Rassismus bei Nicki Minajs Festnahme? Polizei reagiert
Nicki Minaj

Vor einigen Tagen hatte Nicki Minaj in einem Livestream behauptet, dass ihre Festnahme in Amsterdam rassistisch motiviert war. Jetzt meldet sich die zuständige Polizei zu Wort und bezieht Stellung zu den Vorwürfen. Wie die niederländische Zeitung NOS berichtet, weist ein Polizeisprecher dabei jeglichen Vorwurf von sich. So hat die Militärpolizei in einer offiziellen Kundgabe unter anderem bedauert, wie ärgerlich es sei, dass Nicki die "Rassismuskarte" zieht.

Nicki Minaj vs. niederländische Militärpolizei: Offizielles Statement

Am vergangenen Freitag hat die am Flughafen Schiphol zuständige Militärpolizei ein Statement bezüglich Nicki Minaj abgegeben und behauptet, die Rapperin hätte in ihrem Livestream falsche Anschuldigungen verbreitet. Zum einen behauptet die Behörde dabei, das Protokoll "wie es für jeden bei Ermittlungen gilt" verfolgt zu haben. Auch sei die Festnahme von Nicki nicht rassistisch motiviert gewesen.

Auch gebe es diesbezüglich keine Zweifel, weshalb eine Untersuchung des Vorfalls nicht infrage käme:

"Die Frau wurde nur vier Stunden nach der Festnahme in Absprache mit der Staatsanwaltschaft und nach Zahlung einer Geldstrafe wieder freigelassen. Ich finde, das ist alles sehr sauber gelaufen. Es ist ärgerlich, dass sie diese Karte zieht."

Dem BBC gegenüber hat ein Pressesprecher der Militärpolizei außerdem erklärt, dass es sich bei der ganzen Sache um eine reguläre Untersuchung gehandelt habe. Es sei der Job der Beamten, Gepäck zu durchsuchen und Menschen festzunehmen, wenn Drogen gefunden werden. Dabei hätte man Nicki nicht unfair behandelt, so der Pressesprecher.

"Ekelhaft": Nicki Minajs Vorwürfe an die niederländische Militärpolizei

Nicki Minaj musste bekanntermaßen ein Konzert in Manchester absagen, weil sie auf einem Zwischenstopp in Amsterdam am Flughafen Schiphol festgenommen wurde. Grund dafür war eine nicht geringfügige Menge an fertig gedrehten Joints in ihrem Koffer. Die Rapperin postete während der Festnahme zahlreiche Updates auf Twitter/X und stellte dabei die Behauptung in den Raum, dass jemand ihre Tour sabotieren wolle. In inzwischen gelöschten Instagram-Postings hatte Nicki Minaj zudem spekuliert, dass die Flughafenmitarbeiter, die ihr Gepäck durchsucht hatten, bestochen gewesen seien.

Wenige Tage später wandte sie sich dann in einem Livestream an die Öffentlichkeit und bestand dort darauf, dass die Festnahme rassistisch motiviert gewesen sei. Man hätte ihr, so Nicki, "absichtlich etwas angetan", weil sie einer anderen "Ethnie" angehöre. Auch sei man mit ihr "unmenschlich" umgegangen. Was genau vorgefallen sein soll, ließ die Musikerin offen.

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