Es hat wahrlich lange gedauert, bis Hot Pursuit -Fans wieder auf ihre Kosten kommen durften. Es war Ende der 90er, als Rennspielfans seinerzeit mit Need for Speed 3: Hot Pursuit wahnwitzie Rennen fuhren, um von der Polizei aufs Korn genommen zu werden oder entkommen zu können.

Doch eins nach dem anderen: Need for Speed: Hot Pursuit bietet ein zusammen hängendes Streckennetz von rund 200km und mehreren Klimazonen. Für Singleplayernaturen steht ein Karrieremodus im Mittelpunkt, bei dem man mal für die Polizei Raser stoppt oder eben als Raser derselben entkommt. Für Siege und gelungene Manöver erhält man Kopfgeld, wofür man schnellere Autos und neue Rennen erhält. Die Rennen selbst spielen sich wie Burnout - kein Wunder, schließlich zeichnet sich Entwickler Criterion auch für Need for Speed: Hot Pursuit verantwortlich. Das gilt sowohl für das Fahrverhalten der Boliden als auch für das Boostsystem. Fahren im Gegenverkehr, knappe Überholmanöver oder Drifts füllen den Turbo, der sobald gezündet einen kurzen Geschwindigkeitsschub gewährt.


Wichtiger als der Turbo sind die Waffensysteme. In jedem Rennen stehen beiden Seiten Nagelbänder und ein EMP, das die Elektronik des Gegners lahm legt, zur Verfügung. Als Cop baut man Straßensperren und fordert Nagelbänder werfende Helikopter an. Raser dürfen einen Turbo zünden oder werfen einen Störsender, der die EMPs und Nagelbänder unschädlich macht. Diese lassen sich in drei Leveln ausbauen und werden so noch effektiver. Die Waffensysteme sind die Prise Salz in der Hot Pursuit -Suppe und machen die Raserei noch actionreicher als das letzte Burnout . Aufgrundd er typischen Gummiband-KI der NfS-Serie, führt man nie zu weit vorne - auch wenn das, wie bereits in den Vorgängern, ziemlich nervig sein kann. Die Modi ohne die Waffen, spielen sich dagegen fast schon plump.

Alles andere als plump spielt sich der Onlinemodus, bei dem sich bis zu acht Spieler online messen. Verfolgungsjagden mit der Polizei, normale Rennen und der Interceptor-Modus, bei dem ein Spieler von den Cops gejagt wird und das Autolog, dass die Rennrekorde deiner Onlinebuddies festhält, sorgen für lang anhaltende Unterhaltung. Verantwortlich dafür ist auch das sogenannte Autolog, welches einen bereits vor dem Rennen mit den Erfolgen und Rekorden der Buddyliste versorgt. Doch nicht nur das, auch während des Rennens wird der Spieler mit seinen Kollegen verglichen. Das spornt an.

Wer braucht da schon Tuningmöglichkeiten? Wer will da schon sein Auto individuell gestalten? Genau das ist in Need for Speed: Hot Pursuit nämlich nicht mehr möglich. Technisch dagegen macht Need for Speed: Hot Pursuit erwartungsgemäß alles richtig. Die Optik läuft stabil und detailreich über den HD-TV. Die Motoren selbst klingen satt und springen einen regelrecht an.

Bewertung:
5 von 6

Fazit:

Ich gebe zu ich habe Need for Speed 3: Hot Pursuit geliebt. Da fällt es mir nicht schwer auch für Need for Speed: Hot Pursuit eine hohe Wertung zu zücken, auch wenn sich das Game etwas oldschoolig spielt. Need for Speed: Hot Pursuit ist männlich! Wie ich das meine? Primitiv, aber spaßig! Nicht mehr und nicht weniger.

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