Zwei Rappern aus Gaza-Stadt wurde die Teilnahme an der palästinensischen Version von Deutschland sucht den Superstar verweigert. Von diesem Ausschluss sind auch alle anderen Bewohner des Gaza-Streifens betroffen. 

Vor etwa einem Monat haben sich 131 Bewohner des Gazastreifens für die dritte Staffel der Show, die sich Pop Idol nennt, vorgesungen. Mittels Videokonferenz entschied sich die Jury für 13 der Bewerber. Der Produzent der Show erklärte nun, dass er mit dem Informationsministerium der Hamas in Verbindung stehe und erfuhr, dass "[...] das Programm blockiert wird, weil es im Widerspruch zu den Gebräuchen und Traditionen steht." 

Die Hamas , die seit 2007 im Gazastreifen an der Macht ist, hat sich bislang nicht direkt zu der Angelegenheit geäußert. Ein ranghoher Mitarbeiter des Informationsministeriums der Hamas hat jedoch die Vorwürfe abgewiesen und stellt gegenüber der Nachrichtenagentur Maan News klar, dass "alle Freiheiten, jeder Schutz, alle Informationen, alle Anerkennung und jede benötigte Maßnahme für ihre Arbeit gewährt worden. Wir sehen aber jeden Tag, dass sie dem Gazastreifen, der Regierung und unserem Alltag schaden." Auch der Medienbeauftragte der Hamas -Regierung, Hasan Abu Hashish , teilt diese Auffassung und stellt ebenfalls gegenüber Maan News fest, "das Programm ist schamlos."

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