PA Sports stellt neues Life Is Pain-Signing vor

PA Sports hat in einem Video das neue Life Is Pain-Signing Hamzo 500 vorgestellt. Der knapp dreiminütige Clip dient als Teaser für die am Freitag erscheinende Single "Ich kenne mich aus".

PA Sports erfüllt sich mit Hamzo 500 einen Wunsch

Das Video zeigt PA und den frischen Life Is Pain-Member bei Businessgesprächen. PA braucht Budget für seine Neuentdeckung. Sein Gesprächspartner aus der Industrie scheint jedoch nicht so begeistert von Gangstarap und wünscht sich lieber "futuristischen Fashion-Scheiß". Diese Einstellung und das Angebot von 50.000 Euro pro Album gefallen wiederum Hamzo 500 überhaupt nicht. Zum Glück hat er selbst noch eine stabile Menge Bargeld im Kofferraum. Wohin die musikalische Reise von Hamzo 500 und seinem Labelboss führt, erfahren wir dann in der Nacht zum Freitag.

Schon vor der Enthüllung des Signings, sprach PA über seinen neuen Künstler. Der Essener sparte dabei nicht mit Lob. Nachdem mit Jamule und Fourty zwei Künstler in die Life is Pain-Gang aufgenommen wurden, die mit ihrer Kunst für die neue Deutschrap-Welle einstehen, war es für PA ein Anliegen das "Gleichgewicht wiederherzustellen".

"Ich hatte auch immer den persönlichen Wunsch, irgendwann einen richtig krassen Gangstarapper zu signen. Die Betonung liegt auf krass.Ich rede von einer Person, die kredibil und authentisch ist, raptechnisch auf dem höchsten Niveau mitf*cken kann und zeitgleich noch den Nerv der Zeit versteht."

Damit besetzt Hamzo 500 den Platz, der jüngst von Sänger Moe Phoenix geräumt wurde. Life Is Pain setzt sich somit vorerst aus den Künstlern aus PA Sports, Kianush, Jamule, Fourty und Hamzo 500 zusammen.

Moe Phoenix gibt Trennung von PA Sports Label bekannt

Änderung im Kader von Life is Pain: Moe Phoenix hat via Instagram bekanntgegeben, dass mit dem Drop seines nächsten Albums sein persönliches Kapitel bei PA Sports Label enden werde. Das kommende Release "Moeses" wird die vorerst letzte Veröffentlichung in den Strukturen sein.

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PA Sports signt erste Rapperin bei Life Is Pain

PA Sports signt erste Rapperin bei Life Is Pain

Von Michael Rubach am 10.09.2020 - 14:34

Das Life Is Pain-Camp um CEO PA Sports bekommt Zuwachs. Dabei wird die reine Männer-Bastion aufgebrochen. Mit Rua ist nun eine Frau Teil des Labels, wie PA Sports in einem IGTV-Video offenbart. Dazu liefert er ein Versprechen:

"Kein Fast Food. Kein Trash. 100 Prozent Qualität."

PA Sports will mit Rua die Spitze attackieren

Zuletzt stellte PA mit Hamzo einen waschechten Gangstarapper als Neuzugang seines Labels vor. Ob Rua auch diesen Stil bedient, lässt PA offen. Dafür gibt er ein paar Background-Infos: Die Künstlerin habe marokkanische Wurzeln und komme aus München. Die derzeitige Entwicklung hin zu immer mehr Female Rap hebt PA positiv hervor. Für ihn habe Hiphop seit jeher sowieso kein Geschlecht.

Über die Ziele mit Rua klärt PA Sports mit Vergleichen aus der Welt des Fußballs auf. Er unterscheide drei Kategorien weiblicher Acts. So hätten vier bis fünf Frauen in Deutschland den "Champions-League-Status" inne. Viele andere Rapperinnen seien wiederum aus unterschiedlichen Gründen eher in der zweiten Liga anzusiedeln. In der dritten Liga gebe es auch Kandidatinnen, die mit "Hiphop nix zu tun haben" und ausschließlich einen Trend bedienen würden.

Sein neues Signing sei hingegen eine "richtige Spitterin" und eine "Bereicherung für Deutschland" – die langfristige Ambition sei in der Königsklasse mitzumischen. Heute um 18 Uhr könnte das erste Video von Rua Premiere feiern. Zumindest weist PA Sports in seiner Insta-Story auf diese Uhrzeit hin.

Ein Labelkollege von Rua rückte zuletzt wegen seines Verhaltens abseits der Kunst in den Fokus der Kritik.

Nach Jamules Entschuldigung: Reaktionen von PA Sports, Eunique, KitschKrieg & mehr

Jamule fiel in den letzten Tagen vor allem durch ein Video auf, in welchem er ein Konzert als langweilig bezeichnete, mit der Begründung, dass die Besucher "alle Schwarz" seien. Nachdem Manuellsen das Video in seiner Insta-Story teilte, gab Jamule ein Statement ab, um sich zu entschuldigen. Dieses wurde jedoch nicht von allen positiv aufgenommen.


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