Neues Standbein: Anna-Maria Ferchichi ist jetzt Bitcoin-Minerin
Bushido mit Zahnstocher

Bushidos Karriereende rückt in greifbare Nähe. Aber womit möchten die Ferchichis ihren Lebensunterhalt finanzieren, nachdem der EGJ-Chef das Mic ein für alle Mal an den Nagel gehängt hat? Genau darum geht es in einer neuen Folge des "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi"-Podcasts. Spoiler: Kryptowährungen spielen hierbei mittlerweile anscheinend die größte Rolle.

Rap und RTL: Wie sich Bushido & Anna-Maria ihr Vermögen aufbauen

Gerade Anna-Maria hätte viele Nachfragen aus ihrer Community zum Thema Geld bekommen: Wie kann sich die Familie ihr Leben leisten? Sogar RTL sei mit dieser Frage auf das Ehepaar zugekommen, weil beim Sender lauter Publikumsfragen eingehen würden, die ebenfalls in genau diese Kerbe schlagen. In der neuen Podcast-Folge liefert Anna-Maria Klarheit.

Zum einen habe Bushido sich als Musiker ein "ganz schönes Vermögen" anhäufen können. Zwischendurch seien einige Vermögenswerte eingefroren gewesen, was sich auf den jahrelangen Rechtsstreit mit Arafat Abou-Chaker zurückführen lässt – Anfang 2023 war diesbezüglich die Rede von neun Millionen Euro, auf die Bushido keinen Zugriff gehabt hätte. Mittlerweile sei dahingehend aber wieder alles beim Alten.

Zum anderen habe auch Anna-Maria sich dazu entschieden, all ihr Geld beiseite zu legen. Ein Schritt, den ihr Ehemann durchaus respektiert: "Sparen ist wirklich schwierig", wie Bushido zugibt. Denn gerade in den letzten Jahren hätten die beiden durch ihre Öffentlichkeit "so viel Geld" aus verschiedensten Richtungen verdient, dass Anna-Marias Vermögen sehr schnell gewachsen sei.

Die gemeinsamen Projekte mit RTL dürften einen großen Teil davon ausmachen. Wie hoch die Summen sind, die dort fließen, verraten die beiden aber nicht. Weder in der Podcast-Folge, noch in der absehbaren Zukunft.

Immobilien oder Bitcoin? So wird das Ersparte aus dem Hause Ferchichi angelegt

Einstweilen gab es familieninterne Bestrebungen, Fuß in der Immobilienbranche zu fassen. Zur Erinnerung: Im September letzten Jahres haben Bushido und Anna-Maria ihre Maklerlizenz in Dubai erhalten – wir haben berichtet. Zum Kauf einer Luxusimmobilie in den Emiraten sei es laut Anna-Maria letzten Endes aber nie gekommen. Dafür seien die Zweifel in Bezug auf Rendite und Flexibilität bei ihr wohl einfach zu groß gewesen. Als Anlageoption sei das zwar "solide, aber es dauert einfach viel zu lange", so Anna-Maria.

Als Bushido ihr vor einiger Zeit aber Nachhilfe in Bezug auf Bitcoin gegeben hat und ihr erklärte, warum Kryptowährungen "die Zukunft" seien, habe sie gar nicht mehr lange gezögert. Seine Beratung sei wohl sogar so überzeugend gewesen, dass sie unter die Gründerinnen gegangen ist und eine eigene Firma an den Start gebracht hat, in der mittlerweile wohl ein Großteil ihres angesparten Geldes steckt. Diese Firma fokussiere sich einzig und allein auf Bitcoin-Mining.

Was bedeutet das? Kurz erklärt geht es beim Mining darum, neue Bitcoin zu "schürfen", also zu erzeugen. Damit wird das gesamte Netzwerk gesichert. Hierfür wird spezielle Soft- und Hardware genutzt; in der Regel wird eine ganze Farm mit den entsprechenden Rechnern aufgebaut. So auch im Falle von Anna-Maria Ferchichi. Bushido ordnet ein, dass die Aufgaben dahinter "sehr, sehr mathematisch" und "emotionslos" seien, offenbar aber auch sehr rentabel. Den beiden sei hierdurch eine "unglaubliche Freiheit gegeben", weil die Mining-Farm mittlerweile sogar den "Löwenanteil" all ihrer Einkünfte ausmache. Bushido könne sich sein Karriereende tatsächlich nur durch die Firma seiner Ehefrau leisten.

In den Emiraten ist dieses Unterfangen "politisch sicher", erklärt Anna-Maria. Außerdem ist sie gerade deshalb vom Mining überzeugt, weil diese Einnahmequelle - sobald einmal aufgebaut - zu großen Teilen passiv ist. Auch Bushido findet es "richtig cool", dass seine Frau diesen Schritt gewagt hat. Die kann ihrer neuen Verdienstmöglichkeit ebenfalls eine Menge abgewinnen:

"Du hast uns jahrelang ernährt und jetzt mach' ich das einfach!"

Gerade im Hinblick auf den Energieverbrauch ist das Thema Bitcoin-Mining umstritten. Während kritische Stimmen befürchten, dass dieser Vorgang Strom verknappt und die Energiepreise steigen lassen könnte, argumentieren Befürworter, dass Mining-Farmen zunehmend auf überschüssigen Strom setzen und die Stromnetze sogar stabilisieren könnten. In Ländern wie China ist das Mining von Kryptowährungen bereits verboten.

Die gesamte Podcast-Folge kannst du dir hier anhören. Ab Minute 24:45 geht es ums Geld:

Bevor es in den Bitcoin-Ruhestand geht, wird es für Bushido im nächsten Jahr noch einmal auf eine letzte Tour gehen. Danach ist offenbar ein für alle Mal Schluss mit der Musik.

Die Beweggründe für Bushidos Karriereende kannst du dir hier durchlesen:

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