RIP Kobe & Nipsey: Yo Gotti zollt Tribut im Funk Flex-Freestyle

Yo Gotti beendet Freestyle mit genialer Kobe-, Nipsey- & Grammys-Zeile

"RIP to Kobe, RIP to Gigi, only went to the Grammys for the tribute to Nipsey"

Yo Gotti beendet seinen Funk Flex-Freestyle mit einer Zeile, die ihresgleichen sucht. Er zollt gleich drei verstorbenen Menschen Respekt, trauert um sie und gibt den Grammys nebenbei auch noch eine Schelle mit. Selbstverständlich handelt es sich dabei um Kobe Bryant und seine Tochter Gigi sowie Nipsey Hussle.

Die Grammys stehen seit geraumer Zeit in der Kritik. Unter anderem hat Tyler, the Creator schon bei der Veranstaltung selbst deren Rassismus angeprangert. Dort werden Schwarze Künstler regelmäßig benachteiligt, sagt der Künstler. Die bedeutenden Kategorien gingen in der Regel immer nur an Weiße Menschen.

Nichtsdestotrotz standen die Grammys 2020 im Zeichen von Nipsey Hussle und Kobe Bryant. Ersterer wurde mit einer umfassenden Tribute-Veranstaltung posthum geehrt. Auf die bezieht sich Yo Gotti offensichtlich auch in seinem aktuellen Funk Flex-Freestyle. Ansonsten scheint er nichts Gutes an den Grammys erkenne zu können.

Yo Gotti gibt natürlich auch noch ein paar andere denkwürdige Zeilen zum Besten. Vor allem wirkt der Rapper aber in sich ruhend, ultra-abgeklärt und sehr selbstsicher. Er braucht zwar ein bisschen, bis er reinkommt, dann sitzt aber jedes Wort. Don't call it a Comeback!

Grammys 2020: Rassismusvorwürfe, Tribut für Nipsey Hussle & Gedenken an Kobe Bryant

Auch die Grammys wurden letzte Nacht vom tragischen Tod von Kobe Bryant überschattet. Dennoch haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die Show nicht ausfallen zu lassen. Die erst 18-jährige Sängerin Billie Eilish avancierte dabei zur Abräumerin des Abends. Sie gewann gleich fünf der begehrten Preise - viermal in Hauptkategorien (eine Übersicht findest du weiter unten im Artikel).

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"BARS": Facebook launcht Rap-App

"BARS": Facebook launcht Rap-App

Von Michael Rubach am 01.03.2021 - 12:37

Facebook hat eine neue Musik-App vorgestellt. Auf der Plattform "BARS" können angehende Rapper*innen über bereitgestellte Beats freestylen und ihre Texte präsentieren. Auch Effekte wie Autotune bietet "BARS" laut TechCrunch an. Demnach haben Nutzer*innen die Möglichkeit, Videos zu erstellen, diese zu teilen und sich so eine Community aufzubauen. Ein Prinzip, das schon bei TikTok aufgeht.

So soll "BARS" funktionieren

Eine Beta-Version von "BARS" steht erst einmal ausschließlich in den amerikanischen App Stores bereit. Rap-Talente können dort 60-sekündige Clips kreieren, um die Community von ihren Skills zu überzeugen. Der Look des Ganzen erinnert an TikTok. Es stehen außerdem verschiedene Modi zur Auswahl. So sollen die Rapper*innen beim Schreiben ein Reim-Wörterbuch zur Seite gestellt bekommen. Für die fortgeschrittenen User*innen kommt offenbar ein Freestyle-Modus ins Spiel.

Das Entwicklungs-Team preist die App in einer Mitteilung folgendermaßen an:

"Tools für Audioaufnahmen können kompliziert, teuer und schwierig zu bedienen sein. Mit BARS kannst du einen unserer professionell erstellten Beats auswählen, Texte schreiben und dich selbst beim Rappen aufnehmen. BARS schlägt beim Schreiben automatisch Reime vor, um deinen Schreibfluss aufrechtzuerhalten. Du kannst auch in den Challenge-Modus wechseln und mit automatisch vorgeschlagenen Begriffen freestylen. Wähle aus einer Vielzahl von Audio- und Videofiltern, um deine Kreationen auf das nächste Level zu bringen."

("Audio production tools can be complicated, expensive and difficult to use. With BARS, you can select one of our professionally-created beats, write lyrics and record yourself dropping bars. BARS auto-suggests rhymes as you’re writing to keep your flow going. You can also jump into Challenge mode and freestyle with auto-suggested word cues. Choose from a variety of audio and visual filters to take your creations to the next level.")

Der Aufbau der App sei "zusammen mit einer Gruppe aufstrebender Rapper*innen" erfolgt, heißt es darüber hinaus. Einer dieser Artist hört auf den Namen D-Lucks und präsentiert passenderweise in einem Rap den Grundgedanken von "BARS":

Wann die App offiziell live gehen soll, ist noch nicht bekannt. Auch deutsche Rapper*innen bewegen sich auf dem App-Markt. Dabei steht im Vordergrund, der Corona-Pandemie ein technisches Hilfsmittel entgegenzusetzen.

Deutsche Rapper entwickeln Corona-App

Mit der Corona-App "luca" wollen unter anderem die Fantastischen Vier das kulturelle Leben in der Pandemie voranbringen. Vor allem Smudo ist engagiert dabei, die App einem größeren Publikum vorzustellen. Er sehe "luca" nicht als Ersatz für die Warn-App der Bundesregierung. Es seien "zwei ganz verschiedene Dinge".


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