Nach Songwriter-Ehrung: Welche Rapper für Jay Z in die "Hall of Fame" gehören

Vor zwei Tagen wurde Jay Z als erster Rapper aller Zeiten in die Hall of Fame der Songwriter aufgenommen. Jetzt veröffentlichte er eine exklusive Tidal-Playlist, die den Namen Hall of Fame Songwriting trägt. Auf dieser sind 15 Tracks enthalten, dessen Interpreten Jay Zs Meinung nach auch in die Hall of Fame der Songwriter gehören.

Die Sammlung beinhaltet Tracks von OutKast, Eminem, 2Pac, N.W.A, Eric B. & Rakim, Public Enemy, Grandmaster Flash & the Furious Five, Nas, Lauryn Hill, Mos Def, The Notorious B.I.G. und Kanye West.

Für Jay Z war die gesamte Woche sehr ereignisreich. Anfang der Woche wurde bekanntgegeben, dass er und sein langjähriger Geschäftspartner Jay Brown und die Beteiligungsfirma Sherpa aus San Francisco einen eigenen Beteiligungsfonds gründen.

Erst vor Kurzem verkaufte Jay Z ein Drittel seines Streamingdienstes Tidal – auf der auch die aktuelle Playlist erschien – für 200 Millionen Dollar an den Telekom-Konzern Sprint.

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Das hat vor ihm noch kein Rapper geschafft: Jay Z schreibt Geschichte

Jay Z wird als erster Rapper in die Hall of Fame der Songwriter aufgenommen. Das berichtet die Internetseite der Hall of Fame am Mittwoch. Seit 2010 besitzt die 1969 gegründete Ruhmeshalle sogar ein Museum in Los Angeles. Voraussetzung, um in die Hall of Fame aufgenommen zu werden: Songwriting-Erfahrung von mindestens 20 Jahren - Jiggas Debüt Reasonable Doubt hat vergangenen Juni seinen 20.

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Nas fühlt sich "geehrt", Beef mit Jay-Z gehabt zu haben
Nas

Nas fühlt sich "geehrt", Beef mit Jay-Z gehabt zu haben

Von Till Hesterbrink am 20.01.2021 - 12:49

Nas war zu Gast in Rick Rubins "Broken Record"-Podcast um ein knapp 45 Minuten langes Gespräch mit dem legendären Produzenten und Def Jam-Mitgründer zu führen. Währenddessen kamen die beiden auch auf den Beef zwischen Nas und Jay-Z zu sprechen. Nas erklärte, dass er sich mittlerweile geehrt fühle, ein Teil dieses historischen Hiphop-Momentes gewesen zu sein.

Nas vs. Jay-Z: "Ich fühle mich geehrt"

Rückblickend sei der Beef mit Jay-Z etwas, auf das Nas mit stolz schaue. Die beiden Kontrahenten hätten sich in der reinsten Form des Hiphop gegenübergestanden und gemessen – als MCs. Für Nas sei das etwas gewesen, was er bei Großen vor ihm bereits gesehen hätte und er fühle sich geehrt, dass dies Teil seines Lebens und seiner Karriere gewesen sei.

"Die Kunst der MCs wurde dort zur Schau gestellt, [...] Ich fühle mich also geehrt, dass dieser Teil meines Lebens passiert ist, denn so haben es bereits die Großen vor mir geregelt."

("The art of MCing was right there on full display, [...] So I was honored to have that part of my life happen because that's how I saw some of the greats do it coming up. I saw some of the greats do it.")

Rick Rubin: "Der Beef hat euch beide auf ein neues Level gebracht"

Wie Rick Rubin daraufhin feststellt, war der Beef außerdem am Ende des Tages für beide von Vorteil. Sowohl Jay-Z als auch Nas hätten geglänzt und konnten zeigen, was sie als Rapper drauf haben. Nas bestätigt dies und erklärt, dass er mittlerweile ebenso denkt.

"Es geht um die Kunst des MCing und wenn du versuchst, das Beste zu erschaffen und dabei mit einem anderen MC aneinandergerätst, dann geht ihr halt in den Krieg. Darum ging es in dieser Kunstform von Anfang an."

("It's about the art of MCing and when you're trying to make the best stuff you can make and you bump heads with another MC, and then you guys have a war or whatever. That's what this art form was since the beginning")

Das sei auch der Grund, warum Nas Hiphop so liebe und warum er glaube, dass Hiphop für immer hier sein wird.

"Aber das ist es, was mir an Hiphop im Vergleich zu anderen Genres gefällt. Im Hiphop geht man in die Offensive, also so richtig. Nicht, dass bei Rockern nichts los ist oder bei Reggae-Künstlern oder Schnulzensänger. Aber Hiphop wird immer da sein, einfach weil es so kompetitiv ist."

("But that's what I like about Hiphop compared to other genres is that, they go at it in Hiphop, like really at it. Not to say that other rockers didn't go at it, other reggae artists didn't go at it, other crooner didn't go at it, but Hiphop will always be around because of how competitive it is.")

Das ganze Gespräch könnt ihr euch hier anschauen:


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