Pop Smokes Schauspieldebüt: Trailer zu "Boogie" online

Im Trailer zum Film "Boogie" wird Pop Smoke für eine kurze Zeit lebendig. Der im Februar 2020 erschossene US-Rapper zeigt bei dem Projekt seine Fähigkeiten als Schauspieler.

Pop Smoke ballt im Trailer zu "Boogie"

Hinter dem Drehbuch für "Boogie" steckt Eddie Huang. Es ist seine erste eigene Regiearbeit. Jede Menge Erfahrung bringt er dennoch mit. Auf seinen Blog "Fresh Off The Boat" - später auch als Buch "Fresh Off The Boat: A Memoir" veröffentlicht - geht eine gleichnamige Sitcom zurück. Ebenfalls war er schon als Moderator von Koch-Shows zu sehen, leitete ein Streetwear-Label und führte mehrere Restaurants.

Seine erste Kostprobe als Film-Regisseur ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die im New Yorker Stadtbezirk Queens angesiedelt ist. Boogie (gespielt von Taylor Takahashi) hat den Traum in die NBA zu gelangen. Seine chinesischen Wurzeln und der kulturelle Background lassen ihn an dieser Zielsetzung zweifeln. Boogie versucht es dennoch und trifft auf dem Court auf seinen Rivalen Monk. Dieser wird von Pop Smoke verkörpert. Eddie Huang erinnert sich in einem Artikel der New York Times an die gemeinsame Drehzeit:

"Er gab mir tausend Prozent. Es waren harte 16-Stunden-Tage, über die Nacht hinweg, und er drehte fünf Mal in Folge über Nacht. Kinder kamen auf die Brücke, um uns zuzusehen, wie wir die Szenen drehten. Wir spielten Pops Platte. Alle unsere Schauspieler, die Statisten, die Kinder auf der Brücke, die uns beim Drehen der Szenen zuschauten, alle machten den Woo Dance. Es war etwas ganz Besonderes."

Im Trailer zu "Boogie" ist der Track "Got It On Me" zu hören. Am 5. März 2021 soll der Film anlaufen.

Pop Smoke - Got It On Me [Video]

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Unglücklich bei Nike? Kobe Bryant soll eigene Sneaker Brand geplant haben

Unglücklich bei Nike? Kobe Bryant soll eigene Sneaker Brand geplant haben

Von Michael Rubach am 30.12.2020 - 15:55

Fast zwei Jahrzehnte lang verbreitete Kobe Bryant zusammen mit Nike auch auf dem Sneaker-Markt seine Mamba-Mentalität. Im Januar 2020 verstarb die Basketball-Legende auf tragische Weise bei einem Helikopter-Absturz. Vor seinem plötzlichen Ableben soll Kobe geplant haben, sich aus seinem Nike-Deal zu verabschieden, um an einer eigenen Sneaker-Linie zu arbeiten. Das beteuert zumindest ein Unternehmer auf Twitter. Er präsentiert auch gleich einen Design-Entwurf zu womöglich angedachten Mamba-Sneakern.

Kobe Bryant soll unzufrieden bei Nike gewesen sein

Stand Kobe Bryant vor einem Nike-Abgang? Eine Reihe von Tweets des Unternehmers Shervin Pishevar deuten zumindest auf solche Gedankenspiele hin. Darin behauptet er, dass Kobe Bryant "nicht glücklich" bei Nike war. Er soll sogar derart unzufrieden gewesen sein, dass er vorhatte, dem Sportartikelgiganten 2020 gänzlich den Rücken zu kehren. Laut Pishevar habe der Superstar geplant, eine eigene Sneaker Company namens Mamba an den Start zu bringen.

Was genau Kobe an seiner Zusammenarbeit mit Nike als störend empfunden haben soll, legt der Unternehmer ebenfalls offen. So sei das Marketing und die Promotion aus Kobes Sicht nicht zufriedenstellend gewesen. Der Verkauf der Schuhe verlief demnach auch eher schleppend. Die verstorbene Lakers-Ikone sah hier offenbar seinen Business-Partner in der Verantwortung. Außerdem habe Kobe am Urteilsvermögen von Nike so seine Zweifel gehabt.

Erstes Design von Mamba-Sneakern veröffentlicht

Um zu untermauern, dass er tatsächlich mit Kobe Bryant geschäftlich in Kontakt stand, teilt Shervin Pishevar noch diverse Bilder. Einerseits zeigt er einen Screenshot seines Kalenders, der ein Meeting mit Kobe bestätigen soll. Andererseits präsentiert er erste Entwürfe eines möglichen Schuhs aus dem Hause Mamba. Es sei die Idee gewesen, dass die Modelle einen Fitness-Tracker mit sich führen. Auch an die Connection zu einer entsprechenden App habe man gedacht.

Auf Twitter kamen direkt Nachfragen auf, warum sich der Unternehmer jetzt erst mit diesen Infos melden würde. Er entgegnet daraufhin, dass das angesprochene Meeting nun genau ein Jahr her sei und er über die Großartigkeit dieses Aufeinandertreffens nachgedacht habe.

Trotz dieser umfassenden Einblicke bleibt unklar, inwiefern Kobe Bryant tatsächlich in Erwägung gezogen hat, sich aus der Partnerschaft mit Nike zurückzuziehen.

An einer anderen Ecke der Sneaker-Welt: Master P ist offenbar bereit ein Milliarden-Investment vorzunehmen, um sich die Adidas-Tochter Reebok zu sichern.

Milliarden-Moves: Master P will offenbar Reebok kaufen


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)