8 Jahre nach Ohrfeige: Quavo soll 1,2 Millionen US-Dollar zahlen
Quavo in orangener Jacke vor weißem Hintergrund

Weil er im Jahr 2018 den Mitarbeiter eines Hotels geohrfeigt haben soll, muss Quavo jetzt wohl über eine Million US-Dollar zahlen. Der Geschädigte hatte bereits 2020 gegen den Ex-Migos-Rapper geklagt und im Anschluss von einem Gericht Recht bekommen. Die verordnete Strafe soll Quavo jedoch bis heute nicht gezahlt haben.

Hotelmitarbeiter fordert 1,2 Millionen US-Dollar von Quavo

Der Mann namens Antonio Henry will 2018 im Encore Hotel & Casino in Las Vegas beim Parkservice gearbeitet haben, als ein Streit ausbrach, den er versucht habe, zu beenden. Im Zuge dessen soll Quavo, der anscheinend an der Auseinandersetzung beteiligt war, ihm eine Ohrfeige verpasst haben. Henry behauptete, physische sowie emotionale Schäden davongetragen zu haben, und hatte Quavo auf Schadensersatz verklagt.

Der wurde ihm im Zuge eines Zivilprozesses auch zugesprochen. Allerdings scheint er die Summe in Höhe von etwa 650.000 US-Dollar nie erhalten zu haben. In einem Antrag, der dem Portal TMZ vorliegt, versucht Henry das Geld jetzt in Quavos Heimatstaat Georgia einzutreiben. Abseits des Schadensersatzes fordert er nun zudem noch Zinsen und Gerichtskosten, sodass sich die Gesamtsumme auf 1.198.772 US-Dollar beläuft.

Quavo bestreitet die Vorwürfe, den Mann geschlagen zu haben.

Mit dem Antrag auf eine Verlegung des Prozesses nach Georgia drohen Quavo jetzt Untersuchungen seiner Finanzen, bei denen sowohl sein Einkommen als auch sein sogenanntes Net Worth offengelegt werden könnten. Zuvor hatte ein Geschworenengericht in Nevada über den Fall entschieden. Neben Quavo sind auch noch zwei weitere Männer in dem Fall mitangeklagt, die wohl zur Entourage des Rappers gehörten.

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