Rapper Logic beendet seine Karriere

Logic hat auf seinem Twitter-Account angekündigt, dass sein nächstes Album auch das Letzte sein wird. Der 30-Jährige aus Maryland möchte sich nach seiner erfolgreichen Rap-Karriere anderweitig beschäftigen. Wie er in seinem Posting erklärt, sei es für ihn nämlich an der Zeit, ein toller Vater zu sein. 

"No Pressure": Logic beendet Rap-Karriere für seine Familie

Logic hat für die kommende Woche sein fünftes Album "No Pressure" angekündigt, was am 24. Juli erscheinen soll und von No I.D. produziert wurde. Gleichzeitig hat er offiziell seine Pensionierung bekanntgegeben. Mit seinem nächsten und letzten Album schließt er einen Kreis in seiner Diskografie und beendet seine Karriere mit dem Namensvetter seines Debütalbums "Under Pressure", welches 2014 erschien und dem damals 24-Jährigen direkt Charterfolge einbrachte. 

Nach erfolgreichen Tracks wie "Homicide" mit Eminem, "ISIS" mit Joyner Lucas oder seinem Welt-Hit "1-800-273-8255", widmet er sich der Familie und will seine Rolle als Vater auf das nächste Level bringen. Wie man kurz nach seiner Ankündigung auf Twitter sehen kann, ist Logic wohl ein Mann seiner Worte.

Karriereaus ist nicht gleich Karriereaus

Logic ist bei Weitem nicht der erste Künstler, der früh den Weg in die Rente bestreiten will. Schon viele große Rapper vor ihm - Jay-Z, Lil Wayne oder 50 Cent, um ein paar zu nennen - haben das gleiche machen wollen oder es zumindest angekündigt. Schnell waren sie alle wieder im Studio anzutreffen. Also besteht zumindest ein Funke Hoffnung für Logic-Fans, dass auch ihr Lieblingsrapper sich die ganze Sache noch mal anders überlegt.

Wer in Deutschland vor Kurzem sein Karriereende erklärt hat und sich nun doch weiterhin der Musik widmet, erfahrt ihr hier:

Kein Karriereende: Dardan verkündet neuen Millionen-Deal

Vor Kurzem verkündete Dardan, "kein Bock mehr auf die Scheisse" zu haben. Gemeint war damit seine Rapkarriere. "Soko Disko" sollte demnach sein letztes Album sein. Das ist nun Geschwätz von gestern. Dardan hat sich via Instagram mit einer Ansage zu Wort gemeldet, die verdeutlicht, dass er auch in Zukunft rappen wird.

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Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Von Alina Amin am 10.09.2020 - 14:30

Eminem wurde am 5. April dieses Jahres von einem Fremden geweckt. Der Mann, den Slim Shady zunächst als seinen Neffen einordnete, heißt Matthew David Hughes und steht nun vor Gericht – eigentlich wegen Einbruch und Sachbeschädigung an Eminems Wohneigentum. Wie Detroit Free Press berichtet, hat sich im Verlauf des Prozesses nun ergeben, dass Hughes einen konkreten Plan hatte. Wie ein Polizeibeamter erklärt, war er mit einer Mission eingebrochen: Den Rapper zu töten. 

Der Einbrecher Matthew David Hughes wollte Eminem töten

Eminem selbst war gestern zum jüngsten Prozesstag nicht anwesend und sein Anwalt wurde per Video zugeschaltet. Der Polizist Adam Hackstock berichtet als Zeuge von dem Vorfall. Er hatte im Anschluss an die Festnahme von Hughes über eine Stunde mit Eminem über das Geschehen gesprochen. In diesem Gespräch berichtete ihm der Rapper unter Anderem, wie Hughes ihm erzählte, dass er gekommen sei, um ihn zu töten: 

"Als Mr. Mathers ihn fragte, wieso er gekommen sei, entgegnete ihm Mr. Hughes, dass er da sei, um ihn zu töten."

('When Mr. Mathers asked him why he was there, he was told by Mr. Hughes that he was there to kill him')

Eminem lenkte seinen Einbrecher ab, bis die Polizei kam

Bei dem Versuch, den Einbrecher abzulenken, bis die Polizei eintreffen konnte, habe der Rapper daraufhin dem ungebetenen Gast eine Tour durch sein Anwesen gegeben. Eminem zeigte ihm das TV-Zimmer, einen Spielraum und führte ihn über seinen Basketballplatz zu einem der Ausgänge des Hauses. Dort übermannte ihn einer der Security-Männer.

Hughes war unbewaffnet und soll sich der Sicherheitskamera-Aufnahmen zufolge einige Zeit lang auf dem Gelände des Anwesens befunden haben. Er schlug mit einem Ziegelstein eins der Fenster ein und kletterte durch dieses in das Haus. Als die Polizei eintraf, versuchte er - beim Kampf mit dem Security-Mann - zu erklären, dass er ein Freund aus der Nachbarschaft sei.

Seit dem Vorfall ist Hughes in Gewahrsam. Der nächste Prozesstag ist für den 28. September angesetzt. Der zuständige Staatsanwalt hat dem Gericht erklärt, dass Hughes obdachlos sei. Sein Pflichtverteidiger ist der Meinung, es handele sich um eine Form der psychischen Störung und forderte zunächst ein Gutachten diesbezüglich. Der Angeklagte Hughes lehnte eine etwaige Untersuchung ab.


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