Nachdem Fler und Kianush kürzlich darum gewettet hatten, ob der Life is Pain-Rapper 50 Liegestütze machen kann, hat Fler jetzt seine Wettschulden eingelöst – zumindest teilweise. Die 50.000 Euro, die er in den Raum gestellt hatte, sind es nicht geworden. Dafür sind jetzt immerhin ein Fünftel, also 10.000 Euro, an den guten Zweck geflossen. Wenn auch mit einer weiteren Spitze in Richtung PA Sports.
Fler spendet an das Rote Kreuz & den Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien
Zur Erinnerung: Kianush hatte Flers Wettangebot vor einigen Tagen angenommen und während eines Livestreams 50 Liegestütze gemacht. Die gewonnenen 50.000 Euro wollte er jedoch nicht für sich selbst haben, sondern als Spende nach Gaza. Fler wiederum bemängelte die Form und Ausführung der Liegestütze und sah in dem Spendenaufruf einen Versuch, die Öffentlichkeit zu beeinflussen. Schließlich würde Kianush beispielsweise in seinem Beef mit SadiQ nicht plötzlich das Thema Gaza anführen. Um dem entgegenzuwirken, knüpfte Fler seine Spende an die Bedingung, dass Kianush im Gegenzug Geld an eine deutsche Einrichtung spenden solle. Das wiederum rief PA Sports auf den Plan. Der LiP-CEO kündigte - abseits zahlreicher "H*rensohn"-Beleidigungen - an, auch er würde 50.000 Euro spenden, aber nur, wenn Fler vorlege.
Bei Instagram teilt Fler jetzt, dass er trotz seiner Unzufriedenheit mit Kianushs Liegestützen einen Teil des Geldes gespendet habe. In dem Beitrag ist zu sehen, dass jeweils 5.000 Euro an die Nothilfe Nahost des Roten Kreuzes sowie an den Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien überwiesen wurden. Weiter schreibt er, dass er hoffe, der Beef sei damit beigelegt, und er sich wünsche, dass aus dem Ganzen keine "große Sache" werde. Dass es sich dabei um wenig unterschwellige Sticheleien in Richtung PA Sports handelt, muss wahrscheinlich nicht dazugesagt werden.
Eine offizielle Antwort von PA Sports und Kianush gibt es noch nicht. In den Kommentaren und zahlreichen Social-Media-Posts sind die Meinungen zu dem Move gespalten. Während einige bemängeln, dass dies eine billige Art und Weise sei, sich vor den Wettschulden zu drücken, heben andere hervor, dass 10.000 Euro, ungeachtet der Hintergründe, für die Empfänger immer noch einen Unterschied machen würden.