Nicki Minaj & Fendi droppen umfangreiche Kollektion

Über einen längeren Zeitraum hat Nicki Minaj schon ihre Fendi-Kollabo auf allen erdenklichen Plattformen angeteast. Nun ist der komplette Drop am Start.

Nicki Minaj hat die "Fendi prints on"

Schon der Titel des kurzen Promo-Videos greift eine Line aus dem Chorus von Nickis Song "Chun-Li" auf. Dort rappt die US-Künstlerin:

"Ayo, I been on, b*tch, you been corn / Bentley tints on, Fendi prints on"

Wie im Clip und auf einigen Instagram-Posts zu sehen ist, trägt Nicki das Markenlogo nun als Model. Auch der Hashtag der Kampagne (#fendiprintson) basiert auf der zitierten Line. Die Kollektion setzt sich unter anderem aus Jacken, Hoodies, Kleidern, Handtaschen und diversen Accessoires zusammen. Ziemlich grelle Pinktöne und ein leuchtendes Silber dominieren die insgesamt 127 Pieces.

Nicki liefert den futuristischen Fendi-Drip für alle, die gerne auffallen wollen. Die Teile sind auf fendi.com zu finden und landen ab dem 16. Oktober auch in ausgewählten Boutiquen.

Die Kollabo ist in direkter Zusammenarbeit mit der Kreativ-Direktorin des Luxuslabels entstanden: Silvia Venturini Fendi. Das Video wurde in Los Angeles von Steven Klein gedreht.

Nicki Minaj, PnB Rock & Murda Beatz releasen "Fendi"

Extra für Fendi ist Nicki sogar kurz nach ihrem angekündigten (und inzwischen wieder zurückgenommenen) Karriereende musikalisch aktiv geworden. Zusammen mit PnB Rock und Murda Beatz gab es den Song "Fendi" auf die Ohren, der nun auch die Präsentation untermalt.

Ein anderer US-Star hat erst kürzlich einen Deal mit einer bekannten italienischen Modemarke eingetütet. Gucci Mane hat es tatsächlich geschafft und wirbt nun ganz offiziell für Gucci. Burr!

Gucci Mane feiert seine erste Kollaboration mit Gucci

Kaum eine Kollaboration einer Marke und eines Rappers lag wohl jemals so auf der Hand wie diese: Gucci Mane und das italienische Luxuslabel Gucci haben sich für die Gucci Cruise 2020 Kampagne zusammengetan. Dazu gab der Rapper nun bekannt, noch im Oktober ein neues Album zu veröffentlichen.

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US-Rapper verklagt Nicki Minaj auf $200 Millionen

US-Rapper verklagt Nicki Minaj auf $200 Millionen

Von Michael Rubach am 05.01.2021 - 14:05

Der Track "Rich S*x" könnte für Nicki Minaj ein teures Nachspiel haben. Wie jetzt bekannt wurde, hat ein Artist aus Queens namens Brinx Billions die Rapperin und ihr Label auf 200 Millionen Dollar verklagt. Er behauptet, dass der US-Star den Track von ihm kopiert habe. Eine angemessene Entschädigung soll er nicht erhalten haben.

Songwriter fühlt sich von Nicki Minaj um seinen Track gebracht

Nach Informationen von TMZ habe Brinx Billions seine Version des Songs Nicki Minaj schon vor dem Jahr 2016 vorgespielt. Die New Yorker Rapperin sei daraufhin vom Potenzial des Songs überzeugt gewesen. Sie habe das Ganze als "extrem gut vermarktbar" und als "globaler Hit" bezeichnet. 2018 landete "R*ch Sex" schließlich samt Feature von Lil Wayne auf ihrem Album "Queen".

Brinx Billions ist mit seinem bürgerlichen Namen in der Datenbank der ASCAP (ähnlich wie in Deutschland die GEMA) offenbar sogar in den Credits des Songs vermerkt. Eine ausreichende Würdigung seiner künstlerischen Leistung sieht er darin anscheinend nicht. Er betrachtet sich eher als alleiniger Urheber von "R*ch Sex". So habe Nicki Minaj auch Textzeilen von ihm übernommen. Beide würden sich seit 2007 kennen. Aus seiner Sicht beruhe "R*ch Sex" in fast allen Bereichen auf jenem Song, den Nicki Minaj einst präsentierte. Neben der US-Künstlerin sind ebenso Universal, Cash Money und Young Money von der Klage betroffen.

Die Debatte um Songwriting und womöglich unzureichende Credits hatte auch hierzulande kürzlich Fahrt aufgenommen. Dabei standen die "Babsi Bars" von Shirin David im Fokus.

Shirin David reagiert auf Ghostwriting-Debatte nach "Babsi Bars"

Shirin David steht aktuell in der Kritik, da sie angeblich ihre Autoren schlecht bis gar nicht bezahlen würde und nicht genug Credits geben würde. Die Vorwürfe stammen von der ebenfalls als Texterin arbeitende Yasmin Ayhan, die sich nach einem Kommentar von Shirin in ihrer Instagram-Story ausgiebig zu dem Thema äußerte.


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