Platz 39 in den Album-Charts: Rick Ross reagiert auf den Flop seines neuen Albums

Nachdem es sich bereits in der ersten Woche nach Release angedeutet hatte, ist es jetzt offiziell: Rick Ross ist mit seinem neuen Album "Set in Stone" gefloppt. Die Platte chartete nur auf Platz 39 der Billboard 200 – ein Tiefpunkt für ein Album des Maybach Musik-Chefs. Ricky Rozay will aber nichts davon wissen. In seiner Instagram-Story hat er eine Erklärung für die Performance seines "Album of the Year".

Rick Ross: "Set in Stone" würde floppen, weil er nicht bottet

Rick Ross' neues Album hat in der ersten Release-Woche nur knapp 20.000 Einheiten verkauft. Seine schlechteste Debüt-Platzierung und die schwächsten Release-Verkäufe seiner Karriere sind in den Augen des Rappers jedoch kein Flop. Laut Rick Ross habe er insgesamt über 60 Millionen Streams mit dem Album gemacht und in der zweiten Woche ebenfalls knapp 20.000 Einheiten von "Set in Stone" an den Mann bringen können. Dass es bei seinen Verkaufszahlen keinen drastischen Einbruch gebe, ist für den Rapper ein Zeichen, dass er es mit authentischen Hörern geschafft hat. Alle anderen würden die Zahlen in der Releasewoche mit Bots aufhübschen:

"Wenn ihr bei all den anderen Artists einen drastischen Abfall der Zahlen seht, dann, weil die Zahlen aufgeblasen sind. Da sind die Bots, für mich ist der neue Flex: 'Keine Bots!' Lasst es unverfälscht, bleibt authentisch, lasst die Musik die Kämpfe austragen [...] Wir spielen auf Zeit, so machen wir das, wir sind 20 Jahre später immer noch da."

Sein langjähriger Kontrahent 50 Cent hat natürlich nicht lange mit seiner Reaktion auf die Performance von "Set in Stone" gewartet. Auf Instagram hat Fifty in einem inzwischen gelöschten Post einen Screenshot eines Artikels über die niedrigen Verkaufszahlen von Rick Ross' Album gepostet. In der Caption wiederholt der G-Unit-Gründer seine Ansicht, dass die Karriere von Ricky Rozay am Ende angelangt sei: "Es tut mir leid, dass es vorbei ist, du kannst es nicht für immer faken!".

Rick Ross lässt das natürlich nicht auf sich sitzen und geht in seinem Statement ebenfalls 50 Cent an. Dabei macht sich Ross über die neu angekündigten G-Unit Sneaker von Reebok lustig, die bald bei ausgewählten Händlern erhältlich sein werden. "Fifty, gib' Lloyd Banks seine eigenen High-Top-Sneaker. Da der Shreveport-Shit nicht mehr läuft, kannst du dich ja auf Sneaker konzentrieren", so Rick Ross in seiner Instagram-Story. Vor drei Wochen hat 50 Cent angedroht, seinen Medienkomplex aus Shreveport zurückzuziehen, da es Leute gebe, die "nicht wollen, dass die Dinge besser laufen". Außerdem wundert sich Ross, warum Leute wie Fifty es "mit all ihren Followern" nicht schaffen würden, ihre Produkte loszuwerden:

"Wenn die Zahlen nicht aufgeblasen sind, wieso können dieselben Leute mit all ihren Followern die Produkte außerhalb ihrer Musik nicht verkaufen? Wieso verkaufen sich ihre Sneaker nicht? Wieso verkauft sich deren Alkohol nicht? [...] Abermillionen von Menschen können in der ersten Woche deine Musik hören, aber warum ist alles abseits eurer Musik nicht erfolgreich?"

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