Pop Smoke: 15-Jähriger soll ihn wegen Rolex erschossen haben

Während einer ersten Voranhörung im Falle der Ermordung von Pop Smoke (diesen Artist auf Apple Music streamen) kamen erste grausame Details des Mordes ans Licht. Nun sind weitere Einzelheiten aufgetaucht, die sich als nicht weniger erschreckend herausstellen. Pop Smoke soll nämlich im Kampf um seine diamantbesetzte Rolex von einem gerade mal 15-Jährigen erschossen worden sein.

Raubüberfall an Pop Smoke endet in tragischem Mord

Das Ganze geht aus der Anhörung der mit dem Fall betrauten Polizeivertretern hervor. Der LAPD-Detective Carlos Camacho stellte im Zuge dessen die Ergebnisse seiner bisherigen Ermittlungen zu der Tat vor. Unter anderem wurden dafür Zellengespräche der Verdächtigen im Mordfall aufgezeichnet, bei denen ein 15-Jähriger die Tat zugegeben haben soll. Laut des Detectives berichtete der Jugendliche seinem Zellengenossen, er sei mit dem Rapper wegen dessen diamantbesetzter Rolex in eine Konfrontation geraten und habe ihm dabei dreimal mit einer Baretta in den Rücken geschossen. Eigentlich seien die Tatverdächtigen in Pop Smokes Airbnb Villa eingebrochen, um seine Cuban Link Chain zu stehlen. Gegangen seien sie nach dem Mord dann aber nur mit der Rolex, die später für nicht mehr als 2000 Dollar weiterverkauft wurde. 

Pop Smokes Mutter in tiefer Trauer nach der Anhörung

Pop Smokes Mutter Audrey Jackson war bei der Anhörung zugegen und sichtlich gerührt ob der schockierenden Details im Falle der Ermordung ihres damals erst 20-jährigen Sohnes. Im Gespräch mit der New York Daily News sagt sie: 

"Ich wusste nichts davon. Es ist mir alles neu. Ich wusste nur, dass mein Junge weg ist. Jetzt fühlt es sich wirklich so an, als würde er nicht zurückkommen. Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe, hier herzukommen. Ich dachte wohl, etwas würde passieren, das mir helfen würde, mich anders zu fühlen. Aber zu hören, dass sie ihn getreten haben, als er unten war. Es ist so respektlos und unehrenhaft. Darin lag keine Ehre."

Weiterhin bemerkt sie die Ironie, die in der Tat liegt: Ihr Sohn habe nämlich für genau die Art von Kids Musik gemacht, die ihn nun auf dem Gewissen hätten. Daher fordert sie ausreichende Konsequenzen für die Ermordung ihres Sohnes.