Nach Razzia: Azet zeigt, welche Schäden 400 Polizist*innen hinterlassen

Nach einer Razzia, bei der rund 400 Polizist*innen beteiligt gewesen sein sollen, zeigt ein Video des KMN Gang-Rappers Azet jetzt, wie die Räumlichkeiten nach der Aktion ausgesehen haben. Auf dem Insta Story-Video sind vor allem drei Türen zu sehen, die offensichtlich gewaltsam geöffnet wurden.

Razzia im KMN-Umfeld: Dresdner Polizei rückt wohl mit 400 Leuten an

Weil das Gelände so unübersichtlich sei, habe die Polizei einen Panzerwagen sowie 400 Leute gebraucht, um wohl nach einem Messer zu suchen. So klingen zumindest die Berichte zu der Aktion der Polizei, bei der es in erster Linie um den kleinen Bruder des KMN-Rappers Nash gegangen sein soll. Wie zum Beispiel die Bild schreibt, die wir hier absichtlich nicht verlinken. Auch bei der Sächsischen Zeitung gibt es einen entsprechenden Bericht, ebenfalls hinter einer Paywall.

Darum geht's: Bereits vor einiger Zeit wurden Nash und sein Bruder angeklagt, Nash wurde allerdings freigesprochen. Dabei ging es wohl auch um eine mutmaßliche Messerstecherei in der Nähe des Hauptbahnhofs von Dresden. Von der Tatwaffe scheint jede Spur zu fehlen und offenbar sollte die bei dieser Razzia gefunden werden. Ob irgendwelche Beweise gesichert wurden, steht aktuell offenbar nicht fest, Festnahmen soll es keine gegeben haben.

Dienstagmorgen habe die Polizei das "ehemalige Konstruktionsgebäude des VEB Mikromats" gestürmt, das momentan als Wohn- und Geschäftsgebäude genutzt werde. Die Durchsuchung soll bis zum Nachmittag gedauert haben. Laut einem Oberstaatsanwalt werde in dieser Angelegenheit insgesamt wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Diese Schäden hinterlässt die Polizei nach ihrem Einsatz

Im Nachhinein zeigen sich die KMN Gang-Rapper verständlicherweise wenig begeistert. Azet präsentiert in einem Instagram Story-Video die Schäden, die die 400 Polizist*innen nach ihrem Einsatz hinterlassen.


Foto:

Screenshot: Azet auf Instagram https://www.instagram.com/kmn_azet/?hl=de

Laut Azet habe die Polizei "wieder mal unnötig Vollgas gegeben". Unter anderem wurde auch die Studio-Tür unbrauchbar gemacht.


Foto:

Screenshot: Azet auf Instagram https://www.instagram.com/kmn_azet/?hl=de

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G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

Von Djamila Chastukhina am 15.09.2021 - 11:44

Eine körperliche Auseinandersetzung in einem Nachtclub in New York endete für G-Eazy in einer Verhaftung. Berichten zufolge wurde der 32-Jährige am Montag von der Polizei wegen Körperverletzung in Gewahrsam genommen.

G-Eazy muss vor Gericht erscheinen

Die Auseinandersetzung zwischen G-Eazy und einer unbekannten Gruppe entstand im beliebten Manhattener Club "The Boom Boom Room". Der 32-Jährige war zur New York Fashion Week in der Stadt und besuchte vorher die MTV VMAs im Barclays Center. Er wurde nach der Schlägerei wegen Körperverletzung angeklagt und soll am 1. Oktober vor dem Manhattan Criminal Court erscheinen.

Laut dem People Magazine begann alles, als sich G-Eazy und seine Crew sich weigerten, einen VIP-Bereich zu verlassen, der für eine Party der New York Fashion Week der Firma Lacoste reserviert war.

Dies führte angeblich zu einem Streit, woraufhin G-Eazy (jetzt auf Apple Music streamen) und sein Team zwei Männer zu Boden geschlagen und getreten haben sollen. Medienberichten zufolge wollte keines der Opfer wegen ihrer Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Dies ist aber nicht das erste Mal, dass G-Eazy in eine nächtliche Schlägerei verwickelt ist. Der "Me, Myself & I"-Rapper wurde bereits 2018 wegen Körperverletzung und Kokainbesitzes während eines Tourstopps in Schweden festgenommen. G-Eazy benahm sich Berichten zufolge in einem Club sehr provokant und fing an, sich mit den Sicherheitsleuten anzulegen, als sie ihn darum baten, sich zu beruhigen.

Der Rapper einigte sich 48 Stunden nach seiner Festnahme mit der Staatsanwaltschaft und bekannte sich der Anklage „Angriff auf einen Beamten, gewaltsamen Widerstand und illegalen Drogenbesitzes“ schuldig. Er konnte eine Gefängnisstrafe vermeiden und stattdessen eine Geldstrafe von 9.000 US-Dollar zahlen.

Bis zu seinem Gerichtstermin am 1. Oktober ist er auf freiem Fuß und macht wie gewohnt weiter: Heute releast er ganz nach Plan das Musikvideo zu seiner im Juli veröffentlichten Single "She's Fire".


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