Nach Rassismus-Attacke: Jérôme Boatengs Bruder BTNG antwortet Alexander Gauland

"Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben." Mit diesen Worten über Nationalspieler Jérôme Boateng sorgte die AfD, diesmal in Person von Parteivizesprecher Alexander Gauland, erneut für Empörung. Gauland bestritt die Äußerung anschließend. Ob die Lügenpresse wieder Schuld war? Nun reagierte Jérôme Boatengs Bruder und Rapper BTNG bei Facebook.

BTNGs Reaktion fällt erwartungsgemäß nicht sehr freundlich aus. Die AfD habe wieder einmal bewiesen, dass sie "Dreck" sei. "Alexander Gauland denkt, dass er meinen Bruder nicht als Nachbarn haben will, aber wenn er Tore schießt für dich und du Weltmeister wirst, dann gehst du saufen bis du umkippst", so BTNG. Zudem zollt er den Reporten, die Gaulands Darstellung des Falls widersprachen, Respekt.

Abschließend fragt BTNG sich, warum ausgerechnet sein Bruder und nicht Sami Khedira oder Mesut Özil angesprochen wurde.

Allerdings dürfte klar sein, dass derartige Aussagen bei jedem Menschen absolut unangebracht sind.

Hier BTNGs Video-Statement:

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Kommentare

Wie heißt der ******i? Sich wegen Rassismus aufregen und selbst Minderheiten diskriminieren. Weiter so!! Rap zeigt mal wieder wie sehr es für Toleranz steht

Von welchen Minderheiten sprichst du? von Managern?

Homo***uellen du ***********!! Erstmal Kommentar lesen, verstehen und dann die Fresse öffnen.

Möglichkeiten wären: Afd'ler, Rassisten, Arier( nicht der hiphop.de-Journalist)

Ohne Mist hör auf das auf rap zu schieben

Es stellt sich doch grundlegend die Frage, ob überhaupt noch jemand ( außer den Gesinnungsgenossen) noch neben diesem Herren wohnen möchte. Wie im Artikel schon erwähnt, wenn gewonnen wird, ist die AfD eine der ersten, die diesen "Sieg" für sich nutzen wollen, und dass ist dann wirklich verlogen, aber das sind wir von dieser Partei bereits gewohnt!

Schön unsachliche Diskussion. Das Niveau sinkt beachtlich mit dem Niveau der politisch uninformierten Teilnehmer der Diskussion. Ein höherer Schulabschluss ist sehr nützlich. Das Nachplappern der hirnlosen Inhalte der Chaotenpresse ist keine besonders anerkennbare Leistung. Hätte man sich mit dem Hintergrundinformationen der Presse befasst wäre aufgefallen, dass in der Berichterstattung irgendetwas faul sein muss. Das hat sich mittlerweile auch herauskristallisiert.
Die Erzfeinde der AfD (ich bin kein freund der AfD, aber unterstütze demokratisch sachliche Diskussionen) schiessen sofort ohne nachdenken, wenn sich nur ansatzweise eine kritikwürdige Nachricht aus irgendeinem Journal ergiesst. Damit unterstützten sie die in ihrer Glaubwürdigkeit ohnehin schwer angeschlagene Presse. Der Presse geht es um Quoten (Geld) und darum, immer der erste zu sein der die Nachricht verbreitet. Da bleibt keine Zeit für Recherchen und Überprüfung des Wahrheitsgehaltes.
Und ob Rapper BTNG nach Knastaufenthalt (und schwarzes Schaf der Familie) sich ein moralisches Urteil erlauben darf ist höchst fraglich. Nach dem Schulabschluss will ich gar nicht erst fragen.

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Hass-Kommentare gegen Lizzo: Facebook schreitet ein

Hass-Kommentare gegen Lizzo: Facebook schreitet ein

Von Michael Rubach am 18.08.2021 - 13:56

Nach längerer Pause meldete sich kürzlich Lizzo mit ihrer Cardi B-Kollabo "Rumors" zurück. Nach dem Drop des Videos sah sich die Künstlerin zahlreichen negativen Kommentaren ausgesetzt. Dabei ging es nicht etwa um den Song, sondern um Lizzos äußeres Erscheinungsbild. Social-Media-Riese Facebook hat sich den hasserfüllten Posts inzwischen angenommen und diverse Accounts aus dem Verkehr gezogen.

Lizzo bricht in Tränen aus

Allein der Track "Rumors" verdeutlicht, wie Lizzo (jetzt auf Apple Music streamen) die meiste Zeit auf Hate reagiert – mit Humor. Doch die Reaktionen auf ihr neues Video waren dieses Mal offenbar zu viel für die Grammy-Gewinnerin. In einem Instagram-Live-Stream zeigte sie sich in Tränen aufgelöst. All die Negativität ist an ihr nicht spurlos vorbeigegangen:

"Manchmal habe ich das Gefühl, die Welt liebt mich einfach nicht. Es ist so, als ob es egal ist, wie viel positive Energie du in die Welt steckst, du wirst immer noch Leute haben, die etwas Gemeines über dich zu sagen haben. Und zum größten Teil verletzt es meine Gefühle nicht; es ist mir egal. Ich denke nur, wenn ich so hart arbeite, sinkt meine Toleranz. Meine Geduld ist geringer. Ich bin sensibler und es setzt mir zu."

("Sometimes I feel like the world just don’t love me back. It’s like it doesn’t matFanter how much positive energy you put into the world, you’re still going to have people who have something mean to say about you. And for the most part it doesn’t hurt my feelings; I don’t care. I just think when I’m working this hard, my tolerance gets lower. My patience is lower. I’m more sensitive and it gets to me.")

Sie fügte an, dass Dinge über sie in den Raum gestellt würden, die keinen Sinn ergeben. Die Kommentare seien feindlich gegenüber dicken Menschen, rassistisch und verletzend. Wenn man ihre Musik nicht mag, sei das in Ordnung. Auch mit Kritik an "Rumors" sei sie einverstanden, aber viele Personen würden sie einfach nur wegen ihres Äußeren anfeinden. In einem TikTok-Video spekulierte sie zudem über die Gründe für solche Beleidigungen:

"Ich glaube wirklich, dass die Leute einfach nur angepisst sind, eine dicke Schwarze Frau zu sehen, die Popmusik macht und glücklich ist."

("I really think people are just mad to see a fat Black woman that makes pop music and is happy.")

Cardi B steht Lizzo bei – und auch Facebook geift ein

Lizzos Kollabopartnerin Cardi B hat sich via Twitter positioniert. Das Bodyshaming gegenüber Lizzo sowie die Verwendung des Begriffs Mammy seien gemein und extrem rassistisch. Mammy ist eine abwertende Bezeichnung für eine Schwarze Frau, die als Kindermädchen arbeitet. Der Ursprung des Wortes geht auf die Kolonialzeit zurück, in der Sklavinnen in weißen Haushalten die Betreuung der Kinder übernahmen.


Foto:

Screenshots via https://twitter.com/iamcardib

Auch Facebook hat mitbekommen, was rund um Lizzos Song-Release so abläuft. Offenbar wurde entschieden einzugreifen. Wie TMZ berichtet, behält das Unternehmen die Posts von Lizzo auf Facebook und Instagram aktuell besonders im Blick, um auf Hate-Kommentare angemessen reagieren zu können. Einigen User*innen, welche die Community-Richtlinien der Social-Media-Plattform verletzt haben sollen, wurden demnach bereits die Accounts gesperrt.

Lizzo ft. Cardi B - Rumors [Video]


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