Arafat Abou-Chaker: Angeblich 15 Schüsse auf Restaurant "Papa Ari" abgefeuert

Offenbar hat es 15 Schüsse auf Arafat Abou-Chakers Laden in Berlin gegeben. Die Kugeln haben die Schaufensterfront des "Papa Ari"-Ladens in Berlin erwischt und sogar die Tür eines Kühlschranks, der im Laden stand, zerstört.

Arafat machte den Vorfall via Instagram öffentlich. Er postete ein Foto von der Front des Ladens mit den Worten "Ohne Worte ...... 15 Kugeln ......":

Ohne Worte ......15 Kugeln ......

4,520 Likes, 328 Comments - Arafat (@arafat) on Instagram: "Ohne Worte ......15 Kugeln ......"

Wenig später legte er noch ein Video nach, in dem er die Szenerie filmt, einige Einschusslöcher sowie den zerstörten Kühlschrank zur Schau stellt und einige Worte an den Schützen richtet:

An den Helden da draußen , du köter ,geh jetzt zu dein Herrchen und sag was du für ein Held bist #meinrechtbleibtrecht

1,677 Likes, 144 Comments - Arafat (@arafat) on Instagram: "An den Helden da draußen , du köter ,geh jetzt zu dein Herrchen und sag was du für ein Held bist..."

Arafat hatte jahrelang mit Bushido zusammengearbeitet, bis die Wege der beiden sich Anfang des Jahres trennten. Dass es einen Zusammenhang zwischen dem Vorfall und der beendeten Zusammenarbeit mit Bushido gibt, dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Ebenso wenig deutet bislang etwas darauf hin, dass es überhaupt einen Zusammenhang zur Rapszene gibt. Wie auf den Fotos zu sehen ist, war die Polizei vor Ort und wird nun vermutlich ermitteln. 

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Kommentare

Hahahahaha ach Arafat da ruft man doch nicht die Polizei du krasser gangsta!! Ich kenne paar jungs aus Südafrika, hab ich beim praktikum kennen gelernt, die machen Security, alles Ex Gang leute, wenn die kommen sind die krassen Araber und Türken am rennen! Ich kann Kontakt vermitteln, will 20.000 Scheine haben und dann kannste mit deinem Clan auch wieder Kings of Berlin spielen, wie gesagt die Jungs räumen jedes Hindernis ausm weg :-) :- ) hahaha der Arafat

Der erste Kommentar von aldan is ja so lustig. Du bist ein richtiger Otto. Bitte nimm deine sogenannten Freunde und kletter wieder in die Mülltonne aus der ihr gekommen seid.

Alles vollhängen mit Kameras in allen Richtungen die aber sicherlich grad in dem Moment als es geschah gewartet wurden

@ lol:

geh mal studieren dann kannste auch mal in Ausland gehen und dort ein Praktikum machen! Und wenn dann Kollegen hast die im Township leben, und da leben in Südafrika nicht grade wenig Menschen, dann kann man auch Leute kennen lernen die mal in einer "echten" Gang waren, aber für Leute wie dich die glauben ein Arafat sei ein deutscher Tony Montana ist das natürlich nicht vorstellbar. Und in Südafrika gibt es beim Kampf ständig Tote, in Deutschland gibt es maximal blaue Flecken wenn die krassen gangsta wie Ahmad Miris Clan gegen die KMN Gang "kämpfen"

ALso halt die Klappe du Versager und geh dich vor den krassen "Gangstan" ein*****n!!

Wenn alles vorbestimmt ist hat dann sein Allah nicht diesen "Köter" zu Arafat geschickt?? Religion ist für Weichflöten

@aldan

dann zieh halt nach afrika in ein township & blow denen allen einen wenns so geil ist
du echter-gangster-mitläufer hahahahah

@ aldan...du bist echt bißchen albern

jeder ist gefährlich wenn er eine waffe hat...leider haben heute viel zu viele idioten eine

wenn du pech hast wirst du von einem 20 jährigen aus bochum abgeknallt....ohne grund

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32428326.html

da muß keiner aus afrika kommen.........die laufen schon im ruhrgebiet genug rum

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Bushido soll angeblich vor Gericht gelogen haben

Bushido soll angeblich vor Gericht gelogen haben

Von David Molke am 14.10.2020 - 19:17

Bushido und Arafat Abou-Chaker streiten sich seit geraumer Zeit vor Gericht. Am 11. Verhandlungstag, der am Montag stattgefunden hat, ging es wohl vor allem um eine Razzia auf dem sagenumwobenen Grundstück in Kleinmachnow – und darum, wer wann und wie genau von dieser Durchsuchung Wind bekommen hat.

Arafat Abou-Chaker vs Bushido vor Gericht: Verteidigung wirft Bushido wohl Falschaussage vor

Darum geht's: Bushido und Arafat Abou-Chaker haben bekanntermaßen lange Zeit gemeinsam auf einem Grundstück in Kleinmachnow gewohnt, bevor sich die beiden Parteien zerstritten haben. Einige Zeit später gab es dort dann eine Razzia, bei der der Anwalt von Bushido wohl recht früh zur Stelle war. Wie es dazu kommen konnte, ist jetzt anscheinend Thema vor Gericht, wie unter anderem Spiegel Online schreibt.

Falschaussage von Bushido? Am Montag ging es um die Frage, wie Bushido eigentlich genau von der Razzia in Kleinmachnow erfahren hat. Beziehungsweise wann das der Fall war: Bushido könnte im Zusammenhang mit dieser Thematik möglicherweise eine Falschaussage vor Gericht getätigt haben. Das wird ihm jedenfalls von der Verteidigung Arafat Abou-Chakers vorgeworfen.

Bushido hat offenbar erklärt, er habe aus der Presse von der Razzia erfahren und dann seinem Anwalt Bescheid gesagt, woraufhin der nach Kleinmachnow gefahren sei. Zeitlich soll das aber nicht ganz hinhauen, weil die ersten Berichte angeblich erst nach Eintreffen des Anwalts von Bushido veröffentlicht wurden.

Die Argumentation der Verteidigung scheint in die Richtung zu gehen, dass Bushido und sein Anwalt durch irgendwelche Interna frühzeitig über die Razzia informiert wurden. Diese könnten sie womöglich von einem Bild-Mitarbeiter zugespielt bekommen haben, der mit Bushido offenbar befreundet ist.

Was wiederum zu der Frage führt, woher der die Informationen hatte und ob sie eventuell von der Polizei stammen. Das würde dann allerdings bedeuten, dass da jemand Dienstgeheimnisse ausgeplaudert hätte, was natürlich nicht erlaubt ist. Mehr zu Bushidos möglicher Bild-Connection gibt es auch von Fler:

Exklusives Statement: Fler über Bushido, das LKA und die Bild

Gestern berichteten wir bereits über den Konflikt zwischen Fler, dem Bild-Reporter Peter Rossberg und den Spiegel-Journalisten Claas Meyer Heuer und Thomas Heise. Wir haben sowohl Fler als auch Peter Rossberg um eine Stellungnahme gebeten. Fler war so freundlich, einige unserer Fragen zu beantworten. Peter Rossberg hat bis jetzt nicht auf unsere Anfrage reagiert.

Wieso ist das wichtig? Sollte es tatsächlich der Fall sein, dass Bushido gelogen hat, könnte das seine Glaubwürdigkeit in Frage stellen. Und die dürfte in den aktuell laufenden Gerichtsverfahren von enormer Wichtigkeit für den Rapper sein. Vor allem, weil er der Einzige zu sein scheint, der über bestimmte Dinge aussagen will, die wohl hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben.

Aktuell befindet Bushido sich gleich doppelt im Rechtsstreit mit Arafat Abou-Chaker. Mehr dazu findet ihr hier:

Bushido & Arafat Abou-Chaker führen weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder)

Bushido und Arafat Abou-Chaker vor Gericht: Das inzwischen fast gewohnte Setting ist nicht nur Berlin vorbehalten. Auch in Frankfurt (Oder) in Brandenburg trafen nun die beiden ehemaligen Geschäftspartner in einem Gerichtssaal aufeinander.

Das Ganze bleibt also vorerst höchst kompliziert, juristisch einigermaßen undurchdringlich und mystisch. Wie es weitergeht, erfahren wir wohl frühestens am 26. Oktober, dann soll die Verhandlung laut dem Tagesspiegel fortgeführt werden.


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