Real Madrid-Star Sergio Ramos rappt jetzt und veröffentlicht ersten Track "SR4"

Sergio Ramos dürfte den meisten ein Begriff sein, wenn es ums Thema Fußball geht. Der 31-Jährige ist Mannschaftskapitän bei Real Madrid und wurde mit der spanischen Nationalmannschaft 2010 Weltmeister. Alles schön und gut, aber offenbar hat der Sportler einen weiteren Traum: Rapper. Zumindest veröffentlichte Sergio Ramos jetzt seinen ersten Track mit dem Titel "SR4" – natürlich in Anlehnung an seine Initialen und seine Rückennummer bei Real.

In bester Rapper-Manier feiert er auf dem Song, den es auf Spotify zu hören gibt, seine bisherigen Erfolge und bezeichnet sich als "bester Verteidiger der Welt".

SR4

SR4, a song by Sergio Ramos on Spotify

Auf Instagram schreibt Ramos zur Veröffentlichung des Songs:

"Mein Haus, einige Freunde und ganz viel Magie haben zu diesem Ergebnis geführt: Mein Leben in einem Lied. Viele weitere Lyrics müssen noch geschrieben werden. Danke an alle, die mich bisher unterstützt und begleitet haben."

Mi casa, unos amigos, mucha magia y este es el resultado.Mi vida en una canción... y muchas estrofas aún por escribir. Gracias a todos los que me habéis llevado y acompañado hasta aquí. 》》》》》》》》》》》 Canción: SR4 La podéis encontrar en iTunes, Spotify, Google Play y en todos los canales digitales de música. Link en la bio * * * My house, some friends, plenty of magic and this is the result. My life in a song... and lots of verses still to write. Thank you to all of you who have supported me and accompanied me this far. 》》》》》》》》》》》 Song: SR4 You can find it on iTunes, Spotify, Google Play and on all digital music channels. Link in bio

260.5k Likes, 1,837 Comments - Sergio Ramos (@sergioramos) on Instagram: "Mi casa, unos amigos, mucha magia y este es el resultado.Mi vida en una canción... y muchas..."

Der Track könnte als Motivation für das Champions League-Finale kommenden Samstag gedacht sein, bei dem Ramos mit seinem Team gegen den FC Liverpool antritt. Allerdings klingt es so, als sei der musikalische Ausflug keine einmalige Sache. Wer weiß, vielleicht arbeitet Ramos ja bereits an seinem Debütalbum.

Dass die Verbindung von Rap und Fußball irgendwie tiefgreifend ist, wissen wir auch in Deutschland:

5 deutsche Rapper, die fast als Fußballer Karriere gemacht hätten

Deutschrap und Fußball - irgendwie taucht diese Verbindung immer wieder auf. Rapper sind riesige Fans des Sports. Die großen Fußball-Stars feiern Hiphop. Und es scheint, als hätten so einige Deutschrapper nur knapp eine Karriere im Fußball verpasst - und sind stattdessen eben Musiker geworden.

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Deutschrap reagiert auf Rassismus-Eklat nach EM-Finale

Deutschrap reagiert auf Rassismus-Eklat nach EM-Finale

Von Michael Rubach am 13.07.2021 - 18:46

England hat am Sonntag das Finale der Europameisterschaft gegen Italien verloren. Drei englische Nationalspieler scheiterten dabei nacheinander im Elfmeterschießen: Marcus Rashford, Jaden Sancho und Bukayo Saka.

Im Internet schlug bei manchen sogenannten Fans der englischen Mannschaft der Frust über die Niederlage schnell in Hass um. Vor allem die Fehlschützen sahen sich mit einer Flut an rassistischen Beleidigungen konfrontiert. Sie wurden für die Niederlage des Nationalteams verantwortlich gemacht. Wir haben geschaut, welche Reaktionen diese menschenverachtenden Angriffe in der Deutschrapszene hervorgerufen haben.

Luciano, Manuellsen & Dú Maroc verurteilen Rassismus

Luciano, Manuellsen oder auch Dú Maroc posten eine Collage. Darauf sind Marcus Rashford, Jaden Sancho und Bukayo Saka zu sehen. Auf ihren Köpfen sitzt eine Krone. Manuellsen versieht das Bild mit der Caption "Young Kings" und dem Hashstag "fckracism". Luciano nutzt in seiner Story den Hashtag #notoracism. Azzlackz-Signing Dú Maroc schließt sich dem an und findet zudem aufmunternde Worte: "Kopf Hoch Männer".


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Screenshots: via instagram.com/luciano_loco030 | via instagram.com/dumaroc

Jalil & Hanybal mit unterschiedlichen Vorschlägen

Jalil stellt ein Szenario in den Raum, in dem "alle BIPOC [Black, Indigenous, People of Color] Spieler weltweit den Sport boykottieren und ein Jahr nicht mehr spielen." So könne man erleben, "wie spannend Fußball dann noch wäre."


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via twitter.com/JalilOfficial

Hanybal wünscht sich ein Statement von der Basis. Seiner Meinung nach könnte bereits der Amateurfußball ein deutliches Zeichen gegen Rassismus setzen.


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Screenshot via twitter.com/HanybalHanybal

Sylabil Spill: "Rassismus tötet"

Sylabil Spill zeigt auf seiner Instagram-Seite, was nach dem EM-Finale im Netz kursierte. So rief jemand den 12. Juli zum "Punish a n**** day aus". Anbei gab es eine Tabelle, die rassistische Übergriffe mit einer Punktzahl verbindet. Für einen Mord wird dabei die Höchstpunkzahl aufgerufen. Auch beruft sich der Bonner Rapper unter anderem auf einen Twitter-Post, der besagt, dass Schwarze Menschen nach dem Spiel mit dem Messer attackiert und in die Londoner Themse gestoßen worden seien.

Enemy wundert sich in seiner Insta-Story über den Ursprung dieser ausufernden Anfeindungen.

"Drei Menschen verfehlen den Elfmeter beim Fußball und schon meldet sich der Rassismus. Ich wundere mich, wie klein und lächerlich die Gründe für immer größeren Hass werden können ... Diese Welt ist ein Witz."

badmómzjay & Rua über fehlende Akzeptanz

Life Is Pain-Rapperin Rua und badmómzjay sprechen noch einen weiteren Aspekt an. Gesellschaftliche Akzeptanz funktioniere demnach für Menschen mit einer Migrationsgeschichte vor allem über Erfolg. Bei Misserfolgen sei diese Akzeptanz hingegen schnell dahin.


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Screenshots via instagram.com/badmomzjay | instagram.com/rua089

Auch die Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages Aminata Touré verweist auf diesen Punkt.

Marcus Rashford mit emotionalem Statement

Die rassistischen Angriffe auf die Spieler fanden nicht nur online statt. An einer Hauswand in Manchester schlug einem der Hass entgegen. Ein Mural mit dem Gesicht von Marcus Rashford wurde beschmiert. Inzwischen haben Menschen dort etliche Solidaritätsbekundungen hinterlassen. Die rassistische Botschaft ist nicht mehr erkennbar.

Der englische Nationalspieler setzt sich für kostenfreies Schulessen für benachteiligte Kinder ein – das Piece war ein Dankeschön für sein Engagement. Der Stürmer von Manchester United meldete sich einem längeren Statement auf Social Media zu Wort. Darin heißt es:

"Ich kann mir Kritik an meiner Leistung den ganzen Tag lang anhören, mein Elfmeter war nicht gut genug, er hätte reingehen sollen, aber ich werde mich niemals dafür entschuldigen, wer ich bin und wo ich herkomme."

Auch die UEFA sowie der englische Fußballverband verurteilen die rassistischen Angriffe.

Die englische Nationalmannschaft kniet seit einiger Zeit vor dem Anpfiff eines Spiels, um damit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Bereits diese Aktion wurde von vermeintlichen Fans teilweise von Pfiffen und Buhrufen begleitet.


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