Der Berliner Rapper  Blokkmonsta veröffentlichte gestern Abend ein Statement, in dem er seine Sicht der Dinge zu seiner Auseinandersetzung mit Staiger darlegte. Staiger äußerte sich heute ebenfalls erneut zu dem Zwischenfall, den Folgen und Hintergründen.

Blokkmonsta hatte vergangenen Dienstag mit fünf Begleitern die Büroräume des Online Magazins aufgesucht, um sich über eine Review, die Staiger  verfasst hatte, zu beschweren. Im Rahmen der Auseinandersetzung hatte er Staiger tätlich angegriffen (News: Angriff auf Staiger ).

Blokkmonsta erklärte jetzt in seinem Statement, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, dass der Streit  in Gewalt endete. An der Review habe ihn nicht die negative Bewertung seiner Musik, sondern der seiner Meinung nach respektlose Ton gestört:

"[N]egative Kritik stört mich an sich nicht. Aber was mich gestört hat war der Ton der Review. Ich wurde in dem Text als kompletter musikalischer Totalversager hingestellt, der höchstens noch unfreiwillig komisch ist. Ich hatte den Eindruck, es ging ihm nicht darum das Album zu besprechen, sondern mich als Idioten abzustempeln.

[...] Ich bin da nicht mit dem Ziel ihn zu schlagen hin. Ich wollte die Sache Angesicht zu Angesicht klären. "

Die komplette Stellungnahme Blokkmonsta s und seines Labels findest du im Hirntot Forum oder in der Übersicht über die Diskussion bei Spit-TV .

Staiger und Blokkmonsta haben ein klärendes Gespräch geführt und persönliche Differenzen ausgeräumt. Allerdings sehen beide den Zwischenfall in einem größeren Zusammenhang.  Blokkmonsta kritisiert allgemein mangelnden Respekt in der Szene.  Staiger betont dagegen bei Rap.de , dass auch in der Rapwelt Pressefreiheit ein hohes Gut ist und dass sie durch derartige Redaktionsbesuche und Drohungen nicht eingeschränkt werden darf.  Staiger :

"[Es scheint] eine weitverbreitete Annahme zu sein, dass man so das öffentliche Meinungsbild beeinflussen kann. Das ist falsch. Das dürfen wir uns als Redakteure nicht gefallen lassen, genauso wenig, wie Künstler in ihren Äußerungen nicht beschnitten werden dürfen.
[...] Ich weiß von mehreren kleineren Redaktionen und Bloggern, die ebenfalls schon bedroht und angegriffen wurden. Das muss defintiv ein Ende haben. Das darf man in Bezug auf die freie Meinungsäußerung nicht durchgehen lassen!"

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