Rapper droppt Song über einen Raub & wird beklaut
Mann (Tee Grizzley) mit halslangen Dreadlocks zielt mit einer Handfeuerwaffe

 

Wenn die Realität die Fiktion einholt, kommt es oft zu ironischen Momenten. Nicht unbedingt zu schönen. So auch diesen Monat im Leben von US-Rapper Tee Grizzley. Rund um die Streaming-Veröffentlichung seines Songs "Robbery" (engl. = Raubüberfall) von 2020 wurde bei ihm zu Hause eingebrochen.

Einbrecher stehlen $1 Mio. Schmuck von Tee Grizzley

Der Detroiter brachte Anfang September einen Fans Favorite namens "Robbery" erstmals auf die Streaming-Portale. Der Song ist der erste Part einer mittlerweile 4-teiligen Storyteller-Reihe. Darin begibt Tee Grizzley sich auf eine Rachemission, nachdem er vor einem Club ausgeraubt wurde. Erst diese Woche ist "Robbery Part 4" erschienen – fast gleichzeitig mit dem Tod von Grizzleys Freund PnB Rock, der am Montag bei einem Raubüberfall in LA erschossen wurde (hier mehr darüber lesen).

Wie das US-amerikanische Portal TMZ jetzt berichtet, soll sich der Einbruch in Tee Grizzleys Villa in der Edel-Nachbarschaft Porter Ranch, LA, vor etwa zwei Wochen ereignet haben. Die Diebe sollen ein Fenster eingeschlagen und sich so Zutritt verschafft haben. Zur Beute gehört angeblich Schmuck im Wert von mehr als einer Million US-Dollar sowie eine unbekannte Menge Bargeld. Menschen wurden schon für deutlich weniger umgebracht.

PnB-Rock, XXXTentacion, Pop Smoke: US-Rapper immer wieder Ziel von Überfällen

Weder der Rapper noch irgendwelche Familienmitglieder oder Freunde waren wohl zu dieser Zeit im Haus, also lief das Ganze zum Glück ohne Verletzte oder gar Tote ab. Die junge Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass Rapper durch ihren Reichtum zu beliebten Zielen für rücksichtslose Räuber geworden sind.

XXXTentacion wurde mit nur 20 Jahren für eine Beute von etwa 50.000 Dollar ermordet. Pop Smoke war bei seinem Tod im Rahmen eines Raubs nur wenige Monate älter als X – ihre Beute, eine Rolex, brachten den Einbrechern 2.000 Dollar ein. Auch jünst PnB Rock wurde in der Öffentlichkeit ausgeraubt und erschossen. Man kann also wirklich von Glück reden, dass dieses Mal hauptsächlich finanzieller Schaden entstanden ist.

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