Nach Props beim SSYNIC-Battle: Versöhnung zwischen Manuellsen & PA Sports?
Manuellsen & PA Sports

Schon seit vielen Jahren pflegen PA Sports und Manuellsen nicht mehr das engste Verhältnis. Erst vor wenigen Monaten flammte der zeitweise stillgelegte Beef der beiden wieder auf. Doch überraschenderweise zollte der Life is Pain-Chef seinem NRW-Kollegen am Samstag im Battle gegen SSYNIC Respekt. Manuellsen reagiert auf PAs Worte mit einer Einladung.

PA Sports erwähnt Manuellsen im SSYNIC-Battle

In einer seiner Runden am Samstag spielte PA Sports auf SSYNICs Battle gegen Craze aus dem Jahr 2023 an. Mr. Respektlos hat dort von seinem Gegner den Spitznamen "Samuellsen" verpasst bekommen – denn schließlich sei SSYNIC "nichts mehr weiter als ein Meme". PA griff den Spottnamen dann in einem anderen Kontext wieder auf: Er warf seinem Gegner vor, dass dieser "nie den Schwarzen helfen" würde und Craze ihn vermutlich auch deshalb "bereits als Samuellsen [exposed]" habe. 

Direkt im Anschluss wandte sich PA direkt an Manuellsen. Dem dürfte es seiner Befürchtung nach bestimmt nicht gefallen, dass er dessen Namen in diesem Kontext erwähnt. "Aber ich musste dieses Meme und den Trubel kurz mitnehmen", rechtfertigte er seine Line. Überhaupt würde er "so einen insolventen Penner" wie SSYNIC natürlich nie mit Manuellsen auf dieselbe Stufe stellen. Und das konnte PA anerkennen, obwohl die beiden lange nicht mehr das beste Verhältnis zueinander pflegen. Doch "im Gegensatz zu den meisten Ratten", und damit leitete PA das Ende seiner Passage ein, sage er bis heute noch, dass Manuellsen sein Mentor gewesen sei.

Der "Café Efendi"-Host hat diese positiven Worte durchaus registriert. In seinem Livestream-Format erzählt der 47-Jährige von einem Kommentar, den er noch am selben Tag gelesen habe. Sinngemäß schrieb dort jemand, dass die Rap-Szene des Ruhrgebiets im Kern eine große Familie sei. Manche würden sich streiten, aber im Großen und Ganzen würden alle zusammengehören. Manuellsen sieht das offenbar genauso; dem Kommentar habe er einen Like gegeben.

Mit dieser Aussage im Hinterkopf empfiehlt er PA Sports, das Internet einfach mal wegzulassen. Manuellsen würde sich freuen, wenn PA sich bei ihm melden würde und die beiden ungeachtet der Öffentlichkeit mal miteinander sprechen würden. Er lädt den Life is Pain-Chef sogar zu sich nach Hause ein: "Wir reden, wir sitzen, und keiner muss davon mitkriegen." 

PA dürfe dabei natürlich auch seine Kinder mitbringen. Manuellsen verweist spaßeshalber darauf, dass seine eigene Tochter mittlerweile drei Köpfe größer sei als der Rapper aus Essen. Mit den Worten "Ich küss' dein Herz" beendet er seine Nachricht an PA Sports.

Noch vor wenigen Monaten sind PA Sports und Manuellsen aneinandergeraten. PA hatte öffentlich begründet, warum er glaubt, dass Manuellsen in seiner Karriere eine Menge Potenzial verschenkt hätte. Der wiederum nahm diesen Vorwurf nicht auf die leichte Schulter und entgegnete, dass er sich dafür immerhin nie verstellt habe und immer authentisch geblieben sei. Dass Manuellsen sich von den Aussagen derart angegriffen fühlte, verstand PA nicht und bezeichnete ihn daraufhin als einen Narzissten. Spätestens seit dem Battle am Samstag scheinen die beiden jetzt aber wieder einen versöhnlicheren Weg einzuschlagen.

Versöhnlich verlief auch das Aftermath des Battles zwischen SSYNIC und PA Sports. Die beiden zollten sich gegenseitig Respekt und fanden nur positive Worte für die Runden des jeweils anderen:

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