Prinz Pi kündigt zwei neue Alben für dieses Jahr an

Prinz Pi hat in diesem Jahr einiges zu feiern: Der Berliner Rapper wird 40 Jahre alt. Aus diesem Anlass droppt Pi direkt mal zwei neue Alben auf einen Schlag, wie er bei Instagram bekanntgegeben hat.

Prinz Pi & Prinz Porno vereint

Im Oktober erwartet die Fans nicht nur eine Prinz Pi-Platte, sondern auch ein neues Release unter seinem Alter Ego Prinz Porno. Wie im Post von Prinz Pi ersichtlich, handelt es sich bei den beiden Covern derzeit noch um Platzhalter. Die Albentitel könnten dagegen feststehen: Demnach trägt die Pi-Platte offenbar den Namen "Willkommen zu Hause", während das Porno-Album "Halleluja" heißen dürfte.

Ein drittes Bild verrät, dass es beide Werke nicht nur einzeln zu kaufen geben wird, sondern auch zusammen als Bundle. In seiner Instagram-Story erklärt Pi zudem, dass man einen Rabatt von zehn Euro für das Gesamtpaket bekomme. Außerdem möchte der Rapper die individuelle Box zu jedem Album mit einem " wirklich sinnvollen und coolen Inhalt" bestücken, den man dann mit dem Gegenstück aus der anderen Box kombinieren könne. 

Doppelalbum droppt im Oktober 

Ein genaues Releasedatum steht noch nicht fest. Allerdings möchte Prinz Pi das Doppelalbum rund um seinen Geburtstag am 23. Oktober veröffentlichen. Die letzte CD von Prinz Pi erschien 2017 und trägt den Titel "Nichts war umsonst". Noch länger liegt das vorige Prinz Porno-Release zurück. "pp=mc2" droppte im Januar 2015. 

Vor Kurzem hat Toxik im Format "Zeitreise" selbige mit Prinz Pi unternommen, um die Meilensteine seiner Karriere genauer zu beleuchten. Das Ergebnis kannst du dir hier anschauen. 

 

Aus der Bonzengegend in den Bunker - Prinz Pi Zeitreise powered by KIA ProCeed

Für unser neues Format hat Toxik Prinz Pi in Berlin besucht. Beim Trip durch die prägenden Viertel seines Lebens ist mehr herausgekommen als ein Interview über Pis Weg von einem Jungen aus Zehlendorf zu einem Künstler, der mit seiner Musik schon Hunderttausende berührt hat.

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Manuellsen & Prinz Pi führen leidenschaftliche Debatte über Hiphop-Werte

Manuellsen & Prinz Pi führen leidenschaftliche Debatte über Hiphop-Werte

Von Michael Rubach am 16.10.2019 - 16:46

Am Wochenende fand erstmalig das New Fall Forum im Rahmen des New Fall Festivals in Düsseldorf statt. Die Macher der Veranstaltung vermeldeten 10.000 Besucher und ausverkaufte Konzerte. 32 Acts performten dafür an eher untypischen Orten. Am Start war unter anderem Alligatoah, der mit einem Orchester in der Düsseldorfer Tonhalle seine Hits zum Besten gab. Hinzu kamen jede Menge nationale und internationale Künstler*innen wie Nils Frahm, Apparat, Mine, William Fitzsimmons, Roosevelt oder Alllah-Las.

Das neu gegründete New Fall Forum lieferte parallel dazu "eine Plattform für kontroverse Diskussionen". Dabei ging es um nicht weniger als um die Gesellschaft der Zukunft – eine Gesellschaft, die nicht ohne die größte Jugendkultur der Welt gedacht werden kann.

Manuellsen & Prinz Pi als Star-Gäste bei lebhafter Diskussion

Beim Panel "Karren & Knarren - Werte in der Hiphop-Kultur" sollte Grundlegendes zur Sprache kommen. Dafür kam eine erstklassige Besetzung zusammen. Mit Manuellsen und Prinz Pi blickten prominente und vollkommen unterschiedliche Künstler aus der Szene heraus auf Hiphop. Kulturwissenschaftlerin Dr. Sina Nitzsche und Hiphop.de-Chefredakteur Aria Nejati komplettierten die Expertenrunde. Hiphop.de-Herausgeber Tobias Kargoll und die Journalistin Meike Glass führten durch den Talk.

Während des Gesprächs wurde nicht viel um den heißen Brei herumgeredet, sondern wahrhaftig und gemäß der Ankündigung kontrovers diskutiert. Hiphop ist schließlich eine dynamische Kultur – und so scheint es sich auch mit den Werten zu verhalten. Doch was sind diese Werte überhaupt? Wie haben sie sich verschoben und wofür steht Hiphop im Jahr 2019? Die Diskussionsteilnehmer versuchten, Antworten auf mitunter komplexe und kritische Fragen zu finden. Themen wie Rassismus, Sexismus, Rollenverständnisse oder Kriminalität gerieten immer wieder in den Fokus.

Prinz Pi verbreitete dabei optimistische Statements und maß der Kultur und dem System Hiphop weiterhin einen enormen Stellenwert bei:

"Ich sehe diese Hiphop-Kultur - speziell in Deutschland - auf einem sehr sehr guten Weg. Ich habe das Gefühl, Leute aus allen Backgrounds, aus allen Communitys fühlen sich komplett frei, ihre Musik machen zu können."

Manuellsen zeigte sich hingegen oftmals von einer pessimistischen Seite. Er erkannte zunächst kaum noch gemeinsame Werte in der Hiphop-Kultur und wünschte sich zudem weniger Hysterie um Zahlen. Das wäre für ihn "die Sache, die Hiphop wirklich retten würde".

Den knapp zweistündigen Talk findest du bald auf Hiphop.de oder direkt auf unserem YouTube-Kanal.


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