PA Sports meint, Manuellsen sei "beratungsresistent" – der reagiert
Manuellsen & PA Sports

PA Sports und Manuellsen liegen seit einigen Wochen im Clinch. Immer wieder sorgen Aussagen des Esseners über Manuellsens Potenzial für Diskussionen zwischen den beiden Rappern. Bei seinem Auftritt in Arafats "SprichKlartext"-Format hat PA Sports am vergangenen Wochenende noch einmal bekräftigt, dass er Manuellsen eigentlich gerne bei seinem Label signen würde. Allerdings sei Manu laut PA "beratungsresistent", was eine Zusammenarbeit erschwere. Der Mülheimer hat bereits reagiert und wehrt sich gegen die Bemerkungen von PA Sports

PA Sports: Zusammenarbeit mit Manuellsen sei "nicht möglich"

Gegenüber Arafat eröffnet PA Sports, dass er vor Kurzem, vor dem ausufernden Streit mit Manuellsen, wirklich darüber nachgedacht habe, seinen ehemaligen Mentor zu signen. Gerade habe Manu laut PA ein "Momentum" aufgebaut, mit dem "der Bruder es schaffen könnte". Jedoch werde das nicht klappen, weil sich Manuellsen selbst im Weg stehen würde, da er "so ist, wie er ist". PA sei von der Beratungsresistenz des König im Schatten-Chefs überzeugt. Das mache es "nicht möglich, vernünftig zu arbeiten". PA sei aber offen dafür, sich mit Manuellsen darüber auszutauschen und gewisse Bedingungen auszuhandeln, da dieser ja trotzdem ein "großartiger Künstler" sei.

"Wenn er davon überzeugt ist, dass [eine Zusammenarbeit] möglich ist, dann setzen wir uns hin und unterhalten uns. Wir können darüber sprechen, [...] wenn wir für jeden emotionalen Ausbruch eine Vertragsstrafe von 20.000 festlegen während der Promophase zum Album."

Hier könnt ihr euch die komplette "SprichKlartext"-Folge anschauen. Ab 36:42 geht es um das mögliche Manuellsen-Signing:

Manuellsen über PA Sports Signing-Aussagen: "Ich wehre mich vehement dagegen, ein Problemfall zu sein"

In seinem "Cafe Efendi"-Livestream hat Manuellsen einige Worte für die Einschätzung von PA Sports übrig. Er könne nicht nachvollziehen, warum PA seine angebliche Beratungsresistenz als Ausschlusskriterium für ein Signing hinstellt, gleichzeitig mit Yakary aber bis vor einem Jahr noch den "größten Drogenabhängigen", der "Streit mit ganz Deutschland anfing", bei Life is Pain unter Vertrag hatte. Außerdem seien die anderen Künstler bei Life is Pain laut Manuellsen ebenfalls nicht gerade einfach im Umgang. Ein LiP-Signing, das er nicht namentlich nennt, hätte dauernd "ein Chaos nach dem anderen" – seien es "komische Statements", "Schwangerschaftsgeschichten" oder Ärger mit Frauen. Auch Kianush, für den Manuellsen "nur Liebe" übrig habe, suche "nach fliegenden Untertassen" und propagiere seit Jahren die Verschwörungstheorie der flachen Erde. Und selbst PA Sports habe sich in der Vergangenheit nicht mit Ruhm bekleckert:

"Sollen wir darüber reden, mit wem er alles Streit angefangen hat in seiner Karriere? Und mal darauf gucken, ob diese Streits berechtigt waren, ob die Leute ihm was getan haben? Lassen wir das lieber."

In der Vergangenheit wäre er sogar auf das Signing-Angebot von PA Sports eingegangen, nach den kürzlichen Geschehnissen wolle Manu das aber "natürlich nicht" mehr. "Ich wehre mich vehement dagegen, ein Problemfall zu sein", so der König im Schatten-Chef in seinem Livestream. Der Erfolg seiner Rap-Karriere fuße alleine auf seiner eigenen Arbeit und nicht auf modernen Businessplänen und Klickkäufen, so Manuellsen. Was Musik angehe, brauche er ohnehin keine Beratung: "Gib' mir ein Studio, einen Engineer, einen Beatbauer und einen Pianisten und ich verändere die Welt". Trotzdem sei er nicht kritikunfähig. Manu lasse sich da jedoch nur von Leuten beraten, die mehr Ahnung von Musik hätten als er. Als Beispiel nennt er dabei den Produzenten Jan van der Toorn. Von seinen unmittelbaren Deutschrap-Kollegen wolle und müsse Manuellsen keine musikalischen Ratschläge annehmen.

Hier könnt ihr euch Manuellsens komplette Antwort an PA Sports anschauen:

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