Nach der Veröffentlichung von "Fanpost 2": Fler wendet sich an Kollegah

Fler hat nicht lange auf seine Reaktion zu Fanpost 2 warten lassen. Nach der Sperrung des Clips wendet der Berliner sich auf Twitter an seinen Gegner Kollegah, lobt dessen Video und fordert, dass die Stellen zensiert werden, in denen es um seine Frau und seine Mutter geht.

Die netten Worte für den Clip könnten durchaus ernst gemeint sein: Das Fler-Double macht einiges her (Realtalk!) und auch sonst sieht das ganz gut aus, was StreetCinema da fabriziert hat. Etwas sarkastischer würden wir den Folge-Tweet einordnen, in dem Flizzy auf Kollegahs neues Album und Label anspielt.

Am Ende weiß natürlich nur er selbst, wie er das alles meint:

"Fanpost 2" ist da! Kollegah veröffentlicht neuen Disstrack gegen Fler

Es ist soweit: Flers Album Vibe ist ab heute erhältlich und nun haut Kollegah den zweiten Teil von Fanpost raus.Heute Morgen wurde bereits bekannt, dass am 9. Dezember auch ein neues Album folgen wird.

Kollegahs Disstrack "Fanpost 2" nach wenigen Minuten schon wieder offline

Während die halbe Rapszene kurz vor 18 Uhr auf Kollegahs YouTube-Kanal Bosshaft TV den F5-Button hämmerte, war man offenbar auch bei Maskulin bereit für den neuen Disstrack Fanpost 2 : Nach wenigen Momenten waren die 18:30 Minuten, die sich gegen Fler richten, schon wieder offline.

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Kommentare

Cool von Fler.

Also ich fand den Track sehr enttäuschend. Kolle ist nichtmehr das, was er mal war.
Er rappt alle 10 Sekunden von "Karotte im Arsch", "Karotte" "Karotte""Karotte""Karotte""Möhre"

Das nenn ich mal souverän. Hahahahahaha

voll der ********
heult sicher zuhause rum

sorry, aber wohl einer der schlechtesten disstracks aller zeiten... 18 min. und dann das?!

Gähhn..Karotte ...Möhre ..Realtalk bla bla..
Wo ist die Energie? Wo ist etwas neues?

Das schlimme ist ,das die Antwort wahrscheinlich auch schlecht wird..
Beef schnell beenden!

Hoffen wir mal das Manuellsen gegen wen auch immer er nicht meint mehr Knallt.

Der Disstrack ist schlecht. Fängt schon beim Beat an: typischer Kollegah Billo-Beat (wir auf all seinen Alben). Bitte nicht falsch verstehen: halte Kollegah was Technik und Wortgewandheit angeht für einen sehr talentierten Rapper - leider ist nur ein Großteil seiner Musik unhörbar. 100% den Takt trifft er nach über 10 Jahren im Rapgeschäft auch immer noch nicht - hatte ja Azad auch schon mal freundlich drauf hingewiesen. Zum Inhalt: 80% der Zeit wird auf die Karottenstory angespielt (damit wollte er Fler wohl emotional verletzen), der Rest ehrenlose Beleidigungen der Mutter, Frau und Verwandten von Fler. Was soll das? Kollegah tut immer als hätte er Stolz und Ehre, dabei ist er auch nur eine eingeschnappte ***** auf Anabolika, die sich versucht zu rächen - wie ein eingeschnapptes Kind. Und sowas nennt sich Boss?

Das muss man Fler lassen. Mega Reaktion! Hut ab!

War nicht wirklich bosshaft, ich bin enttäuscht

100% @B.A. Baracus

Schlechtes eintöniges Video langweiliger Beat...und mal ehrlich gesagt wenn Fler dich feige Sau kriegen tät würd er das was in dem Video ´dargestellt wird mit dir machen kleiner Felix Anton
Hat man ja gesehen wie krass du bist mit zig Bodyguards...stell dich ihm doch dann wird sich zeigen wer die Möhren in den Arsch kriegt
du mit deinem Flaum Bart willst krass sein dann nimm doch Flers Heraus Forderung an aber das tust du nicht weil du Schiss hast.Dich nimmt doch keiner für voll.Du und Farid seit Lappen

Kolle war vor flers Tür,fler kam nicht,
Kolle war auf dem Alex, fler kam nicht,
Kolle gab Konzert in Berlin, fler kam nicht.

Seit Jahren kein Konzert von Fler, weil er ne feige Sau ist...
Was willst du denn noch?

Wenn man das alles verfolgt hat, dann ist eigentlich klar, dass fler echt kein Mann ist...

Ja ja Euer King Kolle wäre vlt der beste Rapper wenn es da nicht einen richtigen Rapper namens S -Essah- KINGOFRAP geben würde. Wer auch nur n bissle von Rap versteht kann nicht Kolle für den besten halten. Und ausserdem wenn Sundiego es endlich nur einfach tut dann zerberstet er diesen Lappen da er das alles einfach noch besser kann. #REALTALK

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Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 12:41

In einer äußerst ausführlichen Instagram-Story fasst Laas seine Zeit bei EGJ zusammen. Eine Zeit, die laut eigener Aussagen vor allem von Angst geprägt gewesen sei. Die Angst, das neue Camp zu enttäuschen. Auch an seine beiden ehemaligen Beef-Kontrahenten Kollegah und Farid Bang richtet er Grüße aus.

Laas bei EGJ: "Thema Angst"

Bewegt durch Ali Bumayes Aussagen im neusten TV Straßensound-Interview über die EGJ-Zeit fühlt sich auch Laas bewegt ein paar Worte zu seinem Signing bei dem Berliner Label loszuwerden. So habe sein Umfeld ihm geraten, sich nach den schlechten Verkaufszahlen seines Albums "Daemon" wieder einen "normalen Job" zu suchen. Zu diesem Zeitpunkt habe Laas (jetzt auf Apple Music streamen) bei Freunden auf dem Sofa geschlafen und wäre broke gewesen.

Dann habe er von Freunden aus der Szene die Anfrage bekommen, ob er nicht am Ali Bumaye-Album mitarbeiten wolle. Daraufhin sei er schnell ein fester Teil des Labels geworden und Arafat habe ihn gefragt, ob er nicht bei EGJ unterschreiben wolle. Er habe sich in der Hiphop-Welt nie willkommen geheißen gefühlt, aber dort wurde er ohne Vorurteile so aufgenommen, wie er war. Zum ersten Mal habe er sich dazugehörig gefühlt.

"Nun war ich nach 15 Jahren Struggle endlich mal irgnedwo angekommen, wo es plötzlich wieder Sinn machte, an meine Musik zu glauben."

Zwar habe er dadurch seine Geldprobleme hinter sich lassen könne, allerdings hätten sich neue, zuvor nicht erahnbare Probleme aufgetan. Besonders mit Selbstzweifeln habe er zu Kämpfen gehabt. Zum ersten Mal hätten seine Moves auch direkte Auswirkungen auf das hinter ihm stehende Team gehabt. Und dieses habe er nicht direkt wieder verlieren wollen. Diese Angst, keine Fehler machen zu wollen, habe ihn "versteinert".

Bushido startet Beef mit Koolegah & Farid Bang wegen Laas

Als Farid ihn dann auf einem Song disste, habe Arafat bei diesem angerufen und das Ganze aus der Welt geschafft. Allerdings habe Bushido dann mit seiner Aussage im Promovideo zu Black Friday, dass Laas jetzt bei ihm seie und ihn niemand mehr dissen könne, ein größeres Thema daraus gemacht. Ähnliches hatte auch Ali im Interview erklärt, dass dieser eine Satz für den Beef mit Kollegah und Farid gesorgt habe.

Laas habe sich erst über die Rückendeckung gefreut, verstehe heute aber, dass es vor allem auch um eine Machtdemonstration ging. Aus der Angst, sein Camp zu enttäuschen, habe Laas auch wieder angefangen, gegen Kollegah zu feuern. Aus heutiger Sicht sei er allerdings sehr unzufrieden mit diesen Lines.

"Ich stand genau in der Mitte zwischen zwei Parteien, deren Egos sehr wahrscheinlich die Größten dieser Szene sind. Farid und Kollegah sind, wenn es um dieses Thema Beef geht, die absoluten Endgegner, Bushido und Arafat zum damaligen Zeitpunkt genauso."

Am Ende des Tages habe er nur versucht, so unbeschadet wie möglich aus dieser Situation wieder herauszukommen.

Doch habe ihn das ganze auch gelehrt, dass Angst ihm eigentlich nichts anhaben kann. Er sei schon am Boden gewesen und habe jedes "worst case Szenario" miterlebt und sei trotzdem mit erhobenem Haupte rausgekommen. Zum Schluss bedankt er sich sowohl bei Kollegah und Farid Bang als auch bei Bushdio und Arafat für diese Zeit, die in stärker gemacht habe. Ali Bumaye antwortete Laas nach seinem Statement, dass er "nur Liebe" für ihn habe.

Aber auch aktuell gibt es immer wieder Dinge, mit denen Laas zu kämpfen hat:

Nach Shirin David-Album: Laas wollte seine Karriere beenden

Nach der gemeinsamen Fertigstellung des zweiten Albums von Shirin David, meldet sich Laas in seiner Instagram-Story zu Wort und zeigt sich enorm selbstkritisch: Bis heute sei er auf nichts, was er erreicht habe, stolz. Nach der Zusammenarbeit mit Shirin David an den Texten von "B*tches brauchen Rap" sei er zum wiederholten Mal kurz davor gewesen, seine Karriere zu beenden.


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