Nächste Niederlage vor Gericht: The Game muss Einnahmen seines neuen Albums abgeben

Letzte Woche ist mit "The Documentary 3" das neue The Game-Album und der Abschluss der "Documentary"-Trilogie erschienen. Die Einnahmen an der Platte gehen wohl aber zu großen Teilen nicht an den Rapper selbst: Wie das Portal AllHipHop berichtet, soll das Berufungsgericht des zweiten Bezirks von Kalifornien einen Antrag abgelehnt haben, die Alben-Einnahmen von The Games Verpflichtungen gegenüber Priscilla Rainey auszuschließen.

The Game unterliegt erneut vor Gericht

Rainey hatte The Game im Jahr 2015 wegen sexueller Nötigung verklagt und den Prozess im Folgejahr gewonnen. Ihr wurden im Zuge dessen rund sieben Millionen US-Dollar zugesprochen. The Game versucht seitdem, die Zahlung dieser Summe herauszuzögern oder gar zu verhindern. Allerdings mit wenig Erfolg. Am 26. August bestätigte besagtes Gericht ein Urteil aus dem Jahr 2023, das Rainey unter anderem das Haus des Rappers sowie Markenrechte an seinem Namen zugesprochen hatte.

Seitdem soll sie rund 500.000 US-Dollar aus alten Veröffentlichungen wie "Born 2 Rap" und Masterrechten des Labels L.A. Prolific Records erhalten haben. In diese Liste an Werken, aus deren Einnahmen Rainey bezahlt wird, reiht sich "The Documentary 3" nun ein. Zwar wurden ihr in diesem Fall nicht die direkten Rechte an dem Album übertragen, "The Documentary 3" wurde nämlich nicht über  L.A. Prolific Records veröffentlicht. Jedoch müssen bereits bestehende Inkassoaufträge fortan mit unter anderem den Einnahmen aus diesem Album beglichen werden.

Priscilla Rainey beschuldigt The Game, sie im Rahmen der Dreharbeiten zur Reality-Show "She Got Game" unter dem Vorwand eines verpflichtenden Dates zu einem Treffen gelockt und dort sexuell genötigt zu haben. Der Rapper bestreitet bis heute, trotz Verurteilung, seine Schuld. Unter anderem weil er sich im Zuge der Klage über Rainey lustiggemacht hatte, ist die Summe, die er zahlen muss, überhaupt so hoch. Ihr wurden nämlich rund eine Million Dollar Schadenersatz zugesprochen, sowie weiter sechs Millionen Dollar an weiteren Schäden, weil The Game sie online attackiert hatte.

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