Neues Banger Musik-Signing in Arbeit & sein Traum-Feature: Farid Bang gibt sich offen

Farid Bang hat in seiner Instagram Story auf Fragen von Fans geantwortet. Dabei hat er einige News in eigener Sache rausgehauen und zeitgleich Statements zu anderen Acts abgegeben. Dabei kündigte Farid an, dass es bald ein neues Banger Musik-Signing geben wird, dass Jasko als nächstes seine Promophase starten werde, teilte mit, dass er weder ein Buch, noch einen Kinofilm plane, es kein weiteres Release mit Kollegah geben wird und sein Traumfeature 50Cent sei. Zudem äußerte er sich positiv über Sun Diego. 

Neues Banger Musik-Signing

Auf die Frage eines Fans, ob es bald ein neues Signung bei Banger Musik geben werde, antworet Farid Bang eindeutig, nennt allerdings keine Namen. Dennoch soll der neue Act bereits "in wenigen Wochen" unterschreiben. Lange müssen sich die Fans also wohl nicht mehr gedulden.

Farid Bang plant weder Buch noch Film

Um einen "JBG"-Film mit Kollegah hatte es bereits seit 2016 Gerüchte gegeben. Den Film, der bereits 2017 erscheinen sollte, mussten die beiden vorerst auf Eis legen, erklärten Anfang dieses Jahres allerdings, dass der Plan weiterhin bestehe und der Streifen noch in diesem Jahr in die Kinos kommen solle. Das hat sich nun offenbar erledigt. Auf die Frage eines Fans, ob noch Buch oder Kinofilm von Farid Bang erscheinen, antwortet Farid Bang trocken und eindeutig mit "Nein". Das sollte allen Spekulationen ein Ende setzen. 

Kein weiteres Album mit Kollegah & 50Cent als Traumfeature

Doch nicht nur auf eine cineastische Zusammenarbeit zwischen Farid Bang und Kollegah müssen die "JBG"-Fans in Zukunft verzichten. Es wird auch kein weiteres Album der beiden geben. Auf die Frage, ob "JBG 3" das letzte Album mit Kollegah war, antwortet Farid eindeutig mit "Ja". Damit endet wohl endgültig eine Trilogie, die mittlerweile komplett indiziert ist. Die Albumreihe war dennoch eine Erfolgsgeschichte, die der letzte Teil mit diversen Bestmarken zu krönen vermochte. Was allerdings vorrangig hängen bleibt, ist die Diskussion um eine Farid Bang-Line und eine daran anschließende Diskussion um Antisemitismus und die Grenzen der Kunstfreiheit, an deren Ende Kollegah und Farid Bang Einsicht zeigten und zur Aussöhnung Auschwitz besuchten. Insbesondere zeigte sich danach geläutert und will in Zukunft auf Lines, die die Shoa für Punchlines nutzen, verzichten. Schon häufiger hatte Farid Bang davon gesprochen, dass er davon träume, eine Tages ein Feature mit 50Cent aufzunehmen. Ob der Track "International Gangstas", auf dem unter anderen auch 6ix9ine am Start war, Farid Bangs Chancen erhöht hat, darüber lässt sich nur spekulieren. Immerhin war 6ix9ine bereits ein 50Cent-Feature vergönnt und er könnte die beiden connecten.    

Lob für Sun Diego & Ankündigung eines Jasko-Releases

Anhänger das Banger-Camps dürfen sich bereits in absehbarer Zeit auf neuen Output freuen. Jasko wird das nächste Release aus dem Hause Banger Musik liefern. So kündigt es Farid an. Weitere Infos gibt es allerdings noch nicht. Dafür lobt Farid Bang einen alten Kontrahenten. Auf die Frage eines Fans zu Meinung über Sun Diego antwortet der Banger-Chef ganz offen: "Super Rapper und super Typ". Auch Farid Bangs "JBG 3"-Partner Kollegah sieht die jahrelangen Differenzen mit Sun Diego mittlerweile deutlich entspannter. Ob das etwas mit dem positiven Statements Farid Bangs zu tun hat, ist schwer zu sagen. Sun Diego wird die positiven Worte allerdings zur Kenntnis nehmen.

Welchen Deutschrap-Klassiker Farid Bang in Zukunft allerdings neu aufbereiten möchte, kannst du hier nachlesen:

Farid Bang & Fler planen Fortsetzung eines Deutschrap-Klassikers

Big News aus der kommenden Folge #waslos mit Fler: Für sein neues Album hat Flizzy tatkräftige Unterstützung von Farid Bang bekommen. Welchen Song von vor über einem Jahrzehnt die beiden gemeinsam neu aufgelegt haben, erfährst du im ersten Teaser zum Interview.

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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