Redman plant ein neues Soloalbum, ein weiteres Blackout! mit Method Man und How High 2

In einem Interview mit MTV sprach Redman über Pläne für ein Soloalbum, ein weiteres Blackout!-Album und über einen zweiten Film mit seinem langjährigen Freund und Rap-Kollegen Method Man.

Redman sagte: "Wir werden Blackout! 3 machen". Sobald sie ihre Beats von RZA, Erick Sermon und Rockwilder haben, könnten sie auch andere Produzenten nehmen, die ein Teil dieser Kombination sein wollen.

Desweiteren soll die Planung für How High 2 in vollem Gange sein. Redman teilte mit, dass es noch ein paar rechtliche Probleme gebe, dennoch habe er das Storyboard für den Film bereits geschrieben. Er hoffe sehr, dass sie den Film in Zusammenarbeit mit Universal rausbringen könnten. Falls dies nicht der Fall sein sollte, würden sie es eben alleine machen.

Ein weiteres Soloalbum von ihm sei auch noch geplant. Ein Projekt, auf das viele seiner Fans warten, seitdem er es das erste mal vor zwei Jahren erwähnt hatte. Es soll Muddy Waters 2 heißen und noch düsterer als der erste Teil sein. Er wolle aber nicht versuchen, das erste Album damit zu überbieten, sondern habe es lediglich so genannt, um die Verbindung zu den 90er Jahren und dem für diese Zeit typischen Sound herzustellen.

Das Album würde sich nicht so wie die neuen Sachen anhören, sagte Redman. Er würde weiterhin mit Samples arbeiten. Dies sei auch einer der Gründe gewesen, warum er es Muddy Waters 2 nennen würde.

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Kommentare

Hammer ich hoffe das sie das mit How High 2 endlich hinbekommen das ist ja schon seit Jahren im Gespräch. Freue mich auf weitere Projekte von Red und Meth zwei dope Künstler aufjeden

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Wu-Tang Clans 2. Generation: Söhne von Method Man, ODB & Co werden zur Rap-Crew

Wu-Tang Clans 2. Generation: Söhne von Method Man, ODB & Co werden zur Rap-Crew

Von Clark Senger am 14.11.2019 - 18:03

"Wu-Tang is for the children" – Daran ließ Ol' Dirty Bastard durch seine kuriose Rede bei den Grammys 1998 keine Zweifel. Dass es sich bei dem legendären Zitat um mehr als einen Slogan handelt, beweisen jetzt die Söhne einiger Wu-Tang-Clan-Mitglieder. Sie haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Crew-Namen 2nd Generation Wu das Vermächtnis ihrer Väter fortzuführen.

Die zweite Generation des Wu-Tang Clans

Namentlich sind es Intell (U-Gods Sohn), Pxwer (Method Mans Sohn), Sun God (Ghostface Killahs Sohn) und Young Dirty Bastard (dreimal dürft ihr raten, wer sein Vater war), die mit "7.O.D." kürzlich ihre erste Single veröffentlicht haben. Jeder der vier MCs rappt einen Verse, Pxwer übernimmt zusätzlich die Hook:

"God made everything around me / forget about the money / none of it is real y'all"

Der erste Song arbeitet viel mit Anspielungen auf Klassiker der ersten Generation. Die Hook bezieht sich mit Sample und Lyrics auf "C.R.E.A.M.", Pxwers Einstieg ist an Inspectah Decks erste Line auf dem Song angelehnt und in YDBs Part wird kurz das ikonische Piano-Sample aus ODBs "Shimmy Shimmy Ya" angeteast.

Als Einstieg ganz nett für die neue Crew, aber den kompromisslosen Hunger, die unausweichliche Energie und die Innovationskraft ihrer Dads in den frühen 90ern lassen die vier beim Debüt noch vermissen. Es würde auch fast an ein Wunder grenzen, wenn die zweite Generation die Erfolge und die Attitude der ersten einfach so wiederholen könnte. Tatsächlich ist das auch nicht der Plan von Yung Meth, Yung U-God und Co, wie Intell gegenüber SIlive erklärt.

"Beim Aufwachsen hatte ich immer die Einstellung: 'Ich bin, wer ich bin, und mein Vater ist, wer er ist.' [...] Wir haben alle unseren eigenen, einzigartigen Sound und wir sind bereit, ihn gemeinsam zu teilen."

("Growing up, I’ve always had the mindset of 'I am who I am, my father is who he is.' [...] We all have our own unique sound and we’re ready to share that together.")

Natürlich wollen die Jungs ihren eigenen Weg gehen. Ein Musikvideo zu "7.O.D." soll noch 2019 erscheinen und ein gemeinsames Album ist für die "nahe Zukunft" geplant. Ein ambitioniertes Unterfangen. Auf Grundlage der ersten Single lässt sich nicht unbedingt der ganz große Erfolg prognostizieren – 2nd Generation Wu klingt eher nach Nischenrap für Fans, die mit den aktuellen Strömungen der Szene nicht viel anfangen können.

Aber um die bunten Scheine geht es dem Quartett offenbar ohnehin nicht. Vergiss das Geld, none of it is real y'all!


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