Pharrell Williams designt Trikots für Bayern München, Real Madrid & mehr

Bisher war nicht allzu viel über eine tiefe Verbundenheit von Neptunes-Mastermind Pharell Williams und europäischem Spitzenfußball bekannt. Dennoch ist der 47-Jährige jetzt unter die Trikot-Designer gegangen. Im Zuge der "Human Race"-Kampagne von Adidas sorgt Pharrell für eine Kollektion aus Retro-Trikots von Bayern München, Real Madrid, Arsenal London, Juventus Turin und Manchester United.

Pharrell Williams schaut auf die Historie der Clubs

Als Models für die Kampagne standen prominente Vertreter ihrer Vereine vor der Kamera. Beispielsweise ließen sich Serge Gnabry von Bayern München, Paulo Dybala von Juventus Turin oder Arsenals Kapitän Pierre-Emerick Aubameyang ablichten. Wer zu den Ursprüngen der jeweiligen Jerseys gelangen will, muss sich auf eine kleine Zeitreise begeben.

Die Sonderedition für den deutschen Rekordmeister basiert auf einem Heim-Trikot, dass die Münchner von 1991 bis 1993 getragen haben.


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Adidas

Das Pharrell-Design des Trikots von Arsenal geht ebenfalls auf diesen Zeitraum zurück.


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Keine Ewigkeit ist es hingegen her, dass der italienische Serienmeister Juventus Turin in pinken Shirts auflief (2016).


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Jenes Trikot, das Manchester United Anfang der 90er bei Auswärtsspielen sportete, bildet ebenfalls eine Design-Grundlage.


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Für das Kampagnen-Trikot von Real Madrid hat man sich die Saison 2014-2015 angeschaut, bei der Pharrell-Kumpel Yohji Yamamoto seine Finger auf Mode-Ebene im Spiel hatte.



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Dass die Trikots wie handbemalt aussehen, ist ausdrücklich Absicht. Adidas erklärt, dass Pharrell in diesem Prozess federführend gewesen sei. In einer Pressemitteilung führt er aus, was er bei der Herangehensweise als maßgeblich erachtete:

"Geschichte prägt die Zukunft, und manchmal müssen wir zurückblicken, um nach vorne zu schauen. Der wichtigste Teil des Prozesses bei dieser Kollektion bestand darin, die Legacys der einzelnen Clubs kennenzulernen und zu erfahren, wie jeder entscheidende Moment ihrer Geschichte aus gestalterischer Sicht erfasst und bewahrt wurde. Jedes der neuen Trikots ist ein Symbol für das Erbe der fünf Vereine und feiert die Universalität des Sports."

("History is what shapes the future, and sometimes in order to look forwards, first we need to look back. The most important part of the process with this collection was to learn of each club’s legacies and how each defining moment of their histories were captured and preserved from a design perspective. Each of the new jerseys are symbols of the five club’s legacies and a true celebration of the universality of sport.")

Bayern München will die Pharrell-Trikots übrigens in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf dem Rasen präsentieren. Der aktuelle Champions-League-Sieger plant mit den Einnahmen aus der "Human Race"-Initiative SOS Kinderdörfer weltweit zu unterstützen. Die Pieces bekommst du unter anderem im Webstore von Adidas. Einen kurzen Kampagnen-Film kannst du hier sehen:

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Nach Islamophobie-Vorwürfen: Adidas benennt Yeezys um

Nach Islamophobie-Vorwürfen: Adidas benennt Yeezys um

Von Alina Amin am 02.10.2020 - 15:55

Adidas hat erklärt, dass sie den Yeezy Boost "Asriel" umbenannt haben. Nachdem der Release des Yeezy Boost 350 V2 "Israfil" für großen Gegenwind und Entrüstung aus Teilen der islamischen Community sorgte, reagiert der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach mit einem Namenswechsel. Der zweite Schuh des Releasepacks soll fortan "Carbon" heißen und nicht wie geplant Asriel.

Adidas ändert den islamischen Namen des Yeezy Boost 350 V2

Laut Complex hat Adidas dazu in einer Mail an die Verkäufer erklärt, dass der Name geändert wurde, weil das Original nicht den Diversitäts- und Inklusivitätsvorstellungen der Marke entsprach. Außerdem wurde das Release-Datum des Modells vom 19. September auf den 2. Oktober verlegt.

Je nach Verkaufsregion reagiere Adidas wohl unterschiedlich auf die kurzfristige Veränderung. In den USA beispielsweise trägt der Schuh noch das originale Label mit der Aufschrift "Asriel", obwohl der Sneaker offiziell nun "Carbon" heißt. Im arabischen Raum sollen einige Verkäufer laut Angaben von Complex neue Etikette mit dem neuen Namen "Carbon" bekommen haben, die sie mithilfe einer Videoanleitung von Adidas anbringen sollen. Einige Läden hingegen sollen die Schuhe direkt mit geupdatetem Label erhalten haben.



Teile der muslimischen Community forderten den Boykott der Sneaker

Kanye Wests neue Yeezys ziehen Zorn der muslimischen Community auf sich

Mal wieder Gegenwind für Kanye West: Teile der muslimischen Community sind mit der Bezeichnung von aktuellen Yeezy-Modellen überhaupt nicht einverstanden. Im Fokus stehen dabei der Yeezy Boost 350 V2 Israfil und der wohl bald erscheinende Yeezy Boost 350 V2 Asriel. Mit diesen gewählten Namen würden Adidas und Kanye fehlenden Respekt gegenüber den Gläubigen offenbaren.

Ende August sorgten Kanye Wests Sneaker-Modelle für Kontroverse. Zum Release des Yeezy Boost "Israfil", der am 22. August in die Ladentheken kam, forderten einige Mitglieder der islamischen Glaubensgemeinschaft den Boykott des Sneakers, andere den Boykott von Adidas, bis sich die Angelegenheit geregelt hätte. Israfil verkündet in der islamischen Glaubenslehre das Ende der Welt. Asriel stellt den Engel des Todes dar. Die Verwendung von Namen, die sich aus dem Islam herleiten, wurde von vielen als respektlos und beleidigend empfunden.


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