Play69 kehrt unter neuem Künstlernamen zurück

Wenige Monate nach seinem vermeintlichen Rückzug aus der Deutschrapszene meldet sich Play69 zurück. Er tritt unter dem Namen Bojan als Feature-Gast auf der neuen Samra-Single "Paradies" in Erscheinung. Damit ist auch klar, dass der Dortmunder Rapper eine neue Labelheimat gefunden hat. Er steht neben Ano fortan bei Samras Cataleya Edition unter Vertrag.

Play69 kommt als Bojan zurück

Im April 2021 erklärte Play69, dass er seit längerer Zeit keine Lust mehr auf den Deutschrap-Zirkus habe. Damit bezog er sich vor allem auf die Bereiche abseits der Musik. Auch verkündete er: "Fakt ist [,] ab heute gibt es kein Play69 mehr." Dabei ist es geblieben. Unter seinem bürgerlichen Vornamen Bojan kehrt Play69 nun zurück auf die Rapbühne.

Unter dem Künstlernamen Play69 erschienen insgesamt vier Soloalben und ein Kollaboalbum ("ASAP" zusammen mit Banger Musik-Signing Sipo). Ein Großteil der Veröffentlichungen kam über Farid Bangs Zweitlabel Helal Money Entertainment. Hier trennten sich die Wege jedoch im Frühjahr 2020. Daraufhin veröffentlichte Play69 sein bis dato letztes Album "Babylon 2". Mit "Gestern nix heute Star" ist auf dem Release auch bereits eine musikalische Zusammenarbeit mit seinem neuen Labelboss zu finden.

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Laas mit emotionalem Statement über Selbstzweifel

Laas mit emotionalem Statement über Selbstzweifel

Von Renée Diehl am 18.10.2021 - 14:54

Nach der gemeinsamen Fertigstellung des zweiten Albums von Shirin David, meldet sich Laas in seiner Instagram-Story zu Wort und zeigt sich enorm selbstkritisch: Bis heute sei er auf nichts, was er erreicht habe, stolz. Nach der Zusammenarbeit mit Shirin David an den Texten von "B*tches brauchen Rap" sei er zum wiederholten Mal kurz davor gewesen, seine Karriere zu beenden.

Laas schreit vor Wut in seinem Hotelzimmer 

Wie die meisten Künstler, hat wohl auch Laas damit zu kämpfen, dass er selbst sein eigener größter Kritiker ist. Dass es vielen so geht, erkennt man unter anderem daran, in welcher Regelmäßigkeit Artists verkünden, ihre Karriere beenden zu wollen oder ihre bisherigen Instagram-Feeds löschen, um Platz für Neues zu schaffen. In seiner Insta-Story wendet Laas sich nun mit offenen Worten an seine Fans:

"Damn son, damn sis, es wurden wieder Profile leergeräumt und die eigene Karriere zum gefühlt tausendsten Mal beendet. Aber warum so panisch, wird sich manch einer fragen. Die Antwort ist so simpel, wie selbstsabotierend zugleich. […] Ich mache Musik seit über zwanzig Jahren und bis heute bin ich auf nichts, das ich in all dieser Zeit erreicht habe stolz. Im Gegenteil, ich sehe immer nur die Misserfolge und scheinbar unerreichten Ziele, welche ich mir vor langer Zeit gesetzt habe. Ich definiere meinen als Wert Mensch nur über meine Fähigkeiten und dem daraus resultierenden Feedback. Dumm und selbstsabotierend zugleich."

Karriereende nach Zusammenarbeit mit Shirin David? 

Dass er diese Selbstzweifel gerade nach Fertigstellung der Zusammenarbeit an "BBR" von Shirin David (jetzt auf Apple Music streamen) teilt, ist allerdings ein erstaunlicher Zeitpunkt. Shirins offener Umgang mit ihrem Songwriting-Team hatte ihm zuletzt ordentlich Aufmerksamkeit für seine Skills verschafft, wie er selbst betont: 

"Gerade eröffnen sich mehr neue Möglichkeiten, als ich jemals in meinem bisherigen Leben hatte. Der Support ist größer, als er jemals bei mir war."

Und doch habe gestern er vor Wut durch sein Hotelzimmer geschrien – das Ganze sei klar auf Selbstsabotage zurückzuführen. Beim Verfassen des Posts hatte er sich wohl auch schon wieder eingekriegt. "In diesem Sinne, sorry für die kurze technische Störung, weiter geht's", schreibt er zum Schluss.

Hoffentlich werden die Selbstzweifel auch bald beseitigt, wenn Shirin Davids Album erwartungsgemäß in den Charts gut performen wird. Die scheinbar einzige Hürde zur Nummer Eins: Adele releast am gleichen Datum und könnte in der ersten Woche durchaus höher charten als die Rapperin. Diese Konkurrenz nimmt sie allerdings gerne in Kauf. Mehr dazu lest ihr hier:

Shirin Davids Mama reagiert auf "B*tches Brauchen Rap"

"B*tches Brauchen Rap" - in gut einem Monat ist es endlich soweit und Shirin David droppt ihr heiß erwartetes zweites Album. In einem Instagram Q&A beantwortet sie nun Fragen zum Release - und verrät unter anderem, dass es neben Shindy nur noch einen weiteren Featuregast auf dem Album geben wird.


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