Nipsey Hussle-Doku: Netflix überbietet offenbar Apple & Amazon

Netflix sichert sich die Rechte an einer großen Nipsey Hussle-Doku. Laut THR hat der Streaming-Gigant für die Rechte zwischen 10 und 20 Millionen US-Dollar bezahlt. Auch Amazon und Apple sollen Interesse an dem Stoff angemeldet haben, wurden aber offenbar von Netflix ausgestochen. Die passende Regisseurin gibt es auch schon für das Projekt: Ava DuVernay übernimmt die Funktion. Sie zeichnet unter anderem auch schon für das Nipsey Hussle-Tribute bei den Grammys verantwortlich.

Netflix & Ava DuVernay arbeiten an Nipsey Hussle-Doku

Rechte gesichert: Um die Rechte an dem Stoff wurde wohl schon eine ganze Weile gerungen, jetzt hat das Kräftemessen der Streaming-Plattformen aber wohl ein Ende. Netflix sichert sich die Dokumentation über den Rapper. laut den Quellen des Hollywood Reporters arbeitet Ava DuVernay an dem Projekt.

Es gibt wohl niemanden, der besser geeignet wäre. Die Regisseurin hat bereits das Nipsey Hussle-Tribute bei den Grammys mit Meek Mill, DJ Khaled und John Legend inszeniert. Außerdem wurde sie unter anderem schon für einen Oscar nominiert und hat auch bereits einen Emmy gewonnen – auch wenn all diese Preise nicht unbedingt aussagekräftig sein müssen.

Mit Ava DuVernay dürfte trotzdem die perfekte Regisseurin für den Job gefunden worden sein. Sie hat nämlich auch bereits die Netflix-Dokumentation "The 13th" gedreht, in der es um das US-Justizsystem und dessen Probleme sowie Ungerechtigkeiten geht. Während der Oscar Awards-Saison 2017 verpflichtete sie dann niemand anderen als Nipsey Hussle. Und zwar um darüber zu sprechen, wie Inhaftierte ausgenutzt werden und wieso das Gefängnis-System innerstädtische Communities zerstört.

Grammys 2020: Rassismusvorwürfe, Tribut für Nipsey Hussle & Gedenken an Kobe Bryant

Von Clark Senger am 01.02.2020 - 18:02 LeBron James ist nicht nur einer der besten Basketballer, die jemals einen Court betreten haben, sondern in der Regel auch ein unterhaltsamer Kerl. Kurz vor dem ersten Spiel seiner LA Lakers nach dem Tod der legendären #24 Kobe Bryant sah man King James in einem ganz anderen Modus: emotional tief getroffen und mit Tränen in den Augen.

Netflix soll sogar Apple & Amazon überboten haben

Bevor Netflix offiziell die Rechte an der Nipsey Hussle-Doku übernommen hat, sollte das Ganze wohl eigentlich bei Apple stattfinden. Auch Amazon habe sich um die Rechte bemüht, woraus aber allem Anschein nach nichts geworden ist.

An die Summen, die Apple für den Billie Eilish-Streifen (offenbar 26 Millionen US-Dollar) oder Amazon für die Rihanna-Doku (anscheinend 25 Millionen US-Dollar) bezahlt haben, soll der Deal allerdings nicht heran reichen. THR spricht von einem Betrag "in den Teens", also irgendwo im mittleren Bereich zwischen 10 und 20 Millionen.

Wie das Erbe von Mac Miller, Michael Jackson, Nipsey Hussle & mehr geregelt wird

Mac Miller hat zu Lebzeiten offenbar ziemlich exakt darüber nachgedacht, was nach seinem Tod geschieht. Das geht nun aus einem Bericht von TMZ hervor. Der im September 2018 verstorbene Rapper lässt Vermögenswerte von insgesamt 11 Millionen Dollar an seine Freunden sowie seine Familie verteilen.

Wieso bringt Netflix eine Nipsey Hussle-Doku?

Nipsey Hussle war ein Phänomen. Der Rapper hat sich nicht nur durch seine Musik verdient gemacht. Insbesondere im späteren Verlauf seiner Karriere wurde er immer mehr zu einer Art Idol und zu einem strahlenden Vorbild. Leider wurde er dann viel zu früh erschossen.

Nipsey Hussle hat sich vor allem dafür eingesetzt, die Gemeinschaften zu stärken und gegen Gang-Gewalt einzustehen. Der Mann inspirierte bereits zu Lebzeiten unzählige Menschen und nach seinem Tod marschierten sogar verfeindete Gangs gemeinsam durch Los Angeles.

Es gibt sogar einen Buch-Club, der sich mittlerweile in den USA ausbreitet. Darin lesen Fans aus allen Gesellschaftsschichten die Bücher, die auch Nipsey Hussle inspiriert haben:

Von Nipsey Hussle inspirierter Buch-Club breitet sich in den USA aus

Nipsey Hussle war nicht nur Rapper und Aktivist, sondern auch eine Leseratte. Er wollte seine Hood verbessern und gab vielen Menschen Hoffnung. Aber obwohl er leider viel zu früh gestorben ist, bleibt sein Vermächtnis für ewig. Dazu zählt mittlerweile auch ein Buch-Club, der sich in den USA ausbreitet: Menschen aus den unterschiedlichsten Backgrounds lesen die Bücher, die Nipsey Hussle empfohlen hat.

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Doku über Pop Smoke ist in Arbeit

Doku über Pop Smoke ist in Arbeit

Von Alina Amin am 16.04.2020 - 14:23

Pop Smoke hat mit seiner Brooklyn-Edition von Drill nach wie vor einen großen Einfluss auf aktuelle Musiktrends und inspiriert so einige Künstler – national sowie international. Nachdem das posthume Album des verstorbenen Rappers angekündigt wurde und in reger Arbeit ist, hat sein ehemaliger Manager Steven Victor nun auch die Veröffentlichung einer Dokumentation bekanntgegeben. 

Pop Smoke erwähnte die Doku schon vor seinem Tod

Dass der Drill-Künstler mal groß rauskommt, hat sich schon vor seinem Ableben angebahnt: Ungefähr zwei Wochen vor seinem Tod im Februar hat der damals 20-Jährige mit Complex über seine Vergangenheit, Musik und Pläne für die Zukunft gesprochen. 

Im Interview hat er eine Doku angeteasert, die sich mit seinem Werdegang und seiner Person beschäftigen sollte: 

"Ich werde einen Film oder eine Dokumentation rausbringen. Es wird über mich sein. Ich werd ihnen zeigen wo ich früher gewohnt habe, was ich gemacht habe und wieso sie mich so sehen, wie sie es tun."

("I’m gonna put out a movie or a documentary. I’m gonna make that shit about me. Walk 'em through where I used to live, where I used to be at, and why they look at me the way they look.")

Steven Victor arbeitet hart an Pop Smokes Album & Doku

Im neuesten Gespräch mit Complex hat der ehemalige Manager von Pop Smoke – Steven Victor – verlauten lassen, dass er hart an dem posthumen Album und der Doku von Pop Smoke arbeite.  

"Ich arbeite hart an diesem Pop Smoke-Album und an einer Doku für ihn. Und seiner Stiftung."

("I'm working really, really hard on this Pop Smoke album […] [a]nd I'm working on a documentary for him, too. And his foundation.")

Der ehemalige A&R von Def Jam hat schon einiges an Erfahrung im Musikbusiness gesammelt: Aktuell ist er Chef seines eigenen Labels Victor Victor, vor Def Jam war er im Management von Kanyes G.O.O.D Music tätig. 

Mehr Infos zu Pop Smokes posthumen Album, welches von 50 Cent höchspersönlich produziert werden soll, gibt es hier: 

50 Cent macht Pop Smokes posthumes Album zu seiner persönlichen Mission

Knapp zwei Wochen nach Pop Smokes Tod hat 50 Cent sich selbst für die Rolle des Executive Producers des ersten posthumen Albums ins Spiel gebracht. Der Labelchef Steven Victor des verstorbenen New Yorker Rappers hat bei Instagram bereits grünes Licht für Fiftys Plan gegeben, dem nun nichts im Weg stehen dürfte.


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