PA Sports behauptet: KC Rebell soll sich von Banger Musik getrennt haben

Bei PA Sports haben sich Wut und Enttäuschung aufgestaut. Wie schon im Vorfeld angekündigt schließt das Life is Pain-Oberhaupt mit den Dämonen seiner Vergangenheit ab. Namentlich bricht er nach "60 Wochen" Planung auf allen Ebenen mit KC Rebell. Dieser soll laut PA zudem nicht mehr mit Banger Musik zusammenarbeiten.

UPDATE: KC Rebell hat mittlerweile bestätigt, nicht mehr bei Banger Musik unter Vertrag zu stehen:

KC Rebell antwortet auf PA Sports Disstrack "Guilty 400"

Die 400 Bars-Realtalk schlängeln sich durch die Karriere des Life is Pain-Rappers. Die eigentliche Hauptfigur des Disstrack-Epos ist allerdings sein langjähriger Weggefährte KC Rebell (Minute 2:45):

"Ich will ehrlich sein, mir kommen die Tränen, wenn ich rede / KC Rebell war der größte Fehler meines Lebens"

Nach dem Aufzählen von diversen Business-Entscheidungen und menschlichen Verfehlungen geht PA in die Vollen. Als er beim Kapitel Banger Musik angelangt ist, lässt er die Bombe in einer gesprochenen statt gerappten Passage platzen (Minute 7:25):

"Erzähl der Öffentlichkeit doch endlich, dass du Banger verlassen hast, um ein paar Prozente mehr zu verdienen."

PA Sports - Guilty 400 (KC Rebell Diss) [Video]

PA Sports disst KC Rebell...

Der vermeintlich schlechte Ruf von Farid Bang sei für den Weggang ausschlaggebend gewesen. Das vermeintlich schlechte Image des Bangers habe KC die Türen sowohl für das Live-Geschäft als auch beim Radio verschlossen. Außerdem gibt PA an, dass er KC detailgetreu mit folgenden Worten zitieren kann: "Lass mich zwei, drei Jahre machen und dann sche*ß ich auf die Hunde." Demnach stand für KC Rebell nie zur Debatte längerfristig bei Farid Bangs Label zu bleiben, sondern weiterzuziehen.

Diese Aussage lenkt den Blick unweigerlich auf die zu den Akten gelegten Streitigkeiten zwischen Xatar und KC Rebell. 2016 hatte Xatar behauptet, dass KC Rebell bei AON signen wollte. Diese Äußerungen von damals stützt PA nun (Minute 8:44):

"Nach zwei Alben bei Banger ist Giwar [Xatar; Anm. d. Red] aus dem Knast gekommen / der Hype war riesengroß und du wolltest deinen Platz bekommen / Es sah kurz danach aus, als könnte Xatar Farid schaden / also gingst du mit der Hakennase auf sympathisch blasen / Wolltest einen Vertrag belabern, doch er gab dir kein Gesicht / Jeder der auf KC achtet, sieht die Augen einer B*tch / Ich hab dich gedeckt auf meiner Page, obwohl die Sche*ße stimmt / Dir gings nur deinen Gewinn, du handelst wie ein kleines Kind"

Der inzwischen offline genommene Disstrack "Dizz da" war damals eine vielbeachtete Reaktion von KC auf die Gerüchte. Zusätzlich hatte der Essener Rapper in dieser Zeit erklärt, dass ein Wechsel von Banger Musik zu AON wie ein Transfer von Messi zu Fortuna Düsseldorf sei:

KC Rebell: Beef mit Xatar, "Dizz Da", SSIO, Haftbefehl & "Abstand" (Interview) #waslos

In den letzten Wochen und Monaten ist einiges vorgefallen zwischen KC Rebell und Xatar. Zuletzt ging Dizz da online und spaltete die Nation. KC hat Xatar in diesem Song einiges vorgeworfen und möchte seine Sicht der Dinge nun in einem Interview erklären.

Klartext! Haftbefehl & Xatar über Bushido, Farid Bang, KC Rebell, Beef u.v.m. (Interview) #waslos

Mal wieder eine brandheiße Folge #waslos ! Wusstest du, dass Xatar und SSIO mal ein Kollaboalbum auf Jazz-Beats aufgenommen haben? Es ist nie erschienen, aber das ist nicht das einzige Geheimnis, das Coup im Interview mit Rooz verraten.

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Kodak Black: Polizei geht nach Schießerei offenbar von gezielter Attacke aus

Kodak Black: Polizei geht nach Schießerei offenbar von gezielter Attacke aus

Von Michael Rubach am 08.04.2021 - 11:20

Bei einer Schießerei vor einem McDonald's wurde kürzlich ein Personenschützer von US-Rapper Kodak Black verwundet. Wie TMZ nun aus Polizeikreisen erfahren haben will, hatten es die Täter*innen offenbar vorsätzlich auf Kodak Black abgesehen. Dieser zeigt sich von all dem eher unbeeindruckt.

Kodak Black mit kuriosem Statement zur Schießerei

Kodak Black war vor wenigen Tagen als Headliner für das Cultur3Fest in Tallahassee gebucht. Nach dem Verlassen einer Aftershow-Party sei auf einem Parkplatz der bekannten Fastfood-Restaurant-Kette das Feuer eröffnet worden. Ein Member des Sicherheitsteams von Kodak Black erlitt dabei den Berichten nach eine Verletzung am Bein. Den Ausführungen einer Lokalzeitung zufolge wurde eine Oberschenkelarterie getroffen. Am Montag sei der Wachmann bereits operiert worden. Kodak Black konnte in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Fahrzeuge sollen Kodak Black und seine Entourage im Vorhinein angeblich verfolgt haben.

Der US-Rapper hat sich nun auf Instagram selbst zu Wort gemeldet. Seine schwer verständlichen Aussagen lassen sich vor allem darauf runterbrechen, dass es ihm gut geht. Die gesamte Situation sei für ihn nicht mehr als "just some little bullsh*t on some lame litte sh*t". Rap-Beef, den Kodak Black seit jeher regelrecht anzuziehen scheint, macht er für den Vorfall wohl nicht verantwortlich. Aktuell hat er Stress mit dem 808 Mafia Producer Southside.

Polizei schaut auf Kodak Blacks Beef-Geschichten

Den Beef von Kodak Black nimmt offenbar nicht jeder derart auf die leichte Schulter. Gegenüber TMZ erklärte die Polizei, dass es sich um einen gezielten Angriff auf den Rapper gehandelt habe. Die Verantwortlichen würden daher auch auf die Drohungen schauen, die Kodak Black im Internet erhalte. Dabei sei speziell Southside ins Visier der Polizei geraten. Verdächtige Personen hätten jedoch bisher nicht ausfindig gemacht werden können. Die Ermittlungen dauern an.

Kodak Black wurde Anfang des Jahres aus dem Gefängnis entlassen. Ein Gnadenerlass des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump machte dies möglich.

Donald Trump begnadigt Lil Wayne & Kodak Black

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