Neue DMX-Single soll "Fake" sein

 

Letzte Woche erschien die neue DMX-Single "Know What I Am" über die offiziellen Kanäle des verstorbenen Rappers. Nun wurden schwere Vorwürfe gegen das Label XRay Records veröffentlicht. So soll der Song nie durch DMX-Nachlass freigegeben worden sein.

Kritik an neuer DMX-Single "Know What I Am"

Die neue DMX-Single "Know What I Am" soll "Fake" sein. Ein auf den ersten Blick komisch anmutender Vorwurf. Auf dem Track ist schließlich ganz klar die Stimme des New Yorkers zu hören und der Song erschien auch über X' offizielle Kanäle.

Der bekannte (und nicht ganz unumstrittene) A&R und ehemalige DMX-Manager Matthew "M80" Markoff hat nun jedoch gegenüber HipHopDX erklärt, dass der Song so eigentlich nie hätte erscheinen sollen. "Know What I Am" wäre nie durch die Hinterbliebenen des Rappers freigegeben worden. Stattdessen versuche sich das Label XRay Records unrechtmäßig an DMX zu bereichern. Die Vocals würde aus einer Aufnahme-Session von 2014 stammen. Die habe man nun auf einen Rock-Beat geklatscht und als neuen Song verkauft. Der Besitzer des Labels, Brian Perrera, soll sich sogar unrechtmäßige Writer-Credits für die Single gegeben haben.

"XRay Records haben die Vocals, die nie für die Veröffentlichung vorgesehen waren, aus den "The Redemption of the Beast"-Sessions um 2014 genommen und die Produktion zu einem lächerlichen Sch*iß-Rock-Soundtrack umfunktioniert."

XRay Records hatten zuvor bereits ein DMX-Best-Of-Album rausgebracht, das ebenso "Fake" sein soll. All das, ohne dass DMX' hinterbliebene Familie dadurch einen "ergiebigen Gewinn" hätte verzeichnen können.

Ein Statement von XRay Records gibt es noch nicht.

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von dem Song machen:

"Exodus": Posthumes DMX-Album

Das letzte neu-veröffentlichte DMX-Album war das posthum erschienene "Exodus", das knapp einen Monat nach dem Tod des Rappers erschien. Während dies bei einigen Fans Anklag fand, hinterließ das Veröffentlichen von Musik eines Artists nach dessen Ableben bei vielen einen faden Beigeschmack. Einige beklagten, dass DMX einem Release dieser Songs zu Lebzeiten auf keinen Fall zugestimmt hätte. Ein Vorwurf, den sich nicht nur "Exodus" anhören muss:

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