Ramo bezieht Stellung zu Qualitäter-Trennung – Massiv reagiert

In den letzten Tagen war auf Ramos Instagram-Account einiges los. Zunächst ging der Rapper aus Offenbach für mehrere Tage mit seinem Profil offline, am Freitag meldete er sich dann mit einer schnellen Fragerunde “5 Fragen“ zurück. Im selben Atemzug änderte er auch seinen Profilnamen von ”ramo_qualitäter” zu ”ramo_069”. Das bot seinen Fans natürlich die perfekte Basis für Fragen und Spekulationen zu einem eventuellen Labelwechsel. In einem Instagram-Post meldet sich Ramo jetzt erstmals ausführlich zu seinem Weggang von Massivs Label Qualität'er Music zu Wort – und auch Massiv hat dazu etwas zu sagen.  

Ramos neuer Post bringt Licht ins Dunkel

Mit seinem gestrigen Instagram-Post setzt Ramo allen bisherigen Spekulationen ein Ende und bestätigt:  

“Ja, ich habe mich von Qualität’er getrennt. Ich bedanke mich von Herzen beim gesamten Team für die geile Zeit. Ich will kein großes Drama machen. Ich bin immer noch nach wie vor mit Massiv am Start, er ist und bleibt mein Bruder und ich liebe ihn und dank ihm bin ich hier.“ 

Zudem hat er Massiv auf dem Post verlinkt. Und auch Massiv selbst meldet sich in den Kommentaren zu Wort: 

“Bruderherz zusammen Richtung Spitze / das war kein Deal, das war damals nicht irgendein Versprechen, das wir uns gegenseitig gegeben haben, sondern es war unser beider Aufgabe, zusammen etwas Großes zu schaffen. Bin stolz auf dich, es wird zu hart!!! Ich liebe dich, mein Bruderherz Ramo. 1+ mit Sternchen“ 

Böses Blut zwischen den beiden scheint es also nicht zu geben. Was allerdings in Zukunft zu erwarten ist, lässt Ramo weiterhin offen: “Viele spekulieren, ob ich bei Banger Music oder Alles oder Nix gesignt habe. Ich möchte mich dazu noch nicht äußern, aber nicht, weil ich etwas hypen möchte, oder wie manche sagen würden Promo Move.“

Und auch in seiner Story meldet er sich noch einmal zu Wort und betont, dass er bereit sei, für Loyalität zu sterben. Seinen Follower*innen legt er ans Herz, von leichtfertigen Verurteilungen abzusehen und bedankt sich bei seinen Fans für ihren Support. 

Erste Statements von Ramo waren schwer deutbar


Foto:

Screenshot: Instagram-Story Ramo


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Screenshot: Instagram-Story Ramo

In den Tagen zuvor kam bei Ramos Fans die Frage auf, aus welchem Grund er seinen Instagram-Namen geändert haben könne. Ein*e User*in fragte innerhalb seiner Fragerunde: “Warum heißt du nicht mehr Ramo Qualität’er??? Und nennst dich jetzt Ramo069??” Daraufhin gab sich Ramo erst einmal geheimnisvoll und verkündete: “Das hat seine Gründe. Ich werde vielleicht später mehr darauf eingehen.“ 

Es folgte die Frage “Und wieso entfolgst du allen, sogar Massiv?“. Auch darauf antwortete der Offenbacher nur knapp: „Alles zu seiner Zeit“. Die Bombe ist mittlerweile geplatzt, allerdings möchte der Rapper seinen nächsten Step noch nicht verraten. Hierzu schreibt er: “Vielleicht gebe ich die News bekannt, vielleicht komme ich mit Musik“ – es bleibt also spannend. 

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Doku begleitet Haftbefehl durch Offenbach und Frankfurt

Doku begleitet Haftbefehl durch Offenbach und Frankfurt

Von Renée Diehl am 08.04.2021 - 16:28

Haftbefehl ist vor der geplanten Veröffentlichung von "Das schwarze Album" extrem fleißig gewesen: Auf etliche Interviews folgt nun eine Doku über ihn im TV-Format “Titel Thesen Temperamente“ beim Hessischen Rundfunk. Zu sehen sind vor allem eindrucksvolle Bilder von Offenbach und Frankfurt – Haftbefehl lädt zu einem Trip durch seine Kindheit und Jugend bis heute ein.

Erste Station: Frankfurt am Main

Die Dokumentation beginnt im Frankfurter Bahnhofsviertel, das sich die Produktion des TV-Formates wohl als Schauplatz für den Start des Interviews ausgesucht hatte. Haftbefehl selbst hat allerdings keinen Bock aufs Bahnhofsviertel und läuft stattdessen zielstrebig Richtung Main. Sein Kommentar: "Ach Digga, da war ich schon so oft. Da hab ich schon so viele Interviews gegeben, das geht mir langsam auf die Eier." Trotzdem erzählt er bereitwillig von seiner Jugendzeit als Ticker. Er wolle mit seiner Musik auch die Jugend davor warnen, sagt er. Der Kommentator berichtet zwischenzeitlich von Haftbefehls Rezeption innerhalb der Feuilleton-Presse sowie auf der Straße und unterstreicht damit die Gegensätzlichkeit, die der Offenbacher Rapper in sich vereint. Ganz ungestört von Fans bleibt die Dokumentation natürlich nicht – was allerdings auch den Kern der Doku ausmacht, Haftbefehl als lokalen Rap-Superstar zu porträtieren.

Zweite Station: Offenbach Marktplatz

So ziemlich jeder Deutschrap-Fan sollte inzwischen zwar die Geschichte um Haftbefehls schwere Jugend in der Hochhaussiedlung Mainpark in Offenbach und den Selbstmord seines Vaters kennen, allerdings wird diese in der Doku noch einmal vertieft. Das mag auch daran liegen, dass der gewöhnliche HR-Zuschauer mit Deutschrap wahrscheinlich kaum bis gar nichts anfangen kann. Unterstrichen wird die Story von eindrucksvollen Blockpanorama-Shots. Haft sagt:

"Frankfurt ist eine roughe Stadt und spätestens, wenn man hier ist, sieht man auch, dass wir keinen Scheiß labern. Aber Offenbach ist natürlich meine richtige Heimat. Da gefällt’s mir viel mehr, als in Frankfurt."

Und später: "Ich weiß überhaupt nicht, ob man Offenbach zu Deutschland zählen kann. Ich fühle mich hier auf jeden Fall sehr wohl. Ich glaube, nirgendwo ist es so Multikulti wie in Offenbach, oder?"

Damit ist auch das Fazit der Doku klar: "Für viele hier bedeutet er Heimat, Lokalpatriotismus. Und für ein bestimmtes Milieu auch Repräsentation."

“Das schwarze Album“ erscheint am 30. April. Die Features auf dem Album hat Haftbefehl bereits bekanntgegeben:

Welche Features sich Haftbefehl noch auf "DSA" gewünscht hätte

UPDATE vom 7. April:Nach der Verschiebung von "Das schwarze Album" auf den 30. April ist bei iTunes die Tracklist von Haftbefehls neuem Werk aufgetaucht. Demnach kommen zu den bisher bekannten Features (siehe unten) noch weitere Hochkaräter hinzu. Auf dem Song "24/7" wird sich Farid Bang die Ehre geben.


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