Rihanna ist angeblich die reichste Musikerin der Welt

Rihanna besitzt offenbar ein größeres Vermögen als zum Beispiel Madonna oder Beyoncé. Laut Schätzungen von Forbes ist sie die reichste Musikerin der Welt. Das Magazin hat kürzlich erst Jay-Z zum ersten Hiphop-Milliardär erklärt und damit für Furore und ungläubige Fans gesorgt. Jetzt schätzt Forbes das Vermögen von Rihanna auf rüber 600 Millionen.

Rihanna soll die reichste Musikerin der Welt sein

$600 Millionen Vermögen: Wie Forbes anhand vorsichtiger Schätzungen errechnet haben will, soll sich das Vermögen der Musikerin und Geschäftsfrau auf über 600 Millionen US-Dollar belaufen. Damit steckt sie offenbar nicht nur Madonna und Beyoncé in die Tasche, sondern ist allgemein die reichste weibliche Musikerin der Welt.

  • Rihanna ($600 Millionen)
  • Madonna ($570 Millionen)
  • Céline Dion ($450 Millionen)
  • Beyoncé ($400 Millionen)

How Rihanna Created A $600 Million Fortune-And Became The World's Richest Female Musician

That's the opening line of Rihanna's 2016 dance hall anthem titled, appropriately, Work. It could also serve as her personal motto. Famous first as a singer, Robyn Rihanna Fenty, age 31, has since evolved into a style icon and makeup entrepreneur-and soon she'll be the first black woman in charge of a major luxury fashion house.

Work, work, work, work, work: Rihanna hat sich so viel Geld nicht nur mit Musik erwirtschaftet. Ähnlich wie Jay-Z hat auch die Musikerin noch viele andere Geschäftszweige erschlossen. Getreu dem Motto "B*tch, better have my money" macht sie unter anderem mit Mode und Beauty-Produkten Umsatz.

Fenty Beauty (das erste neue Modehaus bei LVMH in über 30 Jahren) soll zum Beispiel innerhalb von nur wenigen Wochen über 100 Millionen US-Dollar eingebracht haben. Allein im letzten Jahr konnte die Beauty- und Kosmetik-Firma offenbar über 570 Millionen Umsatz gemacht haben. Die gesamte Operation soll um die drei Milliarden wert sein – für so viel Geld ist Beats by Dre über die Ladentheke gewandert.

Dazu gesellt sich die Savage X Fenty-Lingerie-Linie, die Rihanna zur Hälfte besitzt und zu der auch die Mode-Firma namens TechStyle Fashion Group zählt. Quasi nebenbei macht Rihanna aber natürlich auch noch Musik, und zwar sehr erfolgreich. Laut Forbes kommt daher der Rest des Vermögens von insgesamt über 600 Millionen US-Dollar.

Jay-Z ist laut Forbes der erste Hiphop-Milliardär

Jay-Z ist kein Business-Man, er ist ein Business, Man - das weiß jedes Kind. Jetzt steht offenbar auch fest, dass er als erster Hiphop-Künstler über eine Milliarde US-Dollar schwer wiegt. Das schreibt zumindest Forbes, die laut eigener Aussage "vorsichtig" geschätzt und genau nachgerechnet haben: Offenbar handelt es sich bei Jay-Z um den ersten Hiphop-Milliardär.

Coachella 2019: Filmpremiere mit Rihanna & Donald Glover & Live-Streams vom Festival

Mitte April in Indio: hunderttausende Feierwütige stürmen unter der kalifornischen Sonne bis vor die Bühnen des Geschehens. Das Coachella Valley Music and Arts Festival ist wieder in vollem Gange. Das berühmte Musikfestival findet jährlich an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden im April statt.

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Islamfeindliche Modenschau? Muslimische Fans "canceln" Rihanna

Islamfeindliche Modenschau? Muslimische Fans "canceln" Rihanna

Von Alina Amin am 06.10.2020 - 14:27

UPDATE vom 6. Oktober:

Inzwischen hat sich Rihanna in einer Story auf ihrem Instagramkanal entschuldigt. Sie erklärt, dass es sich um einen "ehrlichen", aber auch nachlässigen Fehler gehandelt habe. Sie verstehe, dass sie und ihr Team viele ihrer "muslimischen Geschwister" verletzt habe und das Einsetzen des Songs verantwortungslos war. Sie dankt ihren Fans außerdem dafür, dass sie ihr erklärt haben, wieso der Song beleidigend war und bedankt sich auch für das Verständnis. Sie würde in Zukunft dafür sorgen, dass sich solch ein Umstand nicht mehr ergebe.

Original-Meldung vom 6. Oktober:

Rihanna hat am 02. Oktober die jüngste Kollektion ihrer Savage x Fenty Dessous-Brand vorgestellt. In einer visuellen Inszenierung wanderten dafür internationale Supermodels und Stars wie Bella Hadid, Lizzo und Paris Hilton über den Laufsteg, während Tänzer über die Bühne huschten und Musik den Raum füllte. Spätestens seit einer Emmy Nominierung für ihre erste Savage x Fenty-Show, ist klar, dass sich die Marke der Sängerin von anderen Fashion-Labels abhebt. Hauptsächlich mit Diversität, Inklusivität und progressiven Designs. 

Umso ironischer, dass Rihanna nun ihr vermeintlich mangelnder Sinn für andere Kulturen und Werte zum Verhängnis werden könnte. Denn einige muslimische Fans auf Twitter wollen die Musikerin und Modemacherin boykottieren, weil sie in ihrer Show einen islamfeindlichen Song gespielt haben soll. 

Rihanna soll einen islamfeindlichen Song auf ihrer Modenschau gespielt haben

Grund für diese herben Vorwürfe ist ein Track, der als Hintergrundmusik diente. In dem elektronischen Song "Doom" von der Londoner Produzentin Coucou Chloe ist eine Rezitation einer Hadith gesampelt. Hadithen sind gesammelte Aussprüche des islamischen Propheten Muhammad, die in der muslimischen Glaubensgemeinschaft einen hohen Stellenwert haben. Sie stellen neben des Korans die wichtigste Quelle für religiöse Vorschriften dar. Die Hadith in dem Song beschäftigt sich konkret mit dem Ende der Welt. Die Rezitation ist stark gepitcht in den Song verarbeitet worden. 

Muslimische Fans beschuldigen Rihanna der kulturellen Aneignung

Muslimische Fans empfinden das Einsetzen des Songs als beleidigend. Die Verbindung zwischen einer Hadith, die für Muslime heilig ist und "tanzenden Unterwäsche-Models" sei laut einigen Twitter-Usern respektlos.

Außerdem würde Rihanna sich kulturell des Islams aneignen. Kulturelle Aneignung (oder Cultural Appropriation) findet statt, wenn sich an den Kulturen und Werten marginalisierter Menschen bedient wird, ohne diese zu respektieren. In diesem Fall hätte Rihanna einfach einen Song mit einer Hadith genutzt, ohne den Wert dieser für die islamische Glaubensgemeinschaft anzuerkennen. Fans auf Twitter zeigen sich enttäuscht. Eine Userin erklärt, dass sie mehr von Rihanna erwartet hätte.

Ein Statement von Rihanna zur ganzen Angelegenheit steht bisweilen aus. Ein solches könnte man angesichts ihrer Motivation, so divers wie möglich zu sein noch erwarten. Erst kürzlich änderte beispielsweise Adidas den Namen der neuen Yeezys und positionierte sich so zu Islamophobie-Vorwürfen:

Nach Islamophobie-Vorwürfen: Adidas benennt Yeezys um

Adidas hat erklärt, dass sie den Yeezy Boost "Asriel" umbenannt haben. Nachdem der Release des Yeezy Boost 350 V2 "Israfil" für großen Gegenwind und Entrüstung aus Teilen der islamischen Community sorgte, reagiert der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach mit einem Namenswechsel. Der zweite Schuh des Releasepacks soll fortan "Carbon" heißen und nicht wie geplant Asriel.

Wer sich die Modenschau von Rihanna anschauen möchte, kann das hier tun.


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