schon als "Oldschool". Mit einer Aura, wie Rapper sie haben müssen. Zu gerne hätte ich ihn auch zu Beginn seiner Karriere erlebt.

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50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

Von Djamila Chastukhina am 08.09.2021 - 13:57

50 Cent wird aktuell stark in den sozialen Medien kritisiert, da ihm vorgeworfen wird, respektlos mit dem Tod des Schauspielers Michael K. Williams umzugehen. Vor allem auf Twitter wird er sowohl von Hatern als auch von Fans dafür verurteilt, nachdem er einen Instagram Post veröffentlicht, in dem er den Tod von Williams dafür nutzt, um seine Serie zu promoten.

50 Cent promotet seine Show auf Kosten von Michael K. Williams

Michael K. Williams ist vor allem für seine Rolle als Omar Little in der Serie "The Wire" bekannt. Im Alter von nur 54 Jahren ist er nun verstorben. Laut der New York Post wurde der Schauspieler am Montagnachmittag in seinem Penthouse in Brooklyn aufgefunden, die mutmaßliche Todesursache soll eine Heroin-Überdosis gewesen sein.

50 Cent widmet Williams einen Instagram Post, für den er stark kritisiert wird: Der Rapper teilt einen Artikel zum Tod von Williams, um damit Werbung für seine Serie "Power Book III: Raising Kanan" zu machen. Der 46-Jährige zieht Parallelen vom Tod des Schauspielers zu der Storyline seiner Show und erwähnt dabei den Konsum von Fentanyl, welches einen ähnlichen Effekt wie Heroin hat, jedoch weitaus gefährlicher ist.

"Verdammt, wenn ihr Raising Kanan noch nicht gesehen habt, checkt es aus. Dieses Fentanyl ist echt kein Scherz, es bringt die Kundschaft um. RIP Michael K. Williams."

("Damn if you didn’t see Raising Kanan check it out. that fentanyl is no joke, killing the clientele. RIP michael k. williams.")

***

Der Beef zwischen 50 Cent und Michael K. Williams

Viele nehmen an, dass der Grund für 50s Post der frühere Beef zwischen ihm und Williams sei.

Es begann, als 50 Cent im Jahr 2018 das Gerüchte verbreitete, Musikmanager Jimmy Henchman sei im Gefängnis angegriffen worden. Henchman wurde 2011 vor Gericht dafür verurteilt, einen Auftragskiller angeheuert zu haben, um Lowell Fletcher zu töten, der ein enger Freund von 50 Cent war.

Die Gerüchte des Angriffs auf Jimmy nahmen ihren Lauf, bis Williams sich dazwischenschaltete. Der Schauspieler veröffentlichte ein Video, in dem er beteuerte, dass es sich lediglich um Gerüchte handelte. Er behauptete auch, dass er mit dem Musikmanager und seinem Anwaltsteam in Kontakt stehe und dass es Henchman gut gehe.

"Ich habe eine kleine Nachricht für alle, die sich möglicherweise für das interessieren, was sie in den letzten Tagen in Bezug auf Jimmy Rosemond in den sozialen Medien gehört haben. [Die Gerüchte] sind völlig falsch. Ich spreche regelmäßig mit ihm und seinem Anwaltsteam und versichere euch, dass es ihm gut geht."

("I just stopped pass with a little message for anyone who may or may not be interested in anything they’ve heard in regards to Jimmy Rosemond on social media these past few days. [The rumors] are completely false y’all. I speak to him and his team of lawyers on a regular basis and I assure you he is fine.")

50 Cent war von dem Video nicht begeistert und fing an, Michael K. Williams öffentlich zu verspotten und zu beleidigen. Auf Instagram forderte er Williams ebenfalls dazu auf, sich nicht in die Sache einzumischen:

"Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten, was ist falsch mit dir?"

("Mind your business, the f*ck wrong with you?")

Mittlerweile hat der Rapper seinen Instagram-Post gelöscht und durch einen neuen ersetzt, in dem er die Kritik aufgreift, weiterhin jedoch lediglich Werbung für seine Serie macht.

RIP Michael K. Williams.

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Besuche die Website des DRK für kostenlose Sucht- und Drogenberatung oder wende dich an die bundesweite Sucht- und Drogen-Hotline unter: 01806 - 31 30 31.


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