Rap-Veteran Craig Mack mit 46 Jahren verstorben

Craig Mack ist im Alter von nur 46 Jahren verstorben. Wie unter anderem der Stern berichtet, erlag der Rapper am gestrigen Montag einem Herzversagen.

Im Jahre 1994 war Craig Mack mit seinem Debütwerk "Project: Funk Da World" der erste Künstler, der ein Album über Puff Daddys legendäres Label Bad Boy Entertainment veröffentlichte. Auf der Platte waren die Hit-Singles "Get Down" und "Flava In Ya Ear" enthalten.

Zu letzterem Song erschien ein Remix mit keinen Geringeren als Notorious B.I.G., LL Cool J, Busta und Rampage. Vor allem Biggie verschaffte der Track damals erste größere Aufmerksamkeit:

Craig Mack - "Flava In Ya Ear" (Remix) (Feat. Notorious B.I.G., LL Cool J, Busta & Rampage)

"Flava In Ya Ear" (Remix) by Craig Mack featuring The Notorious B.I.G., LL Cool J, Busta & Rampage. Directed By: Hype Williams iTunes: http://bit.ly/flavaremix Spotify: http://spoti.fi/1XTKjbU Follow us on... Facebook: http://www.facebook.com/badboy Instagram: http://www.instagram.com/badboyrecords Soundcloud: http://www.soundcloud.com/badboyentertainment Twitter: http://www.twitter.com/badboyrecords © 1994 WMG/Bad Boy Entertainment

Nach "Project: Funk Da World" erschien in Form von "Operation: Get Down" lediglich noch ein weiteres Album von Craig Mack. Schon bald wurde es ruhiger um den aus New Jersey stammenden Mack, dessen letzter Song "Hold Up" 2006 auf den Markt kam.

Zuletzt lebte Craig Mack in Long Island in New York. Wir wünschen allen Hinterbliebenen viel Kraft.

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Kommentare

DAFUQ??? Alter, als ich "Flava in ya ear" damals zum ersten mal hörte, dachte ich mir WTF ist das für 1 Bomben Track. Classic und das Funk da World Album lief mindestens 1 Jahr auf heavy rotation.

Werd mir jetzt einen wickeln, die Platte aus dem Schrank ziehen und Mr. Mack für die zeitlose Musik danken. Möge er in Frieden ruhen.

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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