"Pop Lock & Drop It"-Rapper Huey stirbt mit 31 Jahren

In den USA ist schon wieder ein Rapper gestorben, der eigentlich noch den Großteil seines Lebens vor sich hatte. Lawrence Franks Jr. war den meisten unter seinem Künstlernamen Huey bekannt. Eine Schießerei in Kinloch, Missouri hat den gerade mal 31-Jährigen das Leben gekostet, wie unter anderem CNN berichtet. Er sei mit mindestens einer Schusswunde ins Krankenhaus gebracht und kurz darauf für tot erklärt worden, heißt es von der Polizei.

Rapper Huey stirbt nach Schießerei

Der Rapper aus St. Louis wird vielen noch durch seinen Hit "Pop Lock & Drop It" von 2006 ein Begriff sein. Die Nummer, die von Calvin Miller produziert wurde, strahlt bis heute die unausweichliche Energie des Crunk aus, die bis heute nicht nur in den Südstaaten Menschen magisch auf die Tanzfläche zieht.

Noch bevor 2007 ein gewisser Soulja Boy einen viralen Tanz durch einen Rapsong verbreitete, hatte Huey für diesen späteren Trend mit "Pop Lock & Drop It" so etwas wie einen Präzedenzfall geschaffen. In heutigen Zeiten von Insta und TikTok hätte der Track es wohl nicht "nur" auf Platz 6 der Charts geschafft, sondern wäre eine #1 Hit Single geworden, schätzt etwa NPR-Autor Andrew Limbong.

Seinem Hit ließ Franks bereits 2007 das Debütalbum "Notebook Paper" folgen, das es bis auf Platz 26 der Billboard Charts schaffte. 2010 erschien über EMI sein zweites und letztes Album "Redemption". Weil er jedoch nie an den Erfolg von seiner Doppelplatin-Single anknüpfen konnte, galt Huey als One-Hit-Wonder – allerdings mit einem ikonischen 00er-Jahre-Moment im Portfolio.

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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