R. Kelly ist im Gefängnis angegriffen worden

R. Kelly wurde im Gefängnis von einem Mitinsassen attackiert. Ein Anwalt des Sängers hat den Vorfall gegenüber dem Billboard Magazin bestätigt. Zuerst hatte TMZ über einen Angriff auf den RnB-Star berichtet.

R. Kelly-Demos nerven angeblich die Mitgefangenen

R. Kelly wartet im Metropolitan Correctional Centre in Chicago auf seinen Prozess. Ihm werden verschiedenste Straftaten in Verbindung mit sexuellem Missbrauch vorgeworfen – unter anderem sexuelle Ausbeutung und Verführung einer minderjährigen Person.

Dennoch hat R. Kelly weiterhin treue Fans, die offenbar vor den Gefängnismauern Welle für ihren gefallenen Star machen. Das wiederum geht scheinbar auf Kosten aller Inhaftierten. Nach Verständnis von R. Kellys Anwalt Steven Greenberg seien diese Kundgebungen dafür ausschlaggebend, dass die Insassen regelmäßig mit gesonderten Sicherheitsmaßnahmen klarkommen müssen. Bei Page Six erklärte er, dass die gewohnten Abläufe darunter leiden würden – insbesondere in Bezug auf die Verpflegung und die Körperhygiene.

Ein Häftling wollte da offenkundig nicht mehr mitspielen. Nach Informationen von TMZ ist R. Kelly von einem Mann in seiner Zelle aufgesucht worden. Dieser habe dort angefangen, auf den Sänger einzuprügeln. Der Mitinsasse sei wegen der ständigen Regeländerungen im Gefängnisalltag wütend gewesen. R. Kelly habe er als Schuldigen ausgemacht. Diese Theorie konnte von R. Kellys Anwälten vorerst nicht bestätigt werden.

Bei einer nachfolgenden ärztlichen Untersuchung seien keine Knochenbrüche oder schwerwiegende Verletzungen festgestellt worden. R. Kelly gehe es dennoch nicht sonderlich gut. Steven Greenberg sprach auf Twitter davon, dass die Regierung die Sicherheit des prominenten Insassen nicht gewährleisten könne.

Um auf dieser Ebene gegenzusteuern, wurde R. Kelly nun in Einzelhaft überstellt.

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"Schlimmste Zeit meines Lebens": Schwesta Ewa über ihr Jahr im Gefängnis

"Schlimmste Zeit meines Lebens": Schwesta Ewa über ihr Jahr im Gefängnis

Von Alina Amin am 03.02.2021 - 18:50

Schwesta Ewa wurde gestern früh aus der Mutter-Kind-Haft entlassen und ist damit wieder ein freier Mensch. Die fröhliche Botschaft teilte sie prompt auf Instagram mit ihren Fans und versprach, am Abend noch mal näher auf Fragen einzugehen. Später berichtete sie in einem fast halbstündigen Livestream über ihre Haftzeit, ihre Pläne für die Zukunft und wie sie es geschafft hat, so früh wieder frei zu sein. Die AoN-Rapperin ist nämlich für zweieinhalb Jahre verurteilt worden, konnte aber schon nach über einem Jahr wieder raus. Aktuell ist sie auf Bewährung, sei aber endgültig draußen.

"Haftschaden iz da": Schwesta Ewa über die Zeit hinter Gittern

"Ich bin frei!" - Schwesta Ewa aus dem Gefängnis entlassen

Schwesta Ewa ist nach etwa einem Jahr im Gefängnis wieder eine freie Frau. Heute wurde sie aus der Mutter-Kind-Haft entlassen, in welcher sich die AoN-Rapperin seit knapp einem halben Jahr befand. Heute Morgen ging Ewa dann auf Instagram live und verkündete die frohe Botschaft: Sie lebt nun wohl wieder in Freiheit.

Sie beginnt ihren Stream mit der Feststellung, dass die Zeit ohne ihre Tochter Aaliyah die "schlimmste Zeit" ihres Lebens gewesen sei. Die Rapperin erklärt, dass sie aus Angst um ihr Kind unter Albträumen gelitten habe und seitdem eine Traumatherapie machen müsse. Als sie dann mit ihrer Tochter zusammen in die Mutter-Kind-Haft konnte, hätte sie sich sehr gefreut. Dort habe sie sieben Monate verbracht und während dieser Zeit wieder zu ihrer Tochter finden können.

Sie freue sich sehr, dass ihre Tochter wieder zu Hause sein könne. Diese habe Anfang 2020 sechs Monate ohne ihre Mutter verbringen müssen, bis sie mit ihr in die gesonderte Anstalt durfte.

Im geschlossenen Vollzug, der ersten Station ihrer Haftzeit, hätte ihre Tochter sie ausnahmsweise sechs Mal im Monat besuchen dürfen. Als aber die Corona-Pandemie begann, wurde ihr dieses Recht verwehrt. In geschlossener Haft, so stellt fest, sei es für die Insassen sehr hart gewesen, Kinder zu haben. Diese dürfen ihre Eltern nämlich eigentlich erst ab dem Alter von 12 Jahren in der Einrichtung besuchen. Die Menschen dort würden stark unter diesen Regeln leiden und dadurch aggressiv und psychisch krank werden. Erst als sie nach vier Monaten guter Führung in den offenen Vollzug kam, hätte sie ihre Tochter wieder sehen können. 

"Bodenlose Frechheit, wie man es zulassen kann, dass Leute ihre Kinder nicht sehen können."

Schwesta Ewa über ihre Freilassung: "Mein Anwalt war ein Pitbull"

Schwesta Ewa erklärt, dass die Haft sie geistig weitergebracht habe. Sie könne jetzt nicht ansatzweise daran denken, etwas Illegales zu machen. Aber auch Schäden hätten sie und ihre Tochter von der Zeit getragen. 

Sie beschreibt außerdem das schlimmste Erlebnis im Vollzug: Eine Frau, die sich mit einer aus Ohrstäbchen gebastelten Kanüle Drogen verabreicht hätte.

Ihre frühe Entlassung sei einerseits ihrem Anwalt Miguel geschuldet. Diesen beschreibt sie als "Pitbull", der lange für sie gekämpft habe. Hinzu käme Schwesta Ewas gute Führung und die Tatsache, dass sie erstinhaftiert und nicht vorbestraft gewesen ist. Angst vor dem Gefängnis hätte sie nie gehabt. Schließlich sei man in Deutschland und nicht "in Mexiko oder auf den Philippinen". Die Haftanstalten hier würden im Vergleich zu den Anstalten dort einem Hotel mit strengen Regeln gleichen. Sie hätte lediglich Angst um ihre Tochter gehabt. 

Die Rapperin berichtet einiges zum Erzählen zu haben. Sie hätte im "Knast viel geschrieben". Ihre Erfahrungen wolle sie in einem neuen Buch verarbeiten und kündigt damit ihre zweite Biografie an, die bald kommen soll. Außerdem werde sie bald ihr nächstes Album droppen. 

"Musik kommt auch. Ich werde bald mein neues Album raushauen."


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