Nach 187k Spende: Alle Infos zum Off-White x Air Jordan 4

Virgil Ablohs Zusammenarbeit mit Nikes Air Jordan geht in die nächste Runde: Die neueste Kreation des Designers für den Streetwear-Giganten steht in den Startlöchern und hat schon vor der offiziellen Ankündigung für Aufregung gesorgt. Grund ist die Versteigerung des Schuhs für satte 187.000 Dollar. In den kommenden Wochen soll der Sneaker schließlich auch für (kleinfüßige) Normalsterbliche verfügbar sein. 

Off-White x Air Jordan 4: Moderne Farben treffen auf Retro Silhouette

Die Silhouette des Schuhs bleibt - ganz nach Jordan-Manier - klassisch. Keine verrückten Cut-Outs oder neue Formen also – außer dem Kabelbinder natürlich! Was den Off-White x Air Jordan 4 "Sail" zum absoluten Hingucker macht, ist der neue Colorway, welcher sich nach dem Zeitgeist der aktuellen Fashiontrends richtet und dementsprechend neutral ausfällt.

Der ganze Schuh ist in unterschiedlichen Creme-Tönen gehalten und ist mit "Air" sowie "Shoelaces" beschriftet. 

Von Virgil Abloh persönlich signiert: 187.000 Dollar Spende für Black Lives Matter

Für gehörig Hype hat der angekündigte Schuh schon letzte Woche gesorgt, als bestätigt wurde, dass dieser für 187.000 Dollar versteigert werden konnte. Im Rahmen einer Spenden-Auktion für die Black Lives Matter-Bewegung, hat Abloh ein exklusives Paar des Off-White x Air Jordan 4 "Sail" zur Verfügung gestellt. Das Paar wurde dann vom Designer persönlich signiert – nicht aber mit seinem eigenen Namen, sondern mit dem des Höchstbietenden.  

Der Off-White x Air Jordan 4: Wo kaufen? Preis, Release & Resell

Vorweg: Bis jetzt ist das ohnehin limitierte Modell nur in Frauengrößen bestätigt worden. Das bedeutet nicht per se, dass nur Frauen den Schuh tragen können – nur eben Menschen mit kleineren Füßen. Der Release soll laut Hypebeast am 25. Juli stattfinden.

Konkrete Händler stehen noch nicht fest. Es lohnt sich also, einfach Ausschau nach weiteren Ankündigungen zu halten. Wer schnell ist, wird sicherlich im Online Shop von Nike fündig. Der Schuh soll um die 200 Dollar kosten und wird durch die starke Limitierung vermutlich um ein Vielfaches teurer im Resell zu finden sein – wenn es dann so weit ist.

Welcher Sneaker aktuell die Resell-Preise in die Höhe schießen lässt, erfahrt ihr hier: 

Mehr als 5 Millionen Menschen wollten den "Air Dior"-Sneaker

Von Alina Amin am 03.07.2020 - 13:08 Nike droppt seinen bis dato nachhaltigsten Sneaker. Die Space Hippie-Linie erblickt am heutigen Tage das Licht des Einzelhandels in den USA und ist für Welt- sowie Sneakerfreunde in gleich vier Ausführungen erhältlich.

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Trump-Supporter? Ice Cube verteidigt seine politische Arbeit

Trump-Supporter? Ice Cube verteidigt seine politische Arbeit

Von Michael Rubach am 16.10.2020 - 13:13

Ende 2018 forderte Ice Cube mit einem Track "Arrest The President". Er meinte damit Donald Trump. Am vergangenen Dienstag meldete sich plötzlich die republikanische Wahlkampfmanagerin Katrina Pierson auf Twitter und bedankte sich bei dem Rap-Veteran für "seine Bereitschaft sich zu engagieren und mit der Administration von Donald Trump zusammenzuarbeiten, um den Platinum Plan zu entwickeln". Hier passt offensichtlich etwas nicht zusammen. Die Community reagiert auf diese Ungereimtheit mit ungläubiger Empörung. Ice Cube ist um Klarstellung bemüht.

Ice Cube & Donald Trump: Twitter zeigt sich entsetzt

Die Menschen im Twitter-Kosmos waren gelinde gesagt vor den Kopf gestoßen, als sich diese Verbindung von Ice Cube zu Donald Trump aufzutun schien. Der Rapper, der als Mitglied von N.W.A "F*ck Tha Police" rappte, soll gemeinsame Sache mit einem Präsidenten machen, der einen Black-Lives-Matter-Schriftzug als ein "Symbol des Hasses" begreift? Das klingt erst einmal unvereinbar und löst vor allem Verwirrung aus. Viele User*innen betrachten so einen Move als unauflösbaren Widerspruch. So schwirren zurzeit jede Menge Ice Cube-Memes durchs Netz, die versuchen, das scheinbar Unerklärliche zusammenzufassen.

Dass es sich die aufgewühlte Twitter-Gemeinde ein bisschen zu einfach machen würde, erklärt der vermeintliche Trump-Supporter schließlich ebenfalls auf Social Media.

Trump-Supporter? Ice Cube bezieht Stellung

Zunächst: Was soll dieser Platinum Plan eigentlich sein? Dabei handelt es sich um ein Strategie-Papier der Republikaner, das auch Schwarze Amerikaner für Donald Trump begeistern soll. Laut CNN werden darin folgende Punkte angeführt:

"Die Vorschläge beinhalten die Verfolgung des Ku Klux Klan und der Antifa als terroristische Organisationen, den 19. Juni [Befreiung der afroamerikanischen Bevölkerung aus der Sklaverei; Anm. d. Red.] zu einem bundesweiten Feiertag zu machen und die Bemühungen, den wirtschaftlichen Wohlstand der Schwarzen zu stärken."

Ice Cube bestreitet nicht, sich mit den Republikanern ausgetauscht zu haben. Er verkündet auf Twitter, dass er sowohl mit dem Team von Trump als auch mit den Demokraten den Dialog gesucht habe. Dabei ging es vorrangig um den "Contract With Black America" (CWBA), den er vor wenigen Monaten veröffentlicht hatte. Der Vertrag soll dazu dienen, gesellschaftliche Ungleichheit in jeglicher Form zu überwinden.

Die demokratische Seite wollte laut Ice Cube nach der Wahl mit ihm darüber sprechen. Die Republikaner hätten direkt Anpassungen an eigene Pläne vorgenommen. Als der CWBA ausgearbeitet worden sei, habe man bereits einkalkuliert, sich mit beiden politischen Lagern auszutauschen. Dies sei Teil des Prozesses.

Konkret nimmt Ice Cube noch auf einen Artikel der Washington Post Bezug, der ebenfalls auf das scheinbar paradoxe Verhalten des Rappers hinweist. Der 51-Jährige entgegnet, dass er weiterhin jeden beraten werde, der die Macht besitzt, Schwarzen Amerikanern zu helfen.

Auch distanziert er sich davon, Donald Trump zu unterstützen. Die N.W.A-Legende beschreibt das gesamte politische System als Problem. Alle würden "lügen und betrügen." Die Schwarze Community könne es sich schlichtweg nicht leisten, keine Verhandlungen mit denjenigen zu führen, die an der Macht seien.

Für Ice Cube hätte es absehbar sein können, dass die Leute ihm skeptisch gegenüberstehen, sobald herauskommt, dass er sich den Republikanern um Präsidentschaftskandidat Donald Trump nicht verschließt. Der letzte Sh*tstorm ist schließlich keine Ewigkeit her. So war Ice Cube neben seinem Engagement für Black Lives Matter eine Weile damit beschäftigt, Verschwörungserzählungen in die Welt hinaus zu tweeten – inklusive antisemitischer Memes. Der aktuelle Wirbel um seine Person zieht bereits erste Konsequenzen nach sich. Ein Interview auf CNN wurde wohl kurzfristig abgesagt.


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