Nach Petition: Mois wird von Restauranteröffnung in Hannover ausgeladen

Am kommenden Freitag, dem 11. September, sollte Mois eigentlich in Hannover bei einer Restauranteröffnung aufschlagen. Der Influencer sollte dabei unter anderem als Werbegesicht für das Philly-Cheesesteak-Lokal Bang Bang fungieren. Aber daraus wird wohl nichts: Wie der Restaurantbesitzer jetzt ankündigt, ist die Zusammenarbeit mit Mois beendet worden. Dieser Entscheidung war eine Petition und Social-Media-Kampagne vorangegangen, bei der unter anderem auf Mois’ vergangenes Verhalten gegenüber Frauen hingewiesen wurde.

Ausgeladen: Restaurantbesitzer entschuldigt sich für Zusammenarbeit mit Mois

In einem jüngst erschienenen Instagram-Post entschuldigt sich der Restaurantbesitzer des Lokals Bang Bang für die Zusammenarbeit mit Mois. Dabei gibt er an, sich im Vorhinein nicht ausreichend mit dem Content Creator beschäftigt zu haben. Zudem lässt er wissen, dass er es nicht nur bei Worten belassen will – und kündigt deshalb an, Teile seiner anstehenden Einnahmen für einen guten Zweck zu spenden. Wohin das Geld genau gehen soll, werde er in naher Zukunft öffentlich kommunizieren. Jedenfalls lehne das Restaurant Gewalt gegen Frauen, Antisemitismus und Diskriminierung entschieden ab.

Was war zuvor passiert? Das Restaurant Bang Bang ist nicht das einzige Lokal, das mit Mois in Verbindung gebracht wird. Immerhin ist die Internetpersönlichkeit bei gleich mehreren 24/7-Kiosken involviert – und da schien es jedenfalls keinen Aufschrei im Internet zu geben.

Dass das in Hannover anders aussieht, könnte unter anderem an der Gegend liegen, in der das Restaurant liegt. Der Stadtteil Linden ist in Hannover dafür bekannt, besonders links und alternativ zu sein. Vor allem die Anwohner haben sich ganz offensichtlich daran gestört, dass ausgerechnet in dieser Gegend ein Restaurant eröffnet, das mit Mois in Verbindung steht. So wurde die Fassade des noch nicht geöffneten Lokals mit diversen Graffitis bemalt. Unter anderem sind dort "F*ck Mois" und "Kein Platz für Täter" zu lesen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

In einer Online-Petition wird sich unter anderem darauf bezogen, dass Mois selbst eingeräumt hat, seine Ex-Partnerin geschlagen zu haben.

Häusliche Gewalt: Mois' Ex-Frau Anys erhebt schwere Vorwürfe

Über zwei Jahre ist die öffentlichkeitswirksame Trennung von Mois und seiner Ex-Frau Anys schon her. Damals gab sie in mehreren Statements an, von Mois psychisch und physisch misshandelt worden zu sein. Auch Morddrohungen soll er ihr und den gemeinsamen Kindern gegenüber ausgesprochen haben. In einem YouTube-Video gab Mois kurz nach der Veröffentlichung obiger Statements an, Anys geschlagen zu haben: "Ja, ich habe sie geschlagen und bei Gott, ich bin froh, dass ich sie nicht getötet habe."

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