Die öffentliche Aussprache zwischen Manuellsen, A.B.K und Haikel im Livestream von Arafat Abou-Chaker zieht weiterhin weite Kreise. In die lange Riege an Menschen, die sich bereits mit Statements zu Wort gemeldet haben, reiht sich jetzt auch Saad ein, der in seinem "Libanossi"-Podcast unter anderem anprangert, dass Manuellsen mit einer Vielzahl an Leuten bei dem Gespräch aufgekreuzt sei. Manu antwortet darauf nun, dass Saad kein Recht hätte, sich darüber öffentlich zu beschweren, immerhin hätte er diese Art der Problemlösung mitetabliiert.
Aussprache zwischen Manuellsen, A.B.K und Haikel: Saad kritisiert die Anzahl der Personen vor Ort
Im Laufe des Aussprache-Streams hatte A.B.K zwischenzeitlich angemerkt, dass er sich aufgrund der Anzahl der anwesenden Personen sehr unwohl und unter Druck gesetzt fühle. Im Nachhinein bekräftigte er dann nochmal, stolz darauf zu sein, seinen Mund aufgemacht und damit ein "ein Zeichen gegen Unterdrückung" gesetzt zu haben. In seinem Podcast spricht Saad jetzt über ebendiese Stelle und stimmt A.B.K zu, dass es nicht richtig sei, mit einer zweistelligen Anzahl an Begleitpersonen zu kommen, wenn man angeblich auf Frieden aus sei:
"Wenn du dich wirklich vertragen möchtest, dann lass ihn sich wohlfühlen, dann brauchst du auch gar nicht so viele Leute mitzubringen. Du bringst normalerweise ja nur Leute mit, wenn du der Meinung bist, da knallt es gleich."
A.B.K und Haikel hatten in ihrer Reaktion auf den Talk erzählt, dass eigentlich abgesprochen gewesen sei, dass beide Parteien jeweils nur mit maximal zwei Begleitern kommen würden, Manuellsen sich angeblich aber nicht an diese Absprache gehalten habe. Saad hebt zudem hervor, dass ja ohnehin nichts hätte passieren können, da Arafat allen Beteiligten zugesichert hatte, dass es unter seiner Aufsicht nicht zu Ausschreitungen kommen würde. Im Gegenteil, er glaube, dass so eine Situation das Gespräch verfälsche:
"Diese Menschenmenge sorgt dafür, dass das Gespräch nicht mehr ehrlich ist. Weil, dann sitzt ein A.B.K da und vielleicht lässt er die Leute nur noch hören, was sie hören wollen, weil er sich retten will. Und dann hat er gar nicht seine Meinung gesagt."
Nichtsdestotrotz erklärt Saad im Podcast auch, dass er der Meinung ist, dass Manuellsen grundsätzlich im Recht sei. A.B.K und Haikel hätten mit ihren Aussagen in der Vergangenheit Grenzen überschritten, so Saad.
Manuellsen antwortet auf Saads Vorwürfe
Manuellsen hingegen reagiert mit Unverständnis auf Saads Vorwürfe. Nicht aufgrund des Inhalts, sondern aufgrund des Absenders. In einem Stream antwortet er Saad, der M.Punkt zufolge "gar nicht reden" bräuchte. Immerhin hätte der Bremer über den gesamten Verlauf seiner Karriere immer wieder damit geprahlt, Leute bei Streit ins Café zu holen. Saad hätte in seinem ganzen Leben "noch nie was alleine geklärt", so Manuellsen.
"Selbst er versucht jetzt, auf diesen TikTok-Hype aufzuspringen und zu sagen: 'Manuell ist der Unterdrücker.' Selbst wenn ich mit zwanzig, dreißig, vierzig, hundert Leuten gekommen wäre, dann hätten wir die Scheiße von dir gelernt."
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