Was Ufo361 im letzten Jahr an Umsatz gemacht hat

Für Ufo361 bleibt das vergangene Jahr karrieretechnisch in guter Erinnerung. Mit Ich bin ein Berliner und Ich bin 2 Berliner kreierte er einen bis dato nie da gewesenen Hype um seine Person, was sich auch in den Finanzen widerspiegelt.

Wie Ufo soeben twitterte, habe er im vergangenen Jahr 160.000 Euro Umsatz gemacht. Amtliche Zahlen, die Ufo sprechen lässt.

Mister T on Twitter

Letztes Jahr 160.000€ Umsatz! ✔️

Auch in diesem Jahr läuft es für ihn bislang wie am Schnürchen. Allerdings legte er dafür einen nicht immer leichten Weg zurück:

Die Erfolgsmeldungen bei Ufo361 reißen nicht ab

Bei Ufo361 läuft's. Sowohl Release- als auch livetechnisch jagt eine Erfolgsmeldung die nächste.Wie Ufo heute bekannt gab, ist die Deluxe Box zu Ich bin 3 Berliner gut zwei Monate vor Veröffentlichung nahezu ausverkauft. Bei Amazon bedeutet das Platz #1 in den Kategorien "Box-Set" sowie "Rap & Hip-Hop".

Der schwierige Weg: Ufo361 blickt auf seine bisherige Karriere zurück

2010 den ersten Song aufgenommen, heute 30.000.000 Aufrufe auf seinem YouTube-Kanal, vier Solo-Releases, zwei davon in den Charts (Ich bin ein Berliner #57, Ich bin 2 Berliner #13) - das ist die Karriere von Ufo361 in wenigen Zahlen. Zahlen, für die der Kreuzberger einen anstregenden Weg gegangen, wie er heute mit einem langen Facebook-Post verdeutlicht.

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Kommentare

Krass wenig für die ganze investierte Arbeit, gerade auch mit dem Live Pensum!!! Kurzfristig auf Festivals als Ersatz einspringen etc.
Leider wird Kunst immer noch schlecht bezahlt...

Vor allem Umsatz ! Abzüglich allem was er abführen muss.... für den Aufwand echt wenig Geld ! Schätzungsweise bleiben davon dann knapp 40.000 € über. Ein Durchschnittsgehalt... Arm!

Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Typisch wie die Rappers immer mit Ihrem Umsatz prahlen. Wie wäre es mal mit dem Gewinn?? Wenn die Kosten bei 170 TEUR lagen, dann bleibt auch nichts vom Umsatz über....

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Rekordjahr 2019: GfK zeigt, wie Deutschrap die Charts zerlegt hat

Rekordjahr 2019: GfK zeigt, wie Deutschrap die Charts zerlegt hat

Von Robin Schmidt am 16.01.2020 - 13:35

Nicht nur einzelne Künstler konnten 2019 mit ihren Streamingzahlen beachtliche Erfolge einfahren. Auch die gesamte Hiphop-Szene darf sich über einen neuen Rekord freuen: 18 Alben erreichten im letzten Jahr Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts. Damit holten sich so viele Rapper wie nie zuvor die Spitzenposition.

Neuer Rekord 2019: 18 Hiphop-Alben auf Platz 1 der Charts

Das Marktforschungsinstitut GfK Entertainment ermittelt anhand der Verkaufs- und Streamingzahlen wöchentlich die Offiziellen Deutschen Charts. In einer Auswertung zum Jahr 2019 hat das Institut festgestellt, dass es 18 Rapplatten auf Platz 1 der Albumcharts schafften. Verglichen mit den Zahlen aus den letzten Jahren bis 2000 ergibt sich daraus, dass 2019 ein neuer Rekord aufgestellt wurde. Bisher waren 2018 und 2015 mit jeweils 17-Nummer-1-Alben die stärksten Jahre für Hiphop.


Foto:

GfK Entertainment

Capital Bra, Dendemann, Shirin David: Diversität auf Platz 1

Die 18 Künstler*innen, die es 2019 mit ihrem Werk auf Platz 1 schafften, könnten dabei diverser nicht sein. Capital Bra ist mit seinem Soloalbum "CB6" und der Kollaboplatte "Berlin Lebt 2" mit Samra gleich zweimal vertreten. Dazu holte sich Kool Savas mit "KKS" den Thron, Azet & Zuna mit "Super Plus", KC Rebell mit "Hasso" und Shindy mit "Drama". Dendemanns erstes Album ("Da nich für!") nach acht Jahren erreichte ebenso Platz 1 wie RAF Camoras wohl letzte Platte "Zenit". Fler mit "Colucci" oder Ufo361 mit "Wave" pushten den aktuellen Zeitgeist ganz nach vorne. Mit Shirin David ("Supersize") holte sich die erste Rapperin Platz 1 der Albumcharts.


Foto:

GfK Entertainment

Wie die Liste von GfK Entertainment zeigt, hielt sich keines der Alben länger als eine Woche auf Platz 1. Das war in den vergangenen 20 Jahren auch nicht wirklich anders.

Eminem und Bushido holten in den 2000er Jahren regelmäßig Platz 1

Betrachtet man die Entwicklung der Hiphop-Alben, die es auf Platz 1 der Charts schafften, lässt sich erkennen, dass die Verlaufskurve ab 2009 kontinuierlich steigt.


Foto:

GfK Entertainment

Das Jahr 2013 war dann der Icebreaker für gut positionierten Rap in den Charts.Gleich zehn Alben, darunter zum Beispiel Caspers "Hinterland" oder "JBG 2" von Kollegah und Farid Bang, kletterten auf die 1. In den Jahren zuvor schafften es in aller Regel nur Bushido oder Eminem mit ihren Werken ganz nach oben.

Aus dieser Liste der GfK, die bis ins Jahr 2000 reicht, war "The Eminem Show" dann auch das erste Album, das sich die Spitzenposition holte. Ein Jahr später sollten die Beginner mit "Blast Action Heroes" die erste 1 der Albumcharts von deutschprachigen Rap-Künstlern erreichen. Sido gelang 2008 mit "Ich und meine Maske" seine erste 1, Kool Savas mit "Aura" und Samy Deluxe mit "SchwarzWeiss" landeten erstmals 2011 ganz vorne. 


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